Futterspenden für Tiere in NOT

Pizzoli bei L'Aquila - 31 JUL09

Helmut und Thomas haben mehr als eine Tonne Hunde- und Katzenfutter nach Pizzoli gebracht, in einen Nachbarort von L'Aquila, dort herrscht grosse Not - immer noch. Daniele kümmert sich um alle verlassenen Tiere.

Bei der Fahrt durch L'Aquila sahen wir viele neue Häuser ... aber auch Alte in einem angeschlagenen Zustand. Solche Zeltlagerstätte finden sich noch an vielen Orten. Es sind schon weniger Zelte/Menschen geworden, aber immer noch eine große Zahl kann nicht zurück in ihre Häuser.
So haben wir das Futterlager vorgefunden, und mit der ... Hilfe von Daniele (schwarzes T-shirt, neben Helmut) und seinen Tierfreunden ... haben wir etwas mehr als 1 tonne Futter zügig in den Lagerraum gebracht.

(K)EIN HERZ FÜR KATZEN

Dass man KATZEN in NOT aufnimmt und für sie gute Plätze sucht, das konnte man sich hier überhaupt nicht vorstellen. Es gab eine einzige Frau, eine Lehrerin in Follonica, die sich, unterstützt von uns, der armen Katzen annahm: Mariella.
Sie hatte ein kleines, sehr armseliges Katzenheim eingerichtet, das heute, besser ausgestattet, noch weiter geführt wird von zwei Frauen, die Mariella an ihrem Sterbebett das Versprechen gegeben hatten. Mariella starb 1997 mit 40 Jahren an Krebs.

Unsere Samtpfoten kommen von überall her, wer in Not ist mit Katzen oder Kätzchen ruft logischerweise bei uns an. Manchmal kann man die Menschen davon überzeugen, dass man Katzen nicht behandeln kann wie Hunde. Wenn erwachsene Katzen von einem Ort zum anderen versetzt werden, sich plötzlich ein neues Revier suchen müssen, sich mit anderen bereits vorhandenen Katzen vertragen sollen, da kann es gut passieren, dass die Katze wieder zu ihrem angestammten Platz zurück kehrt. Hunde sind leichter einzugliedern, eine Katze hat, das weiss jeder Katzenliebhaber, ihre eigenen Gesetze, ihre eigenen Vorstellungen und ihren eigenen Kopf. –

So helfen wir den Katzenfrauen in vielen Fällen mit Zuschüssen zu den Kastrationen und mit Futtermitteln, damit auf diese Weise die Katzen an ihrem angestammten Ort bleiben können.

Auf ELBA betreut Lisa Accolli fast 500 Katzen – täglich. Es gab bereits vier Kastrations-Aktionen, in denen mehrere hundert Katzen unfruchtbar gemacht wurden. Und trotzdem gibt es in jedem Jahr erneut Katzenleid durch ausgesetzte Kätzchen, die Lisa zu einem Teil aus den Mülltonnen holt, in zugeklebten Kartons entdeckt oder die einfach verlassen irgendwo ausgesetzt worden sind.

Grosse Mengen Futter sind notwendig, damit Lisa alle Katzen zumindest einmal täglich mit einer Mahlzeit versorgen kann. Dafür sorgen seit Jahren wir von SOS ANIMALI und auch der ETN e.V. Bonn. Drei Kastrationsaktionen wurden in der Vergangenheit vom ETN e.V. übernommen. Auch in diesem Jahr, am Ende der Touristensaison ist es dringend notwendig, Katzen unfruchtbar machen zu lassen.

Einen Filmbeitrag im WDR "Tiere suchen ein Zuhause" über Lisa´s Arbeit findet ihr http://www.youtube.com/sosAnimaliInt

Lisa - Insel Elba

So gerade gefunden... ... dann medizinische Erstversorgung... ... und weiter zum Spielen
Was schon müde? Viel neuer Zaun ist gemacht Neues Funktionshaus

Futterspenden für Elba

Unsere grösste Sorge gilt immer Lisa von der Insel Elba. Seit über 10 Jahren helfen wir ihr, die grosse Zahl der Katzen – zu 90 % kastriert – mit Futter zu versorgen. Lisa fährt getreulich jeden Tag mehr als 50 Stellen auf der Insel ab – und wird schon sehnsüchtig von den Samtpfoten erwartet. In diesem Jahr 2009 sind die Futtermittelspenden, gerade für Katzen, wirklich knapp. Wenn Lisa kommt, dann will sie eine grosse Menge Futter mitnehmen, um ihre mehr als 500 Schützlinge über einen längeren Zeitraum versorgen zu können.
Bild ganz links - Futtermittel für Lisa im VW-Bus zu Monatsbeginn Februar. Bild links - Ein ganzer LKW Futtermittel für die Katzen von Elba - 28 Februar 2008.
In den anderen Monaten haben wir etwa jeden Monat den Kastenwagen von Lisa oder den VW-Bus mit Futter gefüllt.
Bild rechts - Lisa im Oktober 08 mit einer großen Futtermittelspende von SOS. Bild ganz rechts - Lisa im Dezember 08 vor der Rückfahrt mit einem vollen VW-Bus.
Die folgenden Bilder nur exemplarisch... ... (je 2 Bilder) für die jeweiligen Jahre der ... ... Besuche von Lisa bei uns.
Um möglichst viel für ihre Samtpfoten (hier 28. Juli 09) auf die Insel zu bringen - auch für den jeweilgen Zeit- und Geldaufwand für die Fahrten - mutet Lisa... ... ihrem privaten PKW einiges zu (hier 14. AUG 09). Lisa bei uns am 2. März 2010
So werden die Autos von wirklichen Tierschützern in Italien benutzt. JA, richtig gesehen, die Wagenfarbe hat sich geändert. Der Andere hat es nicht mehr gemacht, und der Freund von Lisa hat ihr einen gebrauchten geschenkt. Lisa am 22. März 2011 bei uns. Hier oben drauf sind dann noch ein paar leichte Sachen gekommen - Hunde- und Katzenkörbe, Decken und Bettwäsche etc. . Ihr eigener Wagen war in der Werkstatt. Am 3. Mai 2011 ist Lisa so wieder auf ihre Insel zu den Katzen gefahren.
 
Am 25. Juli 2011 war Lisa wieder bei uns, und wir konnten ihr wieder Katzen- und Hundefutter gegeben. Wieder ein volles Auto mit Katzenfutter für Lisas Samtpfoten auf Elba am 15. Oktober 2011.  

Carla - Katzenheim Grosseto

Wenn wir können, oder wenn es Notfälle gibt von verletzten, behinderten Samtpfoten, dann nehmen wir die Tiere auf. Das kleine Katzenheim von Grosseto wird ebenfalls mit Futtermitteln von uns unterstützt. Irgendwann müssen leider die Katzen umziehen - dort, mitten in der Stadt können sie nicht mehr bleiben, es wird gebaut (jedoch schwebt diese Aussage schon seit mehreren Jahren über dem Katzenheim, und auch in 2011 ist noch kein neuer Platz oder genauer Termin für den Umzug bekannt). Von Carla nehmen wir auch immer wieder die ältesten, die verletzten, die gehandicapten Katzen.
Wir hoffen, dass die Gemeinde Grosseto wieder ein geeignetes Areal zur Verfügung stellt, und alle Katzen weiterhin von Carla versorgt und möglichst wieder in Familien vermittelt werden können.

externer LINK zur Homepage: http://xoomer.alice.it/grifogatto/

Wer hätte hinter diesen Mauern in Grosseto das Katzenheim vermutet, und hätte am Eisentor ... ... die schwachen Signale hierauf zu deuten gewusst? Wir nutzten die Rückgabe von 3 Käfigen - von Katzen die wir bei uns aufgenommen haben - für eine kleinen Fotorundgang. Auch rechts vom Tor lassen die Graffiti keine weiteren Schlüsse auf die Verwendung des Innenhofes schließen.
In den dunklen Bereichen sind auch mehrere Gehege für die Katzen untergebracht. Die Leiterin Carla führte uns über den Hof uns stellte uns ihre momentanen Schützlinge vor. Hinter der linken Tür könnten auch noch Katzen untergebracht werden. Wird aber als Futterlager genutzt, da zu dunkel und abschließbar.
Der Raum der rechten Tür ist der eigentliche Arbeitsraum - Verwaltung, Futterzubereitung, Behandlungsraum und Waschraum - und im Winter bleibt den frei laufenden Katzen ein Zugang zum Aufwärmen/Aufenthalt hierzu offen.
Links und rechts seht ihr Eindrücke aus den überdachten dunklen Gehegen.
Ganz nach Katzenart haben sich die Freigänger ihren Lebensraum auf die angrenzenden Grundstücke erweitert.
Links seht ihr das zentrale große Gehege, welches in 8 einzelne Abteile abgetrennt ist. Ein einfacher Zementboden, ein Häuschen, Katzenklo und Futterschalen sind die einzigen Gegenstände darin. Hier lassen wir noch ein paar Eindrücke von den hübschen, stolzen und verständnislosen Bewohner(innen) für euch.
Rossana (links) und Diana mit Futter für die Samtpfoten in Massa Marittima Sonja (links) bekommt Futter für Katzen und Tina für Hunde (Grosseto) Emilia mit Katzenfutter für die Strassenkatzen von Grosseto Niria versorgt bei sich am und im Haus viele Katzen von Prata

Viria - Insel Giglio

Seit vielen Jahren unterstützen wir Viria auf der Insel Giglio, die sich dort den Katzen verschrieben hat. Sie opfert ihre kleine Rente, um Katzen kastrieren zu lassen. Dann setzt sie sie in ihre Kolonien zurück und füttert täglich.
In 2010 haben wir endlich einmal die Schiffsüberfahrt gemacht - natürlich mit Futter für die Katzen - und können nun ein paar Bilder von Viria und ihren Katzen zeigen.

Mit einem kleinen Einkaufswagen zieht Viria ihre Runde durch die Strassen und verteilt Futter an die Katzen an verschiedenen Stellen. Hier hat ihr eine "Freundin" erlaubt die Katzen auf ihrem Grundstück hinter dem Haus zu füttern. Solche Verschläge hat Viria selbst an vielen Stellen erstellt - zum (Blick-)Schutz für die Nachbarn und vor den "Freunden" der Lüfte.
Viele Katzen warten bereits an den verschiedenen Futterstellen auf Viria und ihr Futter. Doch leider sind auch RÄUBER aus den Lüften mit scharfen Augen hinter Viria her. Die Möven scheuen sich nicht die Katzen in die Flucht zu schlagen - auch wegen ihnen versteckt und legt Viria das Futter in unzugänglichen Stellen aus. Auch viele Inselnachbarn sehen die Fütterung der Katzen durch Viria nicht gerne. Diese lassen es Viria auch genau wissen - vor ihrem kleinen Lager (welches auch gleich Zufluchstort für die Samtpfoten ist) findet Viria schon hin und wieder Haufen von gesammlten Katzenhäufchen. Doch das schlimmste war, als sie Feuer legten, und zum Glück nur leichte Brandschäden entstanden sind.
Viria kümmert sich seit vielen Jahren um die Katzen auf der Insel, und sie bekommt von uns in regelmäßigen Abständen Katzenfutter gebracht. Hier (21. AUG 2009) ist sie schon auf der Fähre vor der Rückreise. Ein weiteres Bild - von mehreren Treffen im Hafen von Porto San Stefano - vom 24. März 2010. Sowie am 10. August 2010. Viria vermischt unserer gutes Futter mit Pasta, Reis oder auch nicht so wohlschmeckendem Katzenfutter, um für mehr Katzen etwas ansprechendes anbieten zu können.
 
Nach langer Zeit (3 AUG 2011) - in der Viria auch im Krankenhaus war - hat Thomas sie wieder im Hafen für eine kurze Zeit gesprochen und gutes Katzenfutter von uns mitgebracht. Dies mischt sie mit vielerlei anderem, um es für die Samtpfoten schmackhafter zu machen. Am 6. Oktober hat Thomas wieder Katzenfutter zu Viria gebracht. Bei dem Treffen haben wir auch darüber gesprochen, dass der Bürgermeister schon seit langer Zeit keine Kastrationen mehr veranlasst hat. Wir werden versuchen Viria hierbei irgendwie behilflich zu sein - Du auch?  

Weitergabe von Futter- und Sachspenden

Canile CAMPAGNIATICO (GR)

In unserer Jahresaussendung 2010 (auf Seite 5 und 6) haben wir bereits über das canile bei Campagniatico berichtet und es zu unserem Projekt 2011 erklärt. Bis auf weiteres, und wenn wir durch Euch mit ausreichend Futterspenden versorgt werden, können wir die ca. 160 Hunden dort zumindest in gewissen Abständen (siehe Bilder unten) mit Futter versorgen.
Tina aus Grosseto (von der schon etwas weiter oben geschrieben steht) hilft hierbei auch mit. Als der LKW von dem Herren (den man auf mehreren Bildern unten sieht) kaputt ist, springt auch Tina ein um Futter dorthin zu bringen. Die letzten Male hat er sich ein Auto von Freunden geliehen, um das benötigte Futter bei uns abzuholen.
(Zu den Bildern unten: nicht immer war es mir (Thomas) möglich bei jeder Abgabe von Futter ein Bild zu schießen, also fehlen hier Bilder von diversen Abgaben)

Von den Futtermitteln, die Helmut am 24. DEZ 11 mitbrachte, konnten wir noch schnell eine Weihnachtsspende an das armselige Tierheim mit 100 Hunden von Campagnatico machen. Bei Kälte und schlechtem Wetter sollten die Tiere wenigstens was zu essen haben.

29. Januar 2011 6. Februar 2011 19. März 2011 - Tina (links) aus GR mit der Besitzerin des canile
20. März 2011 3. Mai 2011 23. Mai 2011
17. Juli 2011 15. Oktober 2011 24. Dezember 2011

Canile MIRABELLO

Ein canile bei Campobasso - ca. 300 Hunde, die von einer Person versorgt werden - eine wahrhaft traurige Angelegenheit, aber beileibe KEIN Einzelfall. Wir haben Mitte März 2011 mit Futter geholfen!

Rom und Umgebung

Erika aus Rom war bei uns zu Besuch (26. April 11)und nimmt auf dem Rückweg für andere Tierschützer und sich ein paar Sachen mit. Auf dem Rückweg von einer anderen Reise macht Erika erneut bei uns Halt (16. Mai 11) und hat für die Strassenhunde und -Katzen etwas mitgenommen. Wieder ein Auto voll für Erika mit Hunde- und Katzenfutter für die Tiere in/um Rom (22. JUL 11), sowie einigen Katzenkäfigen - an denen es auch immer mangelt (sie finden nach einer Vermittlung meist nicht den Weg zurück).
   
Annamaria macht oft die Fahrten und bringt uns die Tiere aus/um Rom zu uns. Auf dem Rückweg versuchen wir ihr immer etwas für die Tierschützer vor Ort mitzugeben - hier (17. JUL 11) für die Hunde auf dem ehemaligen Gelände der Alitalia.