Die ZUKUNFT für einen Verein ist nicht vorhersehbar, denn sie wird immer gestaltet von euch allen, die ihr uns helft. Wir können eigentlich nur so viel machen, wie ihr uns unter die Arme greift - durch die vielen Notfälle macht man stets mehr, ist überfüllt, überarbeitet auch.

Helgas Oase für alte Hunde

Rechtzeitig zum 1. Advent konnten wir Helgas Oase für Alte, Kranke und Behinderte eröffnen. Wir haben in den letzten zwei Monaten geschuftet, um wirklich einigen armen Tieren in der Vorweihnachtszeit sagen zu können: "Ihr Kinderlein kommet". Jessica, tierlieb und tiererfahren hat sich zwei Monate unbezahlten Urlaub genommen, um das Altenheim zu leiten. Bis jetzt leben dort: CONNY, der ausgesetzt mit einer starken Leishmaniose, fast haarlos gefunden wurde. Er ist auf dem Weg der Besserung. NANDO, er ist vom Cupiloni umgezogen zu Jessica, weil er dort noch mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit erfährt. Er ist alt und blind - wurde in einer engen Kiste gehalten.
DANTE, er wurde uns erst vor kurzem gebracht, auch er ist blind, verursacht durch eine über Jahre nicht behandelte Zeckenkrankheit.
LOTTI hat sich ebenfalls entschlossen, umzuziehen, weil es mit Jessica so gemütlich im Bett ist. LEO ein alter Tierheim-Insasse, der für seine Lebensbedingungen, die nicht hundegerecht waren, entschädigt werden soll. EMMI kommt alt und krank durch das Leben in einem Lager aus den Abruzzen. Sie hat Probleme mit den Hinterläufen und muss nach dem kargen Leben ein warmes Plätzchen haben.
Weitere Hundekinder kommen an....

Ein bisschen weiter unten zeigen wir in Bild und Text ein wenig über die Umbauarbeiten.

Jessica im Garten mit LOTTIE, DANTE, CONNY und MEILO (gehört Jessica) Im Haus des Altenheims - NANDO und DANTE, sowie MEILO auf dem Sofa. Eine kleine Siesta im warmen und windgeschützen Haus auf weichen Betten.
CONNY DANTE LEO
NANDO LOTTIE EMMI

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Erste Impressionen vom Altenheim "Helgas Oasi". Zu den Alten hat sich auch der Welpe KENAN dazu gesellt, der einen Schlag auf den Kopf bekommen hatte und deshalb - bis jetzt - ein eingeschärnktes Sehvermögen hat!

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Liebe Freunde,
die Zeit ist mit Riesenschritten dahingeeilt und wir sind nun im 20. Jahr hier in der Toscana-Maremma, in unserem Ort Boccheggiano. In diesen zwei Jahrzehnten haben wir nichts anderes gemacht, als den Tieren, gleich welcher Spezies, vornehmlich aber Hunden, Katzen und Pferden zu helfen auf die unterschiedlichste Weise. Unser eigenes Leben ist dabei in den Hintergrund gerückt, die ersten Jahre waren dem Aufbau gewidmet, ein dorniger Weg, der viel Durchhaltevermögen erforderte!
Seit 1997 haben wir kontinuierlich ausgeweitet, tausende von Tieren sind durch unsere Hände gegangen, wurden liebevoll aufgenommen, behandelt, kastriert, weiter vermittelt, beim Sterben begleitet. Sie alle sind unvergessen, haben uns begleitet wie Freunde, sind festgebrannt in unseren Herzen!
Ich blicke zurück auf die langen Jahre dieser Arbeit mit einer grossen Dankbarkeit. Die Tiere in ihrem Innersten kennenlernen zu dürfen, sie um sich haben zu können, ist eine grosse Gnade, ein Geschenk, das viele Menschen, zumal in der heutigen Zeit, sich versagen. Mit allzu fadenscheinigen Ausreden.
Mein Traum, meine Vision war es in all den Jahren, ganz besonders noch mehr alten, kranken, sterbenden Hunden zu einem endgültigen Zuhause verhelfen zu können. Im Herbst meines Lebens geht dieser Traum in Erfüllung! Es hat sich alles auf wundersame Weise gefügt. Mit der grossen Hilfe Gottes, der mir manche Erden-Engel zur Seite gestellt hat, stehen wir vor der Eröffnung.
Wir helfen alle zusammen, damit eine Menge Arbeit noch vor Einbruch der schlechten Jahreszeit, noch vor Beginn der Jagd – 1. November – erledigt werden kann. Es ist einzuzäunen und das Mini-Häuschen ist von innen zu restaurieren, nachdem es drei Jahre verschlossen war.
Die Bilder lassen erkennen, WO in der nahen Zukunft meine ganz besonderen Lieblinge, die Alten, die Kranken, die Gehandicapten und die Sterbenden ein endgültiges Zuhause finden werden.
Freut Euch mit uns, aber bitte helft uns auch, das Projekt so schnell, so gut wie möglich zu realisieren. In diesem Zusammenhang sind wir – wie immer – sehr dankbar für Sachspenden, vor allem Körbe und Decken.
Ich danke Euch von ganzem Herzen – Helga mit Helmut und Thomas

So verwildert ist das Grundstück in den letzten Jahren - so haben wir möglichst schnell mit den Arbeiten begonnen.
Mit schweren Gerät erfolgte eine 1. Grund reinigung bis zum Einbruch der Dunkelheit (viele Steine u.a. erschwerten dies).
Für das 1. Gehege half uns der Nachbar nochmals, und so kommen wir jeden Tag einen guten Schritt voran, um dann bald Tiere hier haben zu können.