SIZILIEN 2016

Das ist wirklich ein Hundeleben auf Sizilien - 14 Hunde sind zu retten, es gab eine Reportage im TV...aber keine Reaktion bis jetzt.
Es sind alles junge Hunde ca. ein halbes Jahr alt, diverse, sagt man, sind schon verschwunden - das heisst wohl ermordet worden.

LINKS + RECHTS: Auch dieser FUND stammt aus Sizilien - wobei diese Art sich von lebenden Wesen zu entledigen wohl in ganz Italien zu finden ist. Leider kommt dies auch bei uns in der Gegend hin und wieder vor.
LINKS + RECHTS: Weitere 2 Welpen gerade noch am Leben aus einem Müllkontainer gerettet - auch Sizilien. Sie kommen im Mai zu uns - HIER noch Foto von den 2

Mozzarella

MOZZARELLA?? ….mit Tomaten ???? Pizza??? Sind sie sicher sowas noch essen zu wollen???
DIES sind die Abfall-Kälber vom berühmten Büffel-Mozzarella. Büffelkälber für die Milchproduktion – nutzlos werden sie von der Mutter weggerissen, weil deren Milch zu der “guten” MOZZARELLA-Produktion genutzt wird.
Die männlichen Büffelkälber auch für die Fleischproduktion sind nutzlos. Zusammen geschnürt, sogar auch noch um das Maul, damit die Kälber nicht schreien können und die Büffel-Mütter das Brüllen der Kälber somit nicht hören können! Einfach lebendig weggeschmissen, um die Milchproduktion nicht zu stören. GEZWUNGEN zu verdursten, zu verhungern und in Stille langsam zu sterben ….
Hintergrund:
Campanien in Süditalien steht für Büffelmozzarella bester Qualität. Damit Büffelkühe möglichst viel Milch geben, müssen sie gedeckt werden, ihre Kälber austragen und zur Welt bringen. Weibliche Kälber als zukünftige Milchlieferanten werden geschätzt. Stierkälbchen sind nichts wert. Das Gesetz schreibt vor, dass sie auf den Schlachthof gebracht, betäubt und geschlachtet werden. Ihr Leichnam, das Fleisch, das niemand essen will, müsste als Sondermüll entsorgt werden. Und das kostet Gebühren. Ziemlich viele sogar. Weshalb in Italien nicht wenige Büffelbauern das Gesetz umgehen: Männliche Büffelkälber werden ausgesetzt, erstickt, in die Jauchengrube geworfen oder auf andere brutale Art getötet. Die Behörden dulden diese herzlose, brutale Massentötung.
Tierärztin Dorothea Friz stolperte über diese unglaubliche Praxis:
Auf der Suche nach Straßenhunden, fand sie ein nur wenige Tage altes Stierkalb, das bis in die Ohren (!) mit Kot bedeckt war. Dorothea Friz dachte zunächst an einen Unfall und begann nach dem Besitzer zu suchen, während sich das Kälbchen in ihrer Klinik in Neapel langsam erholte. So kam sie auf die Spur der Kälber-Beseitigung. ” Ich habe sofort Nachforschungen bei den zuständigen Behörden angestellt und herausgefunden, dass in Campanien laut Statistik fast nur weibliche Büffelkälber geboren werden, was natürlich nach den Naturgesetzen unmöglich ist. Die unausweichliche Konsequenz besteht darin, dass der größte Teil der männlichen Büffel sofort nach der Geburt “verschwindet”.
Nach der Schätzung eines Universitätsprofessors in Neapel sind es ca. 50.000 männliche Büffelkälber, die jedes Jahr in der Region Campania zu Welt kommen und brutal umkommen.” Dorothea Friz hat die Regierung Italiens, die EU und alle großen Tierschutzverbände aufgefordert einzugreifen. Nach ihren eigenen Recherchen werden allein im Gebiet von vier kleinen Gemeinden in der Provinz Caserta jährlich 15.000 (!) Stierkälber “entsorgt”.
Einfach unglaublich grausam.

Italien im Wahlkampf FEB 2013

NIEMAND hat unseres Erachtens die Situation in Italien realistischer beleuchtet wie der gut informierte Journalist der NZZ. Manche Situation, die wir hier hautnah erleben müssen, ist sogar in der Realität noch drastischer, noch schmerzhafter, noch willkürlicher. Und natürlich hat ein desaströser Niedergang von Arbeit, sozialer Versorgung, starken Zukunftsängsten immer auch damit zu tun, dass die schwächsten Glieder einer Gesellschaft, in dem Fall, die wirklich stummen, stimmlosen, rechtlosen in vielfacher Hinsicht Opfer der politischen Krise werden:

Feuillton vom 9. Januar aus der Neuen Züricher Zeitung: nzz-9jan-italien-im-wahlkampf.pdf [27 KB]

- Gemeinden sind nicht mehr willig, die Tierheime zu finanzieren - Folge davon: die sowieso schon armen Tiere werden deportiert in den armseligen Süden - zum Sterben verurteilt
- Menschen benehmen sich egoistisch und asozial und denken nur noch ans eigene Ich
- Selbst sogenannte tierliebe Menschen entledigen sich ohne Mitleid ihrer Sozialpartner oder treu ergebenen Haustiere, in dem vermeintlichen Wahn dadurch Geld zu sparen

QUINTESSENZ: Das Leid der Tiere in Italien ist in den Jahren der Talfahrt der italienischen Wirtschaft ins Unermessliche gestiegen! Die Leiden der Tiere - kaum mehr zu verarbeiten von uns, die wir die Tiere lieben und kaum mehr aufzufangen - WIR BRAUCHEN EURE HILFE!

Firmensterben in 2012

WIE SOLL DAS NUR WEITER GEHEN??

Im letzten Jahr haben NUR IN DER GEMEINDE GROSSETO 637 Unternehmer und Geschäftsleute schliessen müssen - in der PROVINZ TOSCANA waren es 1974.
Als Zeichen ihrer Verzweiflung haben sie heute den jeweiligen Bürgermeistern die Schlüssel ihrer Unternehmen übergeben (Bericht vom 26. JAN 2013 Corriere di Maremma)

2012 - Tierberichte aus ganz Italien

Wir hoffen hier in diesem Jahr wieder etwas mehr über die Tiersituation bei uns in Italien zu berichten, auch wenn es nur ein kleiner Ausschnitt aus der Gesamtsituation ist so kann man sich imaginär jedoch das Gesamtausmaß vorstellen.

In diesem Bereich weiter unten findet ihr Berichte + Bilder sortiert nach den Regionen:
( zum schnelleren Erreichen KLICKT auf die jeweils gewünschte Region )

ABRUZZO CALABRIA CAMPANIA EMILIA ROMGANA LAZIO MARCHE MOLISE SICILIA

LAZIO

Rieti - 31 JAN 12

Der Rüde BOSCO lebt auf dem Gelände eines Holzhändlers und wurde dort seit einem Jahr von einem Tierschützer "zusätzlich" noch mit Futter versorgt. In einer Nacht ist er aus dem Gelände ausgebrochen und wurde von einem Auto angefahren. Der Besitzer hat keine ärztliche Versorgung für BOSCO in Anspruch genommen (wohl auch aus Geldmangel), dem Tierschützer eine Herausgabe verweigert.
Doch nun endlich konnte er richtig untersucht werden, jedoch war es ein komplizierter Knochenbruch und eine Infektion hat sich schon ziemlich groß in dem Bein ausgebreitet. Somit war eine Rettung des Beines, auch nur teilweise, nicht mehr möglich.
Unsere Freundin Erika aus Rom brachte BOSCO zu unserem Dr. Guidoni nach GR, der die Amputation auf RG von SOS vornahm, und sie brachte ihn auch wieder zu seinen Besitzern zurück. Dort geht es BOSCO jetzt schon wiede viel besser und springt auch schon wieder von alleine in den Jeep von seinem Besitzer.

HUNDE-SOMMER 2011

Wer nicht Italienisch kann wird die starke Mitteilung schon alleine durch die Bilder verstehen.
Die Frau des jungen Paares besteht auf einen Urlaub in diesem Jahr - in einem Haus bei einer Freundin in Ligurien.
Sie beiden endlich für SICH, SPAZIERGÄNGE machen, SONNENCREME, kleine MASSAGEN - doch dann kommt es...

ER soll ihr dann dort ein Armband und eine Halskette schenken - er ist schon richtig begeistert, dann komt sie noch
mit der Aussage, dass sein gekochtes Fleisch nicht schmecken würde!
Danach die SPITZE der Forderungen - denn sie sagt, dass die Hündin TOBIA nicht mit in das Haus kommen kann!
Sie müssen TOBIA hier lassen! Er frägt dann: "Wo hier?"
Und er sagt dann nach der Autofahrt wieder am Esstisch "Diesen Sommer setzt keien FREUND aus! Setzt lieber eine
NERVENSÄGE aus - was besser ist. Wie ist das Fleisch (zum Hund)?"

SICILIA

Caltanissetta 26 JUN 12

Herzzerreissend: die einzige Zuflucht, die diese armen Hunde auf Sizilien haben, um den Fängern zu entgehen, ist, ihre Kinder unter einem solchen schweren Gerät in „Sicherheit“ zu bringen.

MONREALE 25 JUN 12

Die Tierschützer haben geschrieben: MONREALE liegt in der Provinz Palermo - willkommen in der Hölle ohne Ausweg - das ist die Realität hier! Man mag es nicht glauben, Sizilien, das vom Tourismus lebt und sich gebärdet schlimmer als im Mittelalter!

2010 - Berichte und Bilder aus ganz Italien

Wir zeigen euch hier die Zustände unter denen die Tiere zu leiden haben, von denen wir tagtäglich über Email informiert und um Hilfe gebeten werden, gegen jene wir versuchen unseren Teil dazu beizutragen sie zu lindern oder zukünftig abzustellen.

In diesem Bereich weiter unten findet ihr Berichte + Bilder sortiert nach den Regionen:
( zum schnelleren Erreichen KLICKT auf die jeweils gewünschte Region )

ABRUZZO CALABRIA CAMPANIA EMILIA ROMGANA LAZIO MARCHE MOLISE PUGLIA SARDEGNA SIZILIA UMBRIA TOSCANA


Als PDF-Datei stehen hier noch die Berichte aus den Vorjahren zur Verfügung: SOS Situation Italien 2008 [1.626 KB] / SOS Situation Italien 2009 [1.507 KB]

Ohne Ortsangabe

25. September 2010

Die Italiener gehen auf die Strasse – viele wollen Verbesserungen für die Freunde auf vier Pfoten!    

Unglaubliche Geschichte

Ein armer Hund wuchs in einem engen Käfig auf. Alle seine Körperglieder konnten sich deshalb nicht richtig entwickeln. Eines Tages wurde er auf die Strasse geworfen und dort von einer Tierschützerin versorgt. Irgend jemand schrie „Monster, Monster“ und verbrachte den Hund – weit weg zum Sterben. Die Tierschützer suchten den armen Hund über einen Monat und fanden sie jämmerlich abgemagert, dem Tode nahe. Sie hat jetzt ihre Familie gefunden – ein Happy End für einen ganz, ganz armen Hund    

ABRUZZO

L'Aquila - 12 Jan10

Diese junge Hündin wurde überfahren und nicht nur das, mitgeschleift vom Auto, das noch nicht einmal anhielt. Sie - PECORELLA - hat ihr hinteres Bein verloren – aber nicht ihr Vertrauen in die Menschen.

CALABRIA

Aussage von Francesca - 12 JAN10

Ich bin nur eine Freiwillige und rette seit mehr als 30 Jahren Hunde!
Ich bin die Gattin eines Polizeirevierinspektors und bewohne seit mehr als 20 Jahren das Dienstquartier.
An einem Aprilmorgen, als ich mich im Garten meines Hauses um 12 Welpen kümmerte, die um 13 Uhr von Lamezia Terme nach Mailand fliegen sollten, wo andere Tierschützer Plätze für sie gefunden hatten. Ich war glücklich, denn wenn ich auch nur einen Hund retten kann, ist es für mich stets eine große Befriedigung!
Ein mir Unbekannter schaut mich von vis a vis säurerlich an und fragt, wem denn die Hunde gehören, bevor ich ihm antworte frage ich ihn, wer er denn sei und mit autoritärer Stimme antwortet er, dass er ein Kollege meines Mannes sei bei der Sondereinheit der N.A.S.
Um ca. 11 Uhr des gleichen Tages, während der Vorbereitungen der Abfahrt nach Lamezia Terme, erhalte ich einen Anruf meines Mannes, dass ich sofort zum Spital der N.A.S. kommen sollte, wo eine Gruppe Hunde, die ich gut kannte, eingefangen würden und danach in das Tierheim "La casa di Argo" in Villapiana gebracht werden sollten.
Ich war um die Hunde besorgt, die ihre Freiheit gewohnt waren und nun in kleinen Boxen eingesperrt waren.
Ich fuhr zumindest 3x pro Woche dorthin um sie zu besuchen und war sicher, dass sie meine Anwesenheit beruhigt, da, sobald sie mich ankommen sahen, sie mich sofort freudig begrüßten, und verstandenen, was ich zu ihnen sagte. Ich versprach, mein möglichstes zu tun, damit sie bald wieder in Freiheit wären.
An einem dieser Tage, als ich im Canile war, wurde mir mitgeteilt, dass in dem Ort, in dem ich lebe, die Sondereinheit der N.A.S. weitere Hunde einfingen! Sehr besorgt rief ich meine Freundin im Nachbardorf an, die auch eine große Tierfreundin ist und sie fuhr sofort hin und stellt fest, dass meine Hunde - also jene, die bei mir schon lange leben, freigelassen worden sind und sich in den Händen der Kollegen meines Mannes befinden!
So hatten die Herren der N.A.S. ihr Ziel erreicht, also die Hunde des Wachtmeisters fortzubringen!
Meine Freundin glaubte, dass die Kollegen meinen Mann insoweit respektierten, verlangte von ihnen, dass sie sie freilassen, da sie Eigentum des Revierinspektors wären.
Sie wird frech angewiesen, sofort zu verschwinden, da sie sonst bestraft würde, und da ihnen die Nummer 19 gefalle, müssten eben 19 Hunde eingefangen werden! Einige Male fiel hämisch der Name meines Mannes und mein Name und meine Freundin wurde bedroht.
In den darauffolgenden Tagen tat ich, als ob nichts geschehen wäre und und zusammen mit dem Personal des Tierheimes fingen wir weitere 20 Hunde.
Vorsorglich zuerst die Weibchen, die sofort kastriert, gechippt und geimpft wurden und es leichter ist, sie zur Adoption zu geben.
Schlußendlich erfuhr ich, dass von 28 Hunden, 8 ohne Erklärung beschlagnahmt worden waren.
Ich verhandelte mit dem Bürgermeister der schon vorher von der N.A.S. angezeigt worden war.
Er, aus Feigheit und Dummheit antwortete, dass er die Hunde niemals freikaufen würde und dass sie im Tierheim sterben könnten.
Ich gab mich nicht geschlagenund begann die ersten 17 Hunde zur Adoption vorzubereiten zu lassen und finde auch die passenden Leute.
Bei den letzten Kontollen, konnte ich feststellen, dass die Hunde alle gesund sind. Aber das Problem, dass noch immer 11 Hunde im Canile verblieben sind, hatte ich noch immer.
Ich schrieb an den Zuständigen und verlangte, dass die Beschlagnahmung rückgängig gemacht würde, erhielt die negative Antwort, dass die Hunde dem Bürgermeister gehörten und es an ihm läge, die Beschlagnahmung aufeben unter der Voraussetzung der Kostenübernahme.
Ich war davon überzeugt, dass diese Geschichte so bald als möglich beendet werden müsse.
Endlich, ein Lichtstrahl, der Bürgermeister, von irgend jemand dazu gebracht, entschied, die 13.000 Euro zu bezahlen und die Hunde freizulassen. Ich war sehr glücktlich darüber. Ich habe alle Helfer aus dem Norden informiert, die mir versprachen, innerhalb einiger Tage Unterkünfte für die Tiere zu finden (es sind 11 erwachsene Hunde). Endlich erreichte mich die Nachricht, dass die Hunde abreisen könnten.
Am 16.12.2009 fuhr ich um 6 Uhr früh zum Canile, lud die Hunde auf und ab gehts Richtung Rom, wo sie von Leute aus Mailand übernommen wurden.
Diese Geschichte hat eine Parallele zu einer anderen wichtigen Geschichte!
Ihr erinnert Euch an die 12 Welpen, die ebenfalls nach Mailand und des Herren der N.A.S., der sich vor dem Colonello hervortun wollte und ihm mitteilten, dass ich aus der Kaserne einen Canile gemacht hätte. Der Colonello informierte den Capitano, welcher meinen Mann rufen ließ und nachdem er ihn erniedrigt und erpresst hat, fordert er ihn auf einen Antrag auf Versetzung einzubringen, da meine Hunde nicht bei mir sein dürfen (Kasernengelände).
Ich verzweifelte, die Situation verschlechterte sich von Tag zu Tag, immer wieder Kontrollen und auf einmal waren sie im Haus, sie sahen das Gitter und eine Absperrung, die zum Schutz der Hunde angebracht worden waren. Das Ende der Welt!
Der Capitano schrieb alles auf, ein Rechtsanwalt muss eingeschaltet werden!
Mein Mann ist niedergeschlagen und enttäuscht von seinen Vorgesetzten, sie behandeln ihn als ob er schuldig wäre, und sie glauben, dass mit ihren "Sternen" alle vor ihnen kriechen müssen
Meine Hunde waren stets beaufsichtigt und hielten sich niemals in anderen Teilen des Gebäudes auf. Ich war völlig fertig fand aber die Kraft dank meiner Familie und meiner Hunde und mit Hilfe eines römischen Professors gelang es mir, die Krise zu bewältigen.
Ich bin enschlossener und kampfbereiter als je zu vor, aber mein Mann wird immer trauriger und demotivierter!
Ich wusste nun, dass der Moment gekommen war, um zu gehen und beginne alles einzupacken, alle Erinnerungen der vergangenen 24 Jahre, die in ich diesem Ort verbracht habe, als von allen geschätzte Person, die immer in allen Belangen geholfen hat, sei es finanziell oder moralisch!
Mein Mann bestellte einen Lastwagen und während er dabei mithalf, alles aufzuladen, rutschte er aus und verletzte sich ernsthaft, Muskelriss und starke Schmerzen an der Wirbelsäule. Er musste in den Krankenstand gehen.
Dann brach das Inferno los: Der Capitano einerseits, und der Colonello andrerseits begannen ihn ans Kreuz zu nageln mit all ihren Mitteln und vor allem mit ihren"Sternen".
Totaler Zusammenbruch meines Mannes, der alles, wofür er gelebt und gearbeitet hat, zu Bruch gehen sieht.
Ich sehe seine Verzweiflung und mit all meiner Kraft und Bestimmtheit rufe ich den Capitano an. Er kommt in die Kaserne und ich werfe ihm alles an den Kopf und erspare ihm nichts.
Seine wenig überzeugenden Gegenargumente und sein Hass gegen meine Hunde und gegen meinen Mann lassen mich verstehen, dass auch er, wie Viele ein sehr beschränktes Individium ist und so entschließe ich mich, einen Brief zu schreiben und gebe ihn einem Anwalt zur Verwahrung mit dem Inhalt, dass wenn meiner Familie etwas zustossen sollte, der Capitano und der Colonello dafür verantwortlich wären!
Am nächsten Tag begebe ich mich zum Colonello und nachdem er meine 'Wut zu spüren bekommen hat, versichert er mir, dass ich mich nicht beunruhigen und jedes Mal, wenn ich Probleme hätte, mich an ihn wenden solle!
Nach meinem Abgang bin ich von seiner Freundlichkeit nicht überzeugt und ich frage mich, was hinter meinen Schultern nun geschehen würde. Nach einigen Tagen der Ruhe gelange ich zur Überzeugung, dass ich mich vielleicht doch getäuscht hätte. Nach fünf Tagen beginnt der Krieg wieder, diesmal erscheint der Teufel in Person, der Colonello!
Er kommt hinters Haus, sieht die Absperrung und entfernt sie selbst und befiehlt die sofortige Entfernung des Gitters und verlangt von den Carabinieri Auskünfte über meine Hunde und ordnet an, dass jedesmal wenn sie einen Hund sehen, er zu verständigen sei.
Ich sehe, dass ich mich auch im Colonello geirrt habe und dass jeder, der Tiere liebt, verfolgt und mit Argusaugen beoabachtet wird. Diese Geschichte hat aus meinem so starken, ausgeglichenem Mann eine schwache Person gemacht, der seine Familie zum Überleben braucht.
Ich lasse mich nicht aufhalten und wenn es notwendig ist, gerichtliche Schritte unternehmen, denn wenn jemand seine ganze Kraft seinem Beruf gewidmet hat, kann er nicht aus nicht existierenden Gründen von seinen Vorgesetzten so fallengelassen werden, ich werde auch ein Treffen mit dem General in die Wege leiten.
Und falls dies nicht genügt, werde ich alles tun, um die höchsten Behörden zu informieren und davon in Kenntnis setzen, wozu gewisse Personen imstande sind und sich ihrer Uniformen bedienen um unbescholtene, sensible Personen in die Enge zu treiben.
Und wer meiner Familie so weh tut, wird dafür zahlen müssen!
Ich wende mich an Euch, Ihr Tierschützer, bitte lasst diesen Brief überall kursieren, vor allem in Italien, und ich erhoffe mir von Euch, dass ihr mit mir solidarisch seid! Ich danke Euch aus ganzem Herzen. Francesca (francescasorrentino96@alice.it)

CAMPANIA

Aversa - 24 APR10

Die kleine alte Hündin GINGER wurde während starken Regens ausgesetzt neben dem Abfall. Dort blieb sie sitzen, um auf ihren "Herrn" zu warten. Sie ist alt und blind und sehr mager.

Caserta - 21 Mai10

In diesem Dreck lebt seit ca. 3,5 Jahren diese brave Pitbullhündin, die überhaupt nicht aggressiv ist, sondern ANGST vor den Menschen hat. Ihre Augen sind gebrochen, ohne Hoffnung, ihr Körper ist übersät von Zecken. Signifikant die Schuhe, die oben am Zaun hängen….

Caserta - 7 FEB10

Seit mehr als 10 Monaten versorgten wir freiwilligen Helfer das Tierheim von Caserta selbst und bekamen kein Geld für Medikamente und Futter für die mehr als 450 Hunde und 40 Katzen.
Proteste auf Facebook gegen den Bürgermeister von Caserta haben nun die Fernsehlandschaft erreicht.
Eine tägliche Sendung, unter anderen mit Michelle Hunziker, hat einen Reporter abgestellt um in ganz Italien auf die Mißstände in Italiens und Casertas Tierheim aufmerksam zu machen.
Diese Sendung wurde am 2.2. NATIONAL ausgestrahlt (siehe die 3 LINKS unten)- ein RIESENERFOLG!!
Eine Sendung aus dem vergangenen Oktober führte dazu, daß das Horrortierheim von Cicereale (HIER der LINK zum Film auf YOUTUBE) mit mehr als 3.000 Hunden endlich aufgelöst wurde und den Hunden geholfen wurde.
Auflösen wollen wir unser Tierheim in Caserta nicht, aber wir wollen Gerechtigkeit für die die keine Stimme haben, für die die uns stumm ausgeliefert sind.

Das ist ein großer und wichtiger Schritt in die richtige Richtung :
http://www.youtube.com/watch?v=eunKDyIudeU
http://www.youtube.com/watch?v=eunKDyIudeU Teil1
http://www.youtube.com/watch?v=L3AczsE-fMM Teil2

GIOVANNA GIAFFA -TIERHEILPRAKTIKERIN VDT- www.cani-di-italia.de

Neapel - 22 JUN10

Auch das gibt es in Italien: unsere Tierschutzfreundin Marilena, Übersetzin von Beruf hat PIRAT adoptiert – eine schöne Geschichte! Ich schreibe wieder jetzt um eine gute Nachricht zu geben: meine Familie ist größer geworden: ich habe PIRATA aus Neapel adoptiert: jemand hatte versucht ihn und seine kleinen Brüder mit einem Beil zu töten. Seine Brüder sind alle gestorben.
Als er gefunden wurde, wurde er in ein „Canile“ von ASL in Neapel gebracht und operiert. Er hat ein Auge verloren.
Im Canile wurde er kontinuierlich von den anderen Hunden angegriffen und gebissen.
Er ist schockiert und hat so Angst, er ist wie paralysiert - ist 8 Monate alt.
Ich hoffe wirklich dass mit vielem Geduld und Liebe bald besser geht.
Cari saluti - Marilena

Neapel - 13 MAI10

Was ist das für ein armes Tier (JUNO, F) in einem Lager Nähe Neapel. Wir haben angeboten, sie aufzunehmen und zu kurieren! JUNO hat einen guten Pflegeplatz bei einer ital. Tierschützerin gefunden. Wir sind froh, dass wir sie in guten Händen wissen!

Unbekannt - 29 SEPT10

Eine Tierschützerin ruft um Hilfe: die Hundemutter mit ihren sieben Kindern wird im eigenen Dreck gehalten und wie man gut sehen kann, von den „Resten“ des Hauses, die man eigentlich Schweinen gibt, ernährt. Sie suchen dringend Plätze, denn sie müssen WEG von dort, andernfalls werden sie an andere Bauern verschenkt, um dann ihr Leben an der Kette zu fristen.

LAZIO

Ostia - 10 FEB10

Auf diesem Schrottgelände leben ca. 30 Katzen, die tagtäglich von einem arbeitslosen, tierlieben Mann versorgt werden – zumindest mit Futter.
Aber er kann die Kosten nicht mehr alleine tragen. Zunächst waren es nur wenige Katzen, die sich dann vermehrt haben…..Kastrationskosten kann er nicht tragen. UND DESHALB IST HIER ALLES VONNÖTEN: FUTTER, PATENSCHAFTEN BZW. ENDPLÄTZE UND KASTRATIONSZUSCHÜSSE!! WER KANN HELFEN???

Rom - 21 Okt10

SO ETWAS geschieht in der Provinz von ROM, unter den Augen aller Nachbarn. Der arme Hund, an der kurzen Kette gehalten – das Opfer eines Alkoholikers – überall Wunden! Für ihn wird jetzt nach einem Platz gesucht.

Rom - 9 Mai10

In der Nähe von Rom sind an einem Tag in einem Karton 20 kleine Katzen, 30 – 35 Tage alt, ausgesetzt gefunden worden. Arme Samtpfötchen – brutal entsorgt.  

ROM - 1 MAI10

Eine so schlimme Situation für ca. 40 Hunde, sie leben im Dreck, im Wasser, tote Ratten überall --- 11 Hunde hat Elisabetta mitgenommen - sie braucht Hilfe für all die anderen. Konnte nicht alle fotografieren, weil der "Besitzer" da war. Keiner ist kastriert!

Valle di Baccano 25. JUN 10

Am 25. Juni wurde die Tierschutz-Organisation Prelz aufmerksam gemacht, dass es eine unhaltbare Situation in der Nähe von Rom gibt. Etwa 50 Hunde und 32 Katzen dem Tod näher als dem Leben. Die Fotos sprechen für sich. Die Tiere sind zum grossen Teil befreit worden, untergebracht, werden behandelt und sind erst einmal unter Polizei- und Behördenschutz. Keine Vermittlung möglich – jedoch Hilfe in Form von Spenden und Futtermittelzuschüssen.

Viterbo - 12 Juli 10

Per Email erhielten wir einen Hilferuf für Emanuela , die ihre 40 Hunde und 20 Katzen seit Tagen mit Futter nicht versorgen kann - Strom und Wasser wurden abgestellt. Wir haben uns entschlossen schnell zu helfen, und so hat Helmut schon wenige Tage nach dem Aufruf etwa 1 ton Hunde- und Katzenfutter zu ihnen gebracht.

MOLISE

Campobasso - 11 MAI10

Über 300 Hunde haben seit 4 Tagen nichts mehr zu essen gehabt, so sagte uns Maria Rosaria heute (11. Mai) am Telefon. Wir werden in den nächsten Tagen fahren und Futtermittel bringen, wer ein übriges tun mag, selbst mit Maria Rosaria (Handy 0039/333-4895457) sprechen oder mit uns in Kontakt treten.

PUGLIA

Auf alle drei Hunde sind Attentate mit Gewehren verübt worden - der Grösste von ihnen wurde erschossen. Sie müssen unbedingt weg von der Strasse, riskieren erneut, vergiftet oder auf andere Weise umgebracht zu werden    

Leporano - 12 SEPT10

An GRAUSAMKEIT kaum zu überbieten – was für eine Bestie ist der Mensch! – Anna Mezzapesa hat sich um die auf der Strasse lebenden Welpen gekümmert. Zwei davon hätten gestern einen Platz gefunden, als Anna sie holen wollte, bot sich ihr ein Bild des Grauens. Das Welpennest war angezündet worden. Es gibt einen einzigen Überlebenden mit schweren Brandwunden. Schreibt an den Bürgermeister in JEDER SPRACHE unter …..
Hier geht es zur Petition: http://www.petizionionline.it/petizione/per-micky-e-i-suoi-fratelli/2060

Supersano - 28 OKT10

Hier ruft der Direktor einer Schule auf, Hunde nicht zu füttern, weil sie Krankheiten übertragen könnten - anstatt den Kindern beizubringen, wie man mit ausgesetzten Tieren umgeht!!!  

SARDEGNA

Olbia - 14 Jun10

Ein Hundeleben am kurzen Strick auf Sardinien, der Insel der Reichen und Schönen - die Tiere sind die Vergessenen!

Sardegna - 1 MAI10

Im Jahr 2010 auf der Insel der Reichen und Schönen - Tiere, die ihr Leben lang im Dreck und an der Kette leben müssen! SERENA ist blind, hat natürlich Leishmaniose und braucht Milteforan.
Auch wir von SOS ANIMALI haben uns mit einer Flasche MILTEFORAN beteiligt, auf diese Weise können diese drei Hunde (hier abgebildet) kuriert werden!

SIZILIA

Agnone Bagni - 29 Jun10

Die kleine Hündin MAYA in dem Zustand, sie zieht die Hinterbeine nach, was verschiedene Ursachen haben kann, wurde von einem mildtätigen Menschen zwar gefüttert – aber die Ursachen ihrer Krankheit nicht behandelt. Jetzt endlich wurde sie von Tierschützern in eine Klinik gebracht – und danach?? Wir haben Aufnahme angeboten! Das ganze findet auf Sizilien statt – die Leute rufen auf, sich an den Kosten zu beteiligen.

 

Sizilien - 13 MAI10

Diese Mutter lebt mit ihren Kinder auf der Strasse – andere mutterlose Kinder wurden von gewissenlosen Menschen weg geholt, sie werden zu illegalen Hundekämpfen benutzt. Wenn wir diese Mutter nicht retten, geschieht dasselbe mit ihr und ihren Kindern!

Sizilien - 12 FEB10

Ist das nicht ein armseliges Leben–auf der Strasse, ... ...auf (in) einem Stück Karton, abhängig vom Wohl und Wehe der Menschen!!! Sie ALLE suchen Plätze!

Hier sind die Berichte aus dem Jahr 2008 noch als PDF einsehbar: SOS Situation Italien 2008 [1.626 KB]

Vielerorts Hundealltag in Italien

Das ist der noch weit verbreitete Alltag in Italien: weit weg vom Haus wird der Hund gehalten - die Motive, warum man sich überhaupt einen Hund hält sind unklar - wahrscheinlich um den Fuchs zu vertreiben, wenn Hühner da sind. Die Hündin lebt unwürdig in einem Verschlag, wurde xmal schwanger. Tierschützer benachrichtigten die Vet.-Behörde, der einzige Kommentar, der Hund muss gechippt werden, dann ist der Besitzer VERANTWORTLICH!!! Die Hündin hat ein Kind - die Tierschützer wollen beiden zu einem hundegerechterem Leben verhelfen.

auch kein Einzelfall

Das ist wirklich kein Einzelfall: als Halsbänder werden Eisenketten her genommen - einmal angelegt, bleiben sie zeitlebens, ganz egal, ob sie dem Hund (hier ALMA), der ja wächst, nach einer Zeit ins Fleisch einwachsen!!!

Corvaro (eigentl. Lazio, aber ...

... durch das Erdbeben in L'Aquila hat der Bericht eine andere Bedeutung bekommen)

Annett Groddek schreibt am 7. Januar 2009:

Liebe Helga
ich habe wieder viel Elend gesehen auf meiner Fahrt durch Italien. Dieses Land ist wirklich heftig - von Norden nach Süden gibt es Tierleid - im Süden wird man noch deutlicher damit konfrontiert, wenn man die Tiere im Müll leben sieht - die noch nicht mal ausreichend Futter finden. Für eine tote Hündin kam ich zu spät....Hast du eine Idee, wie man den beiden Kettenhunden in Corvaro helfen kann?

Hier ist für euch der Bericht von Annett im PDF-Format: kettenhunde2.pdf [768 KB]

Dieser Bericht von Annett zeigt Hunde in anderen Teilen Italiens: annettbericht1.pdf [630 KB]

(Über diesen internen LINK seht ihr, was Annett zuletzt im Dezember 2008 aus Deutschland an Futterspeden, für notleidende Hundelager mitgebracht hat)

Bilder zur Lage in unserer Region

BILDER LINKS: Dieser Rüde wurde uns von einem Italiener aus der Nachbarschaft zu uns gebracht. Er war auf dem Weg nach Siena, sah den verletzten Hund, lud ihn beherzt in seinen Wagen und brachte ihn zu uns. Nur wenige Minuten später waren wir auf dem Weg in die Tierklinik nach Grosseto - ein Besitzer war nicht festzustellen. Unsere erste Vermutung war, dass der Rüde ausgerissen und von einem Wildschwein unter dem rechten Vorderlauf am Brustkorb verletzt wurde. Unser Tierarzt Dr. Guidoni teilte uns aber später mit, dass es doch ein Autounfall gewesen ist, er musste den Rüden leider wegen seiner schweren inneren Verletzungen einschläfern.
Gestern wurden wir abends angerufen, ein deutscher Nachbar hat eine tote, in eine Grube geworfene Schäfer-Husky-Hündin gefunden.
Heute bot sich uns das grausige Bild: jemand hatte den armen Hund regelrecht hingerichtet. Sie hatte logischerweise kein Halsband, keine Tätowierung, keinen Chip, sie war sicherlich etliche Male Mutter gewesen und den Zähnen nach etwa drei Jahre. Es ist das erste Mal in 15 Jahren, dass uns eine solche Grausamkeit begegnet. Warum wurde die Hündin, wenn nicht mehr gewollt, nicht bei uns abgegeben?
Kaum eine ebene Fläche zum Liegen in der Tonne, und wer weiss schon welche Substanzen vorher in dem Behältnis waren oder vielleicht für die Landwirtschaft darin angerührt wurden. Schatten und Zuflucht bieten sehr oft auch Fahrzeuge oder wie hier Anhänger. In der prallen Sonne sucht man lieber nicht die Metalltonne ( Bratofen ) auf. Wo war gleich noch die Schale mit Wasser ???
In dieser Reihe zeigen wir euch ein paar Zwinger die wir zur Verbesserung der Lebensumstände für die Hunde in unserer Region aufgestellt haben. Auch hier Sonnenschutz von oben - für Wind und Wetter dann darunter noch eine Hundehütte, in der man sich auch umdrehen und ausgestreckt hinlegen kann. Mit wenig Materialien doch eine entscheidende Verbesserung für die Tiere geschaffen.
Bild eines Hundezwingers an der Schnellstrasse von 1998. Der gleiche Zwinger mit einer Aufnahme von 2007. Neun Monate bekommen die Hunde mindestens ein Mal am Tag Besuch zur Fütterung vom Herrchen, und sind sonst den ganzen Tag sich selbst überlassen. Nur in den 3 Monaten der Wildschweinjagd können sie sich austoben - werden von Freund und Feind verletzt oder sterben sogar.

Jagdhundelager bei Follonica

Hier nur ein Beispiel von einem Jagdhundelager bei Follonica, welches für VIELE andere in Italien steht, wo sich Gruppen von Jägern zusammen ein Lager für ihre Jagdhunde geschaffen haben. Hier warten die Hunde 9 Monate vom Jahr darauf ihr Gefägnis verlassen zu dürfen, und auf die Wildschweine losgelassen zu werden.