2010 - Berichte und Bilder aus ganz Italien

Wir zeigen euch hier die Zustände unter denen die Tiere zu leiden haben, von denen wir tagtäglich über Email informiert und um Hilfe gebeten werden, gegen jene wir versuchen unseren Teil dazu beizutragen sie zu lindern oder zukünftig abzustellen.

In diesem Bereich weiter unten findet ihr Berichte + Bilder sortiert nach den Regionen:
( zum schnelleren Erreichen KLICKT auf die jeweils gewünschte Region )

ABRUZZO CALABRIA CAMPANIA EMILIA ROMGANA LAZIO MARCHE MOLISE PUGLIA SARDEGNA SIZILIA UMBRIA TOSCANA


Wer gerne noch den italiensichen Originaltext lesen möchte, der kann dies im Bereich "Versione Italiana" - RAPPORTI-LINK tun.





Ohne Ortsangabe



Unglaubliche Geschichte

Ein armer Hund wuchs in einem engen Käfig auf. Alle seine Körperglieder konnten sich deshalb nicht richtig entwickeln. Eines Tages wurde er auf die Strasse geworfen und dort von einer Tierschützerin versorgt. Irgend jemand schrie „Monster, Monster“ und verbrachte den Hund – weit weg zum Sterben. Die Tierschützer suchten den armen Hund über einen Monat und fanden sie jämmerlich abgemagert, dem Tode nahe. Sie hat jetzt ihre Familie gefunden – ein Happy End für einen ganz, ganz armen Hund      


ABRUZZO



L'Aquila - 12 Jan10

Diese junge Hündin wurde überfahren und nicht nur das, mitgeschleift vom Auto, das noch nicht einmal anhielt. Sie - PECORELLA - hat ihr hinteres Bein verloren – aber nicht ihr Vertrauen in die Menschen.  


CALABRIA



Aussage von Francesca - 12 JAN10

Ich bin nur eine Freiwillige und rette seit mehr als 30 Jahren Hunde!
Ich bin die Gattin eines Polizeirevierinspektors und bewohne seit mehr als 20 Jahren das Dienstquartier.
An einem Aprilmorgen, als ich mich im Garten meines Hauses um 12 Welpen kümmerte, die um 13 Uhr von Lamezia Terme nach Mailand fliegen sollten, wo andere Tierschützer Plätze für sie gefunden hatten. Ich war glücklich, denn wenn ich auch nur einen Hund retten kann, ist es für mich stets eine große Befriedigung!
Ein mir Unbekannter schaut mich von vis a vis säurerlich an und fragt, wem denn die Hunde gehören, bevor ich ihm antworte frage ich ihn, wer er denn sei und mit autoritärer Stimme antwortet er, dass er ein Kollege meines Mannes sei bei der Sondereinheit der N.A.S.
Um ca. 11 Uhr des gleichen Tages, während der Vorbereitungen der Abfahrt nach Lamezia Terme, erhalte ich einen Anruf meines Mannes, dass ich sofort zum Spital der N.A.S. kommen sollte, wo eine Gruppe Hunde, die ich gut kannte, eingefangen würden und danach in das Tierheim "La casa di Argo" in Villapiana gebracht werden sollten.
Ich war um die Hunde besorgt, die ihre Freiheit gewohnt waren und nun in kleinen Boxen eingesperrt waren.
Ich fuhr zumindest 3x pro Woche dorthin um sie zu besuchen und war sicher, dass sie meine Anwesenheit beruhigt, da, sobald sie mich ankommen sahen, sie mich sofort freudig begrüßten, und verstandenen, was ich zu ihnen sagte. Ich versprach, mein möglichstes zu tun, damit sie bald wieder in Freiheit wären.
An einem dieser Tage, als ich im Canile war, wurde mir mitgeteilt, dass in dem Ort, in dem ich lebe, die Sondereinheit der N.A.S. weitere Hunde einfingen! Sehr besorgt rief ich meine Freundin im Nachbardorf an, die auch eine große Tierfreundin ist und sie fuhr sofort hin und stellt fest, dass meine Hunde - also jene, die bei mir schon lange leben, freigelassen worden sind und sich in den Händen der Kollegen meines Mannes befinden!
So hatten die Herren der N.A.S. ihr Ziel erreicht, also die Hunde des Wachtmeisters fortzubringen!
Meine Freundin glaubte, dass die Kollegen meinen Mann insoweit respektierten, verlangte von ihnen, dass sie sie freilassen, da sie Eigentum des Revierinspektors wären.
Sie wird frech angewiesen, sofort zu verschwinden, da sie sonst bestraft würde, und da ihnen die Nummer 19 gefalle, müssten eben 19 Hunde eingefangen werden! Einige Male fiel hämisch der Name meines Mannes und mein Name und meine Freundin wurde bedroht.
In den darauffolgenden Tagen tat ich, als ob nichts geschehen wäre und und zusammen mit dem Personal des Tierheimes fingen wir weitere 20 Hunde.
Vorsorglich zuerst die Weibchen, die sofort kastriert, gechippt und geimpft wurden und es leichter ist, sie zur Adoption zu geben.
Schlußendlich erfuhr ich, dass von 28 Hunden, 8 ohne Erklärung beschlagnahmt worden waren.
Ich verhandelte mit dem Bürgermeister der schon vorher von der N.A.S. angezeigt worden war.
Er, aus Feigheit und Dummheit antwortete, dass er die Hunde niemals freikaufen würde und dass sie im Tierheim sterben könnten.
Ich gab mich nicht geschlagenund begann die ersten 17 Hunde zur Adoption vorzubereiten zu lassen und finde auch die passenden Leute.
Bei den letzten Kontollen, konnte ich feststellen, dass die Hunde alle gesund sind. Aber das Problem, dass noch immer 11 Hunde im Canile verblieben sind, hatte ich noch immer.
Ich schrieb an den Zuständigen und verlangte, dass die Beschlagnahmung rückgängig gemacht würde, erhielt die negative Antwort, dass die Hunde dem Bürgermeister gehörten und es an ihm läge, die Beschlagnahmung aufeben unter der Voraussetzung der Kostenübernahme.
Ich war davon überzeugt, dass diese Geschichte so bald als möglich beendet werden müsse.
Endlich, ein Lichtstrahl, der Bürgermeister, von irgend jemand dazu gebracht, entschied, die 13.000 Euro zu bezahlen und die Hunde freizulassen. Ich war sehr glücktlich darüber. Ich habe alle Helfer aus dem Norden informiert, die mir versprachen, innerhalb einiger Tage Unterkünfte für die Tiere zu finden (es sind 11 erwachsene Hunde). Endlich erreichte mich die Nachricht, dass die Hunde abreisen könnten.
Am 16.12.2009 fuhr ich um 6 Uhr früh zum Canile, lud die Hunde auf und ab gehts Richtung Rom, wo sie von Leute aus Mailand übernommen wurden.
Diese Geschichte hat eine Parallele zu einer anderen wichtigen Geschichte!
Ihr erinnert Euch an die 12 Welpen, die ebenfalls nach Mailand und des Herren der N.A.S., der sich vor dem Colonello hervortun wollte und ihm mitteilten, dass ich aus der Kaserne einen Canile gemacht hätte. Der Colonello informierte den Capitano, welcher meinen Mann rufen ließ und nachdem er ihn erniedrigt und erpresst hat, fordert er ihn auf einen Antrag auf Versetzung einzubringen, da meine Hunde nicht bei mir sein dürfen (Kasernengelände).
Ich verzweifelte, die Situation verschlechterte sich von Tag zu Tag, immer wieder Kontrollen und auf einmal waren sie im Haus, sie sahen das Gitter und eine Absperrung, die zum Schutz der Hunde angebracht worden waren. Das Ende der Welt!
Der Capitano schrieb alles auf, ein Rechtsanwalt muss eingeschaltet werden!
Mein Mann ist niedergeschlagen und enttäuscht von seinen Vorgesetzten, sie behandeln ihn als ob er schuldig wäre, und sie glauben, dass mit ihren "Sternen" alle vor ihnen kriechen müssen
Meine Hunde waren stets beaufsichtigt und hielten sich niemals in anderen Teilen des Gebäudes auf. Ich war völlig fertig fand aber die Kraft dank meiner Familie und meiner Hunde und mit Hilfe eines römischen Professors gelang es mir, die Krise zu bewältigen.
Ich bin enschlossener und kampfbereiter als je zu vor, aber mein Mann wird immer trauriger und demotivierter!
Ich wusste nun, dass der Moment gekommen war, um zu gehen und beginne alles einzupacken, alle Erinnerungen der vergangenen 24 Jahre, die in ich diesem Ort verbracht habe, als von allen geschätzte Person, die immer in allen Belangen geholfen hat, sei es finanziell oder moralisch!
Mein Mann bestellte einen Lastwagen und während er dabei mithalf, alles aufzuladen, rutschte er aus und verletzte sich ernsthaft, Muskelriss und starke Schmerzen an der Wirbelsäule. Er musste in den Krankenstand gehen.
Dann brach das Inferno los: Der Capitano einerseits, und der Colonello andrerseits begannen ihn ans Kreuz zu nageln mit all ihren Mitteln und vor allem mit ihren"Sternen".
Totaler Zusammenbruch meines Mannes, der alles, wofür er gelebt und gearbeitet hat, zu Bruch gehen sieht.
Ich sehe seine Verzweiflung und mit all meiner Kraft und Bestimmtheit rufe ich den Capitano an. Er kommt in die Kaserne und ich werfe ihm alles an den Kopf und erspare ihm nichts.
Seine wenig überzeugenden Gegenargumente und sein Hass gegen meine Hunde und gegen meinen Mann lassen mich verstehen, dass auch er, wie Viele ein sehr beschränktes Individium ist und so entschließe ich mich, einen Brief zu schreiben und gebe ihn einem Anwalt zur Verwahrung mit dem Inhalt, dass wenn meiner Familie etwas zustossen sollte, der Capitano und der Colonello dafür verantwortlich wären!
Am nächsten Tag begebe ich mich zum Colonello und nachdem er meine 'Wut zu spüren bekommen hat, versichert er mir, dass ich mich nicht beunruhigen und jedes Mal, wenn ich Probleme hätte, mich an ihn wenden solle!
Nach meinem Abgang bin ich von seiner Freundlichkeit nicht überzeugt und ich frage mich, was hinter meinen Schultern nun geschehen würde. Nach einigen Tagen der Ruhe gelange ich zur Überzeugung, dass ich mich vielleicht doch getäuscht hätte. Nach fünf Tagen beginnt der Krieg wieder, diesmal erscheint der Teufel in Person, der Colonello!
Er kommt hinters Haus, sieht die Absperrung und entfernt sie selbst und befiehlt die sofortige Entfernung des Gitters und verlangt von den Carabinieri Auskünfte über meine Hunde und ordnet an, dass jedesmal wenn sie einen Hund sehen, er zu verständigen sei.
Ich sehe, dass ich mich auch im Colonello geirrt habe und dass jeder, der Tiere liebt, verfolgt und mit Argusaugen beoabachtet wird. Diese Geschichte hat aus meinem so starken, ausgeglichenem Mann eine schwache Person gemacht, der seine Familie zum Überleben braucht.
Ich lasse mich nicht aufhalten und wenn es notwendig ist, gerichtliche Schritte unternehmen, denn wenn jemand seine ganze Kraft seinem Beruf gewidmet hat, kann er nicht aus nicht existierenden Gründen von seinen Vorgesetzten so fallengelassen werden, ich werde auch ein Treffen mit dem General in die Wege leiten.
Und falls dies nicht genügt, werde ich alles tun, um die höchsten Behörden zu informieren und davon in Kenntnis setzen, wozu gewisse Personen imstande sind und sich ihrer Uniformen bedienen um unbescholtene, sensible Personen in die Enge zu treiben.
Und wer meiner Familie so weh tut, wird dafür zahlen müssen!
Ich wende mich an Euch, Ihr Tierschützer, bitte lasst diesen Brief überall kursieren, vor allem in Italien, und ich erhoffe mir von Euch, dass ihr mit mir solidarisch seid! Ich danke Euch aus ganzem Herzen. Francesca (francescasorrentino96@alice.it)



CAMPANIA



Aversa - 24 APR10

Die kleine alte Hündin GINGER wurde während starken Regens ausgesetzt neben dem Abfall. Dort blieb sie sitzen, um auf ihren "Herrn" zu warten. Sie ist alt und blind und sehr mager.  


Caserta - 21 Mai10

In diesem Dreck lebt seit ca. 3,5 Jahren diese brave Pitbullhündin, die überhaupt nicht aggressiv ist, sondern ANGST vor den Menschen hat. Ihre Augen sind gebrochen, ohne Hoffnung, ihr Körper ist übersät von Zecken. Signifikant die Schuhe, die oben am Zaun hängen….  


Caserta - 7 FEB10

Seit mehr als 10 Monaten versorgten wir freiwilligen Helfer das Tierheim von Caserta selbst und bekamen kein Geld für Medikamente und Futter für die mehr als 450 Hunde und 40 Katzen.
Proteste auf Facebook gegen den Bürgermeister von Caserta haben nun die Fernsehlandschaft erreicht.
Eine tägliche Sendung, unter anderen mit Michelle Hunziker, hat einen Reporter abgestellt um in ganz Italien auf die Mißstände in Italiens und Casertas Tierheim aufmerksam zu machen.
Diese Sendung wurde am 2.2. NATIONAL ausgestrahlt (siehe die 3 LINKS unten)- ein RIESENERFOLG!!
Eine Sendung aus dem vergangenen Oktober führte dazu, daß das Horrortierheim von Cicereale (HIER der LINK zum Film auf YOUTUBE) mit mehr als 3.000 Hunden endlich aufgelöst wurde und den Hunden geholfen wurde.
Auflösen wollen wir unser Tierheim in Caserta nicht, aber wir wollen Gerechtigkeit für die die keine Stimme haben, für die die uns stumm ausgeliefert sind.

Das ist ein großer und wichtiger Schritt in die richtige Richtung :
http://www.youtube.com/watch?v=eunKDyIudeU
http://www.youtube.com/watch?v=eunKDyIudeU Teil1
http://www.youtube.com/watch?v=L3AczsE-fMM Teil2

GIOVANNA GIAFFA -TIERHEILPRAKTIKERIN VDT- www.cani-di-italia.de

Neapel - 22 JUN10

Auch das gibt es in Italien: unsere Tierschutzfreundin Marilena, Übersetzin von Beruf hat PIRAT adoptiert – eine schöne Geschichte!   Ich schreibe wieder jetzt um eine gute Nachricht zu geben: meine Familie ist größer geworden: ich habe PIRATA aus Neapel adoptiert: jemand hatte versucht ihn und seine kleinen Brüder mit einem Beil zu töten. Seine Brüder sind alle gestorben.
Als er gefunden wurde, wurde er in ein „Canile“ von ASL in Neapel gebracht und operiert. Er hat ein Auge verloren.  
Im Canile wurde er kontinuierlich von den anderen Hunden angegriffen und gebissen.
Er ist schockiert und hat so Angst, er ist wie paralysiert - ist 8 Monate alt.
Ich hoffe wirklich dass mit vielem Geduld und Liebe bald besser geht.
Cari saluti - Marilena  


Neapel - 13 MAI10

Was ist das für ein armes Tier (JUNO, F) in einem Lager Nähe Neapel. Wir haben angeboten, sie aufzunehmen und zu kurieren! JUNO hat einen guten Pflegeplatz bei einer ital. Tierschützerin gefunden. Wir sind froh, dass wir sie in guten Händen wissen!  


LAZIO



Ostia - 10 FEB10

Auf diesem Schrottgelände leben ca. 30 Katzen, die tagtäglich von einem arbeitslosen, tierlieben Mann versorgt werden – zumindest mit Futter.
 
Aber er kann die Kosten nicht mehr alleine tragen. Zunächst waren es nur wenige Katzen, die sich dann vermehrt haben…..Kastrationskosten kann er nicht tragen.  UND DESHALB IST HIER ALLES VONNÖTEN: FUTTER, PATENSCHAFTEN BZW. ENDPLÄTZE UND KASTRATIONSZUSCHÜSSE!! WER KANN HELFEN???  


Rom - 9 Mai10

In der Nähe von Rom sind an einem Tag in einem Karton 20 kleine Katzen, 30 – 35 Tage alt, ausgesetzt gefunden worden. Arme Samtpfötchen – brutal entsorgt.   


ROM - 1 MAI10

Eine so schlimme Situation für ca. 40 Hunde, sie leben im Dreck, im Wasser, tote Ratten überall --- 11 Hunde hat Elisabetta mitgenommen - sie braucht Hilfe für all die anderen. Konnte nicht alle fotografieren, weil der "Besitzer" da war. Keiner ist kastriert!  


Valle di Baccano 25. JUN 10

Am 25. Juni wurde die Tierschutz-Organisation Prelz aufmerksam gemacht, dass es eine unhaltbare Situation in der Nähe von Rom gibt. Etwa 50 Hunde und 32 Katzen dem Tod näher als dem Leben. Die Fotos sprechen für sich. Die Tiere sind zum grossen Teil befreit worden, untergebracht, werden behandelt und sind erst einmal unter Polizei- und Behördenschutz. Keine Vermittlung möglich – jedoch Hilfe in Form von Spenden und Futtermittelzuschüssen. 


Viterbo - 12 Juli 10

Per Email erhielten wir einen Hilferuf für Emanuela , die ihre 40 Hunde und 20 Katzen seit Tagen mit Futter nicht versorgen kann - Strom und Wasser wurden abgestellt. Wir haben uns entschlossen schnell zu helfen, und so hat Helmut schon wenige Tage nach dem Aufruf etwa 1 ton Hunde- und Katzenfutter zu ihnen gebracht (ein Dakesbrief HIER in Italienisch).  


MOLISE



Campobasso - 11 MAI10

Über 300 Hunde haben seit 4 Tagen nichts mehr zu essen gehabt, so sagte uns Maria Rosaria heute (11. Mai) am Telefon. Wir werden in den nächsten Tagen fahren und Futtermittel bringen, wer ein übriges tun mag, selbst mit Maria Rosaria (Handy 0039/333-4895457) sprechen oder mit uns in Kontakt treten. 


PUGLIA



Auf alle drei Hunde sind Attentate mit Gewehren verübt worden - der Grösste von ihnen wurde erschossen. Sie müssen unbedingt weg von der Strasse, riskieren erneut, vergiftet oder auf andere Weise umgebracht zu werden      


SARDEGNA



Olbia - 14 Jun10

Ein Hundeleben am kurzen Strick auf Sardinien, der Insel der Reichen und Schönen - die Tiere sind die Vergessenen!  


Sardegna - 1 MAI10

Im Jahr 2010 auf der Insel der Reichen und Schönen - Tiere, die ihr Leben lang im Dreck und an der Kette leben müssen! SERENA ist blind, hat natürlich Leishmaniose und braucht Milteforan.  
Auch wir von SOS ANIMALI haben uns mit einer Flasche MILTEFORAN beteiligt, auf diese Weise können diese drei Hunde (hier abgebildet) kuriert werden!  


SIZILIA



Agnone Bagni - 29 Jun10

Die kleine Hündin MAYA in dem Zustand, sie zieht die Hinterbeine nach, was verschiedene Ursachen haben kann, wurde von einem mildtätigen Menschen zwar gefüttert – aber die Ursachen ihrer Krankheit nicht behandelt. Jetzt endlich wurde sie von Tierschützern in eine Klinik gebracht – und danach?? Wir haben Aufnahme angeboten! Das ganze findet auf Sizilien statt – die Leute rufen auf, sich an den Kosten zu beteiligen.

 
 


Sizilien - 13 MAI10

Diese Mutter lebt mit ihren Kinder auf der Strasse – andere mutterlose Kinder wurden von gewissenlosen Menschen weg geholt, sie werden zu illegalen Hundekämpfen benutzt. Wenn wir diese Mutter nicht retten, geschieht dasselbe mit ihr und ihren Kindern!  


Sizilien - 12 FEB10

Ist das nicht ein armseliges Leben–auf der Strasse, ...   ...auf (in) einem Stück Karton, abhängig vom Wohl und Wehe der Menschen!!!   Sie ALLE suchen Plätze!  


2009 - Berichte und Bilder aus ganz Italien

Zeigen euch hier die Zustände unter denen die Tiere zu leiden haben, von denen wir tagtäglich über Email informiert und um Hilfe gebeten werden, gegen jene wir versuchen unseren Teil dazu beizutragen sie zu lindern oder zukünftig abzustellen.

Lest hierzu auch unseren Bericht ( August 2008 ) zur "Situation der Tiere in Italien"

In diesem Bereich weiter unten findet ihr Berichte + Bilder sortiert nach den Regionen:
( zum schnelleren Erreichen KLICKT auf die jeweils gewünschte Region )

ABRUZZO CALABRIA CAMPANIA EMILIA ROMGANA LAZIO MARCHE PUGLIA SARDEGNA SIZILIA UMBRIA TOSCANA


Wer gerne noch den italiensichen Originaltext lesen möchte, der kann dies im Bereich "Versione Italiana" - RAPPORTI-LINK tun.





Hier sind die Berichte aus dem Jahr 2008 noch als PDF einsehbar: SOS Situation Italien 2008 [1.626 KB]

IN 15 JAHREN.......

.....hat unsere Tierschutzarbeit viele italienische Tierschützer auf den Plan gerufen. Es gibt auch hier eine ganze Reihe, zumeist junger Leute, die gern etwas zum Wohl der Tiere in ihrem Land verändern möchten. Da es aber in Italien keine gewachsene Tierschutz-Kultur gibt wie in Deutschland, steht alles noch in den Anfängen, gibt es keine Gelder, keine grosse Lobby und vor allem nur wenige, die die Tiere wirklich tiergerecht halten. Durch die neuen Kommunikationsmittel wie Internet und Email sind wir vielen bekannt und bekommen dementsprechend viele Hilferufe, nicht nur aus der Toscana, sondern aus ganz Italien, speziell aber aus den südlichen Regionen.

Wird ein Hund von tierlieben Menschen, von Tierschützern auf der Strasse gefunden, dann versuchen diese verzweifelt, sofort einen Endplatz zu finden – das ist nicht immer leicht! Viele der ausgesetzten Tiere sind verletzt, sind alt oder krank – wer nimmt hier schon gern ein Tier auf, das in den Augen der anderen nichts wert ist, weil es nicht schön, nicht jung ist?? Wenn der Hund nicht unterkommt, kann er nur in einem der bestehenden „Lager“ abgegeben werden. Für Welpen ist das fast immer ein Todesurteil durch die existenten Krankheiten und für ältere Hunde heisst das, sie müssen ihr Leben bis zum Tod auf 4 qm Zement zubringen. Kaum ein älterer Hund hat das Glück, von einer Familie adoptiert zu werden.

Tierlager in Italien beherbergen zwischen 300, 500 und 1000 Tiere! Man kann sich gut vorstellen, welch ungeheures Mitleid einen erfasst, wenn man durch die endlosen Gänge in diesen „Tierheimen“ geht – und doch vielleicht nur vier, fünf oder auch zehn mitnehmen kann. Wie soll man auswählen, wer darf mit kommen? Wie kann man danach wieder schlafen, wenn man in all diese Augen geschaut hat,wenn man ihre Stimmen nicht vergessen kann, die einem deutlich sagen, dass ein Hund SO NICHT LEBEN WILL! Niemals einen Spaziergang, für Streicheleinheiten keine Zeit, Entwurmung, ärztliche Versorgung quasi ein Fremdwort, Futter – das billigste, das es gibt – Wind und Wetter ausgesetzt und ein Leben in den eigenen Exkrementen – dazwischen drin ein paar billige Kroketten.

Vielerorts Hundealltag in Italien

Das ist der noch weit verbreitete Alltag in Italien: weit weg vom Haus wird der Hund gehalten - die Motive, warum man sich überhaupt einen Hund hält sind unklar - wahrscheinlich um den Fuchs zu vertreiben, wenn Hühner da sind. Die Hündin lebt unwürdig in einem Verschlag, wurde xmal schwanger. Tierschützer benachrichtigten die Vet.-Behörde, der einzige Kommentar, der Hund muss gechippt werden, dann ist der Besitzer VERANTWORTLICH!!! Die Hündin hat ein Kind - die Tierschützer wollen beiden zu einem hundegerechterem Leben verhelfen.



auch kein Einzelfall

Das ist wirklich kein Einzelfall: als Halsbänder werden Eisenketten her genommen - einmal angelegt, bleiben sie zeitlebens, ganz egal, ob sie dem Hund (hier ALMA), der ja wächst, nach einer Zeit ins Fleisch einwachsen!!!  


ABRUZZO



L'Aquila - 31 DEZ09

Am 31. Dezember auf den Hund GABRIELE geschossen – mit Schrot    


L'Aquila - 20 DEZ09

Unsere 20 Hütten für ein verlorenes canile in L'Aquila sind angekommen. Wie man sieht hatte hier auch bereits der Schneefall eingesetzt.   
Die armen, armen Hunde von L'AQUILA –   das einzige, was sie haben   IST JETZT EINE HÜTTE!  


L'Aquila - 14 DEZ09

Einen Bus voll mit Hilfsgütern für arme Hunde und Katzen in L Aquila hat am Montag dieser Woche einer unserer italienischen Freunde gefahren. Wir wollten den Tieren, die wirklich nichts haben eine Weihnachtsfreude machen mit Futtermitteln, Körben, Decken, Schüsseln, einfach mit allem, was wir entbehren konnten.
Ado, der Fahrer hatte es nicht leicht, denn gerade an diesem Tag hatte es geschneit und in L Aquila blieben die Schulen geschlossen. Trotzdem, es hat alles gut geklappt, dank Eurer Hilfsbereitschaft konnten wir diese Spendenfahrt möglich machen! Mille grazie!
In den nächsten Tagen kommen noch 20 Plastik-Hundehütten an, 10 wurden spontan von einer tierlieben Gönnerin gekauft, als sie hörte, dass die Hunde nichts haben, auf dem nackten, nassen Zement stehen, Wind und Wetter ausgesetzt sind - 170 HUNDE!!!! - 10 weitere haben wir von SOS ANIMALI gespendet. Wenn jemand Gutes tun will und mitmachen will beim Spendenaufruf "EINE WARME HÜTTE FÜR JEDEN" - dann soll er sich gern bei uns melden.



L'Aquila, Katzen in Not - 24 SEP09

Aufgrund des Hilferufes für die 700 Katzenwaisen von L'Aquila hat unser Lieferant selbst zu Sonderpreisen heute 45 Säcke Croccantini nach L'Aquila gebracht. Er hat sich überzeugt von der Seriosität und sagte uns, dass diejenigen, die den Tieren helfen, in großen Schwierigkeiten sind. Er selbst will versuchen, dann und wann eine Hilfslieferung zusammen zu stellen.
Im Ort L Aquila dürfen nur die Helfer und die Freiwillige Feuerwehr an ganz bestimmten Plätzen füttern. Für kleine Katzen werden dringend Plätze gesucht.
Auch wenn wir es uns momentan nicht gut leisten können, erschien es mir angebracht, zu helfen!

Hier kann man noch einen Kurzfilm aus den ersten Tagen nach dem Erdbeben sehen: Zwei- und vierbeinige Engel retten die Überlebenden von L’Aquila - http://www.youtube.com/watch?v=0ZdM1Va4EXk&feature  
 


L'Aquila - 16 SEP09

Nach dem Erdbeben werden täglich unter Mitarbeit der örtlichen Feuerwehr ca. 700 Katzen versorgt. Jede Hilfe, jede Futterspende ist gefragt – bitte meldet Euch zahlreich bei uns und helft mit, dass wir eine grössere Lieferung KATZENFUTTER nach L'Aquila machen können!    


L'Aquila - 31 JUL09 - Futterspende von 1 ton

wurde von Helmut und Thomas in den Nachbarort Pizzolo gefahren -seht HIER mehr dazu!

L'Aquila - 15 JUL09

Seit Jahren wurde der Maremmano (M) so an der Kette gehalten,   dass diese auf die brutale Weise eingewachsen war   und mit der Säge behutsam entfernt werden musste. 


L'Aquila - 28 MAI09

HORROR, anders kann man es nicht beschreiben. Nicht erst seit jetzt hält jemand seine KATZEN in diesen Palettenverschlägen. In L'Aquila. Jetzt, durch das Erdbeben, befreien die Tierschützer die Armen, für zehn haben wir angeboten, dass sie zu uns kommen können - es sind 15 insgesamt. (HIER seht ihr wie es 9 zu uns geschafft haben!)  


Corvaro (eigentl. Lazio, aber ...

... durch das Erdbeben in L'Aquila hat der Bericht eine andere Bedeutung bekommen)

Annett Groddek schreibt am 7. Januar 2009:

Liebe Helga
ich habe wieder viel Elend gesehen auf meiner Fahrt durch Italien. Dieses Land ist wirklich heftig - von Norden nach Süden gibt es Tierleid - im Süden wird man noch deutlicher damit konfrontiert, wenn man die Tiere im Müll leben sieht - die noch nicht mal ausreichend Futter finden. Für eine tote Hündin kam ich zu spät....Hast du eine Idee, wie man den beiden Kettenhunden in Corvaro helfen kann?

Hier ist für euch der Bericht von Annett im PDF-Format: kettenhunde2.pdf [768 KB]

Dieser Bericht von Annett zeigt Hunde in anderen Teilen Italiens: annettbericht1.pdf [630 KB]
(die letzte Hündin LISA aus diesem Bericht haben wir bei uns aufgenommen und sehr gut vermittelt)

(Über diesen internen LINK seht ihr, was Annett zuletzt im Dezember 2008 aus Deutschland an Futterspeden, für notleidende Hundelager mitgebracht hat)

Im Bericht von Annett lest ihr über die Lebensumstände von LUKAS (links) und LOUIS (rechts - ist jetzt bei uns und heißt LUIGI).  


L'Aquila - 7APR09

HILFERUF aus den Abruzzen. Nach dem schlimmen Erdbeben sind 5000 Tiere auf den Strassen orientierungslos unterwegs. Es werden Fahrketten und Plätze für die Tiere gesucht - (HIER Originaltext)





CALABRIA



Die wirkliche Situation - 14 SEP09

Laura bittet internationale Tierschutzorganisationen um Unterstützung, für die Hunde Kalabriens Adoptionen zu finden!

Liebe Freundinnen der internationalen Organisationen,
ich schreibe Euch, um Euch eine Zusammenarbeit vorzuschlagen, um die Adoptionen der streunenden Hunde in Kalabrien voranzutreiben. Wie viele sowohl in Italien als auch im Ausland wissen, hat Kalabrien -wie fast alle Regionen in Süditalien -
gravierende Schwierigkeiten mit den Streunern:

- die bereits bestehenden Canile sind übervoll mit eingesperrten Tieren
- einige Canile in Kalabrien sind uneinnehmbare Festungen und keiner schafft es, dort hineinzukommen:
daher kann dort niemand die Bedingungen der Tiere nachprüfen.
- im Süden ist die Sterilisation nur sehr wenig verbreitet und wird auch kaum durchgeführt.
- die statistischen Daten über das Aussetzen sind besorgniserregend und schlechter als in anderen Regionen Italiens.

Ich persönlich besuche seit April 2009 oft Lorica, ein kleiner Ort in der Provinz von Cosenza. Auf dem Sila: einer der schönsten Berge Italiens. Dort konnte ich - ausser einer wunderbaren Natur, die es schon für sich allein Wert ist, dorthin zu fahren - die Bedingungen vieler Streuner sehen, die oft nur mit Mühe überleben.

Was wir beabsichtigen:
die Hunde von Lorica und die Hunde der angrenzenden Gebiete sind nicht mißhandelt worden, sie sind überhaupt nicht behandelt worden ! Sei es, dass sie leben oder sterben, sei es, dass sie verwundet oder krank oder schwanger oder Welpen sind, keiner kümmert sich um sie ! Sie sind ein Teil der Landschaft geworden.

In Lorica gibt es sehr harte Winter. Es bilden sich Hunderudel, die sich ansammeln und die gefährlich sind für andere einzelne, einsame Streuner. Sie kämpfen untereinander um Futter, um die Vorherrschaft im Gebiet und um das Vorrecht der Paarung mit den Hündinnen.

Außerdem ist in diesen Gebieten auch der Wolf zu finden und es gibt auch noch andere Raubtiere, die das Leben der Welpen und alten Hunde nicht erleichtern. Einige kranke Hunde oder angefahrene Hunde sterben an den Leiden und Strapazen.

Meine Lösung und mein Vorschlag:
Ein Team von Tierschützern, Tierärzten und internationalen Freunden, ausgestattet mit Lieferwagen und angemessenen Transportboxen, soll sich in diesem Gebiet treffen, das Folgendes machen könnte:

- die Situation der Streuner in Lorica und Umgebung beobachten.
- sie könnten sie tierärztlich untersuchen und ihr Verhalten studieren
- die Hunde ausstatten (wie es per Gesetz vorgeschrieben ist) mit Dokumenten und der Impfung für die Reise
- die Hunde in Eurem Gebiet aufnehmen, um sie sichtbar zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben, glücklich adoptiert zu werden, damit sie nicht mehr länger streunende Hunde oder verhungernde Streuner sein müssen!

Die häufigsten Typen der Streuner sind:
English Setter (möglicherweise von den Jägern ausgesetzt)
Hunde mit langem Fell, Typ belgischer Schäferhund (auch einige mit drei Farben)
einige Hündinnen der Rasse Maremmano
einige Hündinnen der Rassen Labrador und Segugio

Was Laura anbietet:
- Gastfreundschaft (Speise und Unterkunft ) im Holzhaus im Wald ihrer Eltern (es ist Platz für drei Personen)
- Den Dolmetscher, eine Professorin mit deutscher Muttersprache
- Meine ganze Verfügbarkeit und mein ganzer Einsatz vor Ort.
- Darüberhinaus bin ich auch bereit, die Reisekosten (im Lieferwagen) der Hin - und Rückfahrt zu teilen,
um diesen Tieren eine sichere Adoption und ein glückliches zukünftiges Leben zu garantieren.

Ich danke schon jetzt denen, die mein einzigartiges Unternehmen in Kalabrien unterstützen werden. Danke aus ganzem Herzen!

Wer auch immer interessiert ist an diesem Projekt, kann mich kontaktieren: Laura, 339.11.81.842, laufabbri@gmail.com

Crotone - 10 AUG09

Francesca aus Mailand verbringt ihren „Urlaub“ in Calabrien. Sie hat sich in ein Auffanglager gewagt – bevor die Hunde, die eingefangen werden, ins eigentliche LAGER mit 1.800 !!!!! Hunden kommen.

 
Als der Hundefänger kam mit den eingefangenen Welpen, hat sie gebeten, sie ihr zu geben. Sie hat sie bekommen, mit mehr als 40 Fieber,  mangelernährt und mit Zecken über Zecken, wie die Fotos zeigen…….. (HIER Francescas Bericht in Italienisch)  


Gioiosa Jonica 2 FEB09

Hunde vergiftet in Calabrien -   Aufruf italienischer Tierschützer zum grossen Protest an alle Bürgermeister der Provinz   - Hier mehr in ITALIENISCH! 


Vibo Valentia - 29 OKT09

So wurde der kleine MOSE von den Carabinieri gefunden, sein Maul zum Verhungern und Verdursten mit Isolierband zugebunden.  


CAMPANIA



Casaluce - 6APR09

BLUE wurde ausgesetzt gefunden mit einer Kordel um den Hals, die ihr ins Fleisch einschnitt. Wohl auf die Strasse gesetzt wegen dieser Hautkrankheit der DEMODEX-Milbe, die aber zu kurieren ist.  


Caserta - 3 MAI09

Mit dieser schlimmen Verletzung wurde der kleine Hund nachts auf der Strasse gefunden. Man weiss nicht, kommt es von anderen Hunden, oder von Menschen, die ihm mit einem Messer die Verletzungen beigebracht haben. Jedenfalls muss er kuriert werden und darf (muss) nicht mehr zurück auf die Strasse...    


Cicerale Hundelager - 25 JUL09

In ganz Italien kann man solche KZ für Hunde finden - zur Abschaffung dieses eines von hunderten könnt ihr hier unterschreiben: http://www.thepetitionsite.com/petition/556994836
Es sind schon mehr als 2000 Unterschriften erteilt - 3000 ist das Ziel - das müssen und können doch GANZ VIEL MEHR werden - bitte helft mit!!!
"Der Vergleich zwischen Tier-KZs und Menschen-KZs stammt nicht von rabiaten Tierrechtlern, sondern von jenen, die in und unter den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten am meisten gelitten haben: von Juden. So schrieb der Nobelpreisträger Isaac Bashevis Singer: "Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi ... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka."  
Wer sich dieses Elend (Beispielhaft für viele andere CANILE in Italien) auch in bewegten Bildern ansehen will/kann, der hat die Möglichkeit dies über diesen LINK tun: http://www.youtube.com/watch?v=0gHQI1jS8gY (auch wer nicht Italienisch versteht, kann alles gut anhand der Bilder verstehen!) 


Cicerale Hundelager - 5 FEB09

  Ein Lager in der Provinz SALERNO - beschlagnahmt - aber was geschieht mit den Tieren??? In 2006 sind 2756 Hunde ins Lager gekommen, davon haben 2611 Hunde das Lager wieder TOT verlassen! Das ist eine Sterberate von 96% !!! (mehr in Italienisch HIER) Bilder, die die Herzen der Menschen berühren und endlich einmal zeigen sollten, was in Italien "möglich" ist.    


Cicerale Hundelager - 2 MAR09

Über 100 Tierschützer sind nach Cicerale - Nähe Salerno - aufgebrochen, um gegen dieses Tierlager zu protestieren. Eine Tierschützerin kam aus Mailand mit einem Camper, um symbolisch ein Zeichen zu setzen: sie nahm vier grosse Hunde mit. 


Montoro (Avellino) - 27 JAN09

Der Hund wurde von Tierschützern blutüberströmt auf der Strasse gefunden, wahrscheinlich von einem anderen angefallen. Jetzt ist er aufgenommen, kuriert und sie suchen einen Platz für ihn.  


Napoli, bei - Rifugio Oplonti - 17 FEB09

In der Nähe von Neapel gibt es ein tristes Tierheim mit ca. 100 Hunden und etwa 30 Katzen, die in dieser Manier gehalten werden.  Das Lager wird aufgelöst, die Tiere müssen alle schleunigst irgendwo unterkommen. Wir haben uns mit den Tierschützern wegen der KATZEN in Verbindung gesetzt,  ... denn viele von ihnen sind krank, wie schon auf den Fotos zu sehen ist und deshalb wird NIEMAND eine solche Katze adoptieren.  


Napoli 5 MAR09

Es kann nichts anderes als Sadismus sein: ein Tierquäler hat den Hund BRANDO mit Eisenschnüren zusammengeschnürt wie ein Paket, aber so, dass seine Geschlechtsorgane total verletzt wurden. Man kann sich die Schmerzen des armen Hundes, der überlebt hat, gut vorstellen! Es geht BRANDO nach einer OP schon besser.  


Napoli - 20 MAR09

Das ist in NEAPEL - diverse Male sind Anzeigen erstattet worden - niemand hat seinen Hintern hoch gehoben - einmal wurden die "Zustände" besichtigt - - und nichts ist geschehen danach. Damit wird aufgezeigt, dass die Behörden - trotz der Bezahlung - der vorhandenen Geldmittel überhaupt keine Lust haben ihrer Arbeit nach zu gehen!!! 


Napoli - 25 APR09

Manchen Menschen kann es nicht dreckig genug sein - für die Hunde, die Tiere, die man einmal angeschafft hat. 
Sie müssen weg aus dem Dreck, sind krank an Leib und Seele. Für diese 4 und weitere 60 Hunde, unter diesen Umständen, werden andere Plätze für ihr weiteres Leben gesucht. 


Salerno - 13 MAR09

In diesem Dreck, in dem auch Ratten leben, hat ein alter, kranker Mann zwei junge Hunde, Schwestern mit 8 Monaten untergebracht. Er kommt alle zwei drei Tage zum Füttern. Die Tierschützer bringen durch die Gitterstäbe nur Kroketten und Kekse, aber keine Flasche mit Wasser durch. Beie Hündinnen sind sehr scheu - wenn sie vertrauen gefasst haben, sollen sie entwurmt und mit Chip versehen werden (wohl dann auch auf einen anderen Platz kommen). 


Sant`Animo - 13APR09

Erinnert ihr euch??? Mena hat dem verbrannten Hund LIFE das Leben gerettet, sie hat sich monatelang um die Hündin gekümmert.
Jetzt hat sie mit CIONDOLINA eine ganz arme, angefahrene, schwer verletzte Hündin vor dem Tod bewahrt. Mena erklärt das Problem der tierärztlichen Eingriffe und bittet ein wenig zu helfen beim bezahlen der Tierarztkosten - bis jetzt 680.- Euro - und der Platzsuche. (hier geht es zum ital. Original) 
 


EMILIA ROMAGNA



Forli'-Cesena / Katzenmord - 20 JUL09

So ist die noch weit verbreitete DENKE hier - wozu die Kosten für eine Kastration ausgeben, wenn letztlich die Lösung auf so eine BRUTALE und kostengünstige Weise vom Besitzer (letztlich immer die Männer, die zu diesen Taten schreiten) jedes Jahr aufs Neue erledigt wird. 


LAZIO



Bassano - 15 MAR09

Seit kaum 2 Stunden war Helmut mit dem voll beladenen Bus und Hänger wieder am Cupiloni angekommen, da haben wir 2 Autos mit Hunde- und Katzenfutter beladen. Für das TH Bassano, bei Rom, welches praktisch ohne Futter für seine Tiere war.

"Liebe Helga,
wir sind gut mit dem ganzen Futter zurückgekommen und haben alles bei Signora Gianna in Bassano ausgeladen: Signora Gianna lächelt selten, aber als sie die Futtermengen sah, strahlte sie! Ich sende eine Reihe von Fotos, die alles dokumentieren. Leider war die Fahrt doch länger, als wir gedacht hatten und als wir endlich in Bassano waren, wurde es schon dunkel, so daß die letzten Fotos etwas zu dunkel sind. Aber ich glaube, es ist noch genug zu sehen.
Wenn Sie möchten, schreibe ich gerne einen offiziellen Dankesbrief an Sie, den Sie gerne ins Internet oder in Ihre Zeitschrift setzen können. Ich habe die Zeitschrift, die Sie mir mitgegeben haben, heute gelesen und war gerührt: von den Fotos, den Geschichten der Hunde, aber vor allem vom Einsatz Ihrer gesamten Familie für die Sache! Ebenso ging es meiner italienischen Freundin Silvia, die ja den Kontakt hergestellt hatte, und unseren respektiven Fahrern/Ehemännern. Gäbe es doch mehr solcher kleinen Oasen für unsere 4-beinigen Freunde hier in Italien!
Wir grüßen Sie, Ihren Sohn und Ihren Mann herzlichst. Bis bald, Edda Trettin

OBEN ein paar Eindrücke von dem Tierheim,  seinen Bewohnern  und die Unterkünfte aus der Nähe. 
Ein Lastwagen voller Futter - und wir laden so viel ein, wie in den Kofferraum geht! Jeder packt mit an.
Edda: "Bevor wir die Rückfahrt antreten, dürfen wir noch die Hunde- und Katzenoase besuchen und sind alle beigeistert ... von der Sauberkeit, von der Ausgeglichenheit der Tiere, aber vor allem von der Harmonie, die dort zwischen den frei herumlaufenden Hunden und Katzen herrscht." 
Edda: "So, nach langer Fahrt sind wir endlich im Canile in Bassano und präsentieren Signora Gianna das volle Auto! Endlich sehen wir sie mal lächeln. Bei all den Sorgen um ihre vielen Hunde und Katzen kommt das selten vor ..."  Edda: "Am Schluß steht Signora Gianna in ihrer "Schatzkammer" und freut sich über all die guten Sachen. Sie sagt uns, dass ihre Hunde und Katzen schon lange nicht mehr so ein Qualitätsfutter bekommen hätten. In der letzten Zeit reichte es ja kaum noch für das Billigste." (Edda auf dem Bild rechts) 


Cassino - 21 JAN09

Drei Hunde wurden erschossen - sie haben niemandem etwas getan,   ... wurden von einer Tierschützerin versorgt,   ... die sich um ein Rudel von 60 Hunden kümmert. Nachts waren die Hunde unterwegs - wer wird der Nächste sein?  


Ceccano - 29 JUL09

Das ist, so schreiben die Tierschützer, einer der vielen Vergessenen, die auf die Strasse geworfen werden, krank – es wird kein Centesimo von den (von vielen) Besitzern ausgegeben, um ein TIER zu kurieren.    


Molise - 24JAN 09

In diesem Lager bei Rom ist der Hund GIOACCHINO seit 1997 eingeschlossen - reduziert bis auf ein Skelett.  


Rom - 20 JAN09

Dieser Hund LEON ist bei Regen, Schnee oder Sonne an diesem Strick angebunden - in ROM!!! Da eine Anzeige nichts nutzen würde, kommt nur die Vermittlung infrage.  


Rom - 27 JAN09

Xenia Prelz ist Italienerin mit Südtiroler Vorfahren. Sie engagiert sich im Tierschutz bei Rom und hat auch eine Hundepension.
In diesen Tagen hat man ihr einen Hund gebracht, der in eine Fangseil von Jägern geraten war, das diese zur Fuchsjagd auslegen - VERBOTENERWEISE!!!
 
Sie wussten nicht, ob sie ihn retten können, aber dann erhöhte sich seine Temperatur und er hat angefangen Futter anzunehmen. Noch braucht es Zeit, aber seine Augen, und seine Art und Weise zu reagieren, zeigen, dass er am Leben bleiben will. Und er hat das Vertrauen nicht verloren in den Menschen, - unglaublich!
Hier wird ein Lebensplatz für ANGELO gesucht, wer gibt ihm ein endgültiges Zuhause - wenn er gesund genug gepflegt wurde.  


Rom - 4 MAR09

Ein Pitbull-Mix am Strick den ganzen Tag auf dem Balkon in ROM - unvorstellbar! HIER geht es zum Text in Italienisch. 


Rom - 13 MAR09

PONGO war in einer Familie, ein ganz normaler, glücklicher Hund, wie man an den Strandfotos sehen kann. - Seine Familie brachte ihn ins Tierheim weil ein Kind ankam. Er hat ein Trauma, zittert, und geht mit eingezogenem Schwanz, kann die Welt nicht mehr verstehen!!!  


MARCHE



Marche - 31 JAN09, keine Ortsangabe

Was man hier sieht, heisst in diesem "Tierheim", das ausgelegt ist für 150 Hunde und über 300!! beherbergt, KRANKENZIMMER!!!!! (Links und Mitte sieht man JET / Rechts ROCCO)
 
Auf Sägespänen liegen die alten Hunde, die vor Arthritis und Rheumatismus mit den Hinterbeinen nicht mehr hoch kommen in ihren eigenen Exkrementen. Vom guten "Essen" ganz zu schweigen.   Annalisa, die ein paar Jahre in Deutschland gelebt hat und aus Norditalien kommt, ist verzweifelt. Sie sagt, den anderen Hunden, die jünger sind, geht es besser. ABER WARUM SORGT MAN SICH NICHT GERADE MEHR UM DIE ALTEN, KRANKEN???  


PUGLIA



BARI - 18 JUN09

Was für ein armer Hund. Die Tierschützer haben BARTOLO ausgesetzt gefunden, voll von Zecken und anderen Parasiten. Er konnte sich kaum auf den Beinen halten. Sie dachten, er sei ein alter Hund, hingegen sagten andere, die ihn von der Strasse weg haben wollten, er sei noch nicht einmal zwei Jahre alt. Jetzt ist er in der Klinik mit Fieber, sicherlich hat er eine der Zeckenkrankheiten, danach sucht er einen guten Platz!  


Wir machten die Brücke für Hunde aus Apulien:

12 auf einen Streich brachte Anna zusammen mit ihrem Mann heute (20. Mai 09),   nach 10stündiger Fahrt kamen Mensch und Hund müde aber glücklich bei uns an.  Die 12 finden über Tierfreunde Plätze in Deutschland!
Für die Rückfahrt machten wir Anna's Auto voll mit Hunde- und Katzenfutter.  


SARDEGNA



Cagliari - 27 FEB09

Dieser kleine Welpe wurde so in der Provinz Cagliari vorgefunden - auf diesem kleinen Fleckchen Erde sollte er sein weiteres Leben fristen. Sie/Er weint natürlich die ganze Zeit. Die Tierschützerin will die Besitzer um Herausgabe "bitten" oder eine Anzeige machen, sie sucht einen Pflege- oder Endplatz. 


Olbia - 3NOV09

Diese Hündin BIMBA wurde angeschossen  und sich dann selbst überlassen.  Sie wurde gefunden, am Maul operiert, hat aber auch Probleme an den Hinterläufen - (HIER mehr in Italienisch).  


SIZILIA



SIZILIEN – Massaker: - ein Kind stirbt nach Angriff von einem Hunderudel - Deutsche Touristin ebenfalls schwer verletzt von Hunden

Wer hat die Schuld: der MENSCH!!– die Verantwortlichen Offiziellen weisen jede Schuld von sich und machen arme Strassenhunde zu Tätern

In 17 Jahren unserer Tierschutzarbeit in Italien haben wir noch NIE von einem Angriff frei lebender Hunde auf Menschen gehört. Die meisten Tiere, die schon das Stigma haben, ausgesetzt worden zu sein, leben verschüchtert, zurück gezogen, passen sich dem Menschen an, um nicht zu stören, und um vor allem dann und wann etwas zu essen zu bekommen.

In den 17 Jahren konnten wir uns viele Male davon überzeugen, dass Strassenhunde geduldet, gefüttert und oftmals wie eigene Hunde gehalten wurden. Bei einem Besuch in Neapel sahen wir vor einem Häuserblock viele frei lebende Hunde – sie alle hatten keinen Besitzer??? Doch, beruhigte mich Mimmo, der sich dort um die Hunde kümmert, viele Hunde haben ihren Besitzer, sie sind quasi sogenannte semirandagi, denn sie Leute wollen sie nicht in den Wohnungen haben, lassen sie also frei herum laufen, aber füttern sie und kümmern sich um sie.

Und nun geschah am 17. März 2009 das Unfassbare. Ein Rudel Hunde greift ein fahrradfahrendes Kind an, verletzt es so schwer, dass es stirbt. Die Aufregung, die Empörung – verständlicherweise – ist riesengross, die Volksseele kocht – die maledetti RANDAGI. Aber es stellt sich bald heraus, dass die sanften Strassenhunde überhaupt an diesem Mord nicht beteiligt waren. Ein alter Mann, 64, beherbergt in einer dreckigen, verfallenen Umzäunung, in der er wohl auch selbst lebt! ca. 50 Hunde - es ist nicht das erste Mal, dass er sie frei, unkontrolliert laufen lässt, oder dass sie dem verwahrlosten Dreckstall entkommen. DIESE HUNDE HABEN DAS KIND AUF DEM GEWISSEN UND DIESES RUDEL HAT EINEN TAG SPÄTER EINE DEUTSCHE TOURISTIN ANGEFALLEN, DIE AM STRAND JOGGTE.

Wenn Hass das Gehirn vernebelt und nur noch ein Wort kennt „RACHE“, dann wird nicht mehr verstandesgemäss gehandelt, auch nicht von den Obrigen. Der Bürgermeister, unter dem Druck der Ereignisse, der Empörung aller Eltern, Menschen, die ANGST haben vor dem Freund der Menschen, hat erlassen, dass ab sofort auf Strassenhunde Hatz gemacht werden darf. Von Jedermann. Mit jeder Waffe.

Die Tierschützer, die jahrelang ihre Gruppen betreuen, sie kastrieren liessen, tagtäglich füttern, sie bei Namen kennen, ihren Charakter, ihre Vorgeschichte, wurden überrascht von der Hasswelle die folgte. Jäger erschossen wahllos Hunde, Menschen legten vergiftete Brocken aus, Welpen wurden genauso eliminiert, wie erwachsene Hunde, Hundefänger waren unterwegs mit der grausamen Stahlschlinge. Die Hunde wurden ins blanke Auto geworfen, wie ein Stück Dreck. JEDER, der einen Frust hatte über die Wirtschaftskrise, sein eigenes Unvermögen, JEDER, der Lust am Töten hatte, JEDER, der die Jagdzeit auf diese Weise verlängert sah, kam auf seine Rechnung. Die armen Tierschützer schrien auf, formierten sich – zu spät, es fehlten ihre Lieblinge – überall, es wurden Hunde gefunden mit zahlreichen Verletzungen durch Schläge, durch nicht gut gezielte Schüsse.

Italienische Tierschützer haben das Geschehen dieser Tage mit der Reichskristallnacht verglichen. Und so Unrecht haben sie damit nicht. Seit 1991 dürfen in Italien Hunde nicht mehr getötet werden. Da es hierzulande keine gewachsene Tierschutzmoral gibt, wurden nach 1991 ausgesetzte, ungewollte, vor allem unkastrierte Hunde irgendwo gehortet – an eine Weitervermittlung war nur in Einzelfällen zu denken. Vor – oder Nachkontrolle – sind auch heutzutage vielfach noch FREMDWORTE. Da die einmal gegründeten Tierheime bald zu vollgepfropften Lagern wurden, blieben viele Hunde auf den Strassen ihrem Schicksal überlassen und waren auf die Duldung der tierfreundlichen Menschen angewiesen.

Trotzdem die Region Sizilien zwischen 2003 und heute 2 Millionen 168.000 Euro !!! nachweislich zur Verfügung gestellt hat, um dem Randagismus zu begegnen, war nichts geschehen. WO SIND DIE GELDER GEBLIEBEN, so fragen die Tierschützer jetzt – warum wurden die Hunde noch nicht einmal kastriert, wieso gibt es keine Tierheime, in denen die Hunde artgerecht gehalten und ernährt werden.

Die Menschen spalten sich in der Zwischenzeit in zwei Lager: diejenigen, die die Tiere lieben und im MENSCHEN den wahren MÖRDER sehen und die anderen, die endlich, endlich auf diese Weise das „Problem“ der Strassenhunde gelöst wissen wollen. Was sonst hätte man mit den Strassenhunden machen sollen? – Es fehlt jegliches Konzept – in die vorhandenen, überfüllten Lager kann man sie nicht stecken, die Gemeinden haben ja teilweise noch nicht einmal mehr das Geld, den einmal abgeschlossenen Konventionen mit den Tierheimen nach zu kommen. Wir wissen von mindestens vier Tierheimen, die mit 100 bis 200 Hunden wirklich darum kämpfen, ihre Tiere noch ernähren zu können – auf irgendeine Weise. Entwurmen, Entflohen, Kastrieren, ärztliche Untersuchungen, Bluttests, Behandlungen – KASTRATIONEN – davon kann bei vielen mangels finanzieller Mittel überhaupt keine Rede sein.

Auch bei uns in der Toscana sind die Zeitungen voll über das Geschehen – Pro und Contra…Zum ersten Mal wurden Zahlen genannt, die wahrscheinlich noch nicht einmal die Wahrheit treffen, wieviele Hunde in den einzelnen Regionen Süditaliens auf den Strassen unterwegs sind. Insgesamt mehr als 600.000!!! Davon in Kampanien ca. 70.000, in Apulien 71.000, in Calabrien 63.000, im Lazio 60.000 in SIZILIEN 68.000. – In anderen Regionen wie Emilia Romagna, Toscana, Abruzzen sind es weniger.

Das sehr Tragische an dieser – selbstverständlich schlimmen Situation für die Menschen, die so grossen Schaden litten ist, dass durch voreilig dumme Worte eines Bürgermeisters dem TÖTEN der Tiere – gefährlich oder nicht – Tür und Tor geöffnet worden ist. – Gestern kam bereits die Meldung, dass auch in Calabrien bereits Männer mit Gewehren an den Strassen stehen und den randagis auflauern.

Man sah im TV, wie wichtige Männer in Uniform und Anzug zusammen kamen, um wichtige Gespräche über eine LÖSUNG zu finden. Die LÖSUNG kann aber nicht ENDLÖSUNG heissen, aber eine andere Lösung gibt es in Italien, einem Dritte Welt Land im Tierschutz NICHT. Tierheime nach unserem Verständnis kann man mit der Lupe suchen, es ist eher so, dass die Lager Konventionen mit bis zu 90!!! Gemeinden (Rieti) haben und von diesen vielen Gemeinden die Tiere aufnehmen müssen – bzw. gern aufnehmen, denn da rollt der Euro – 3 – 5 Euro pro Tag, pro Hund.

Lager, die zumeist von Männern betrieben werden, die in ihrem Leben NICHTS mit Hunden zu tun hatten, die vorher in einem anderen Beruf wenig Geld verdienten, die nur dann und wann ihren – sauberen – Fuss in das Büro des Lagers setzen, sich aber weder für das Wohl noch für eine artgerechte Haltung der Tiere interessieren. Mit einem MINIMUM an Investition wird ein Maximum von Hunden bis zum Tod gehalten, nicht weil das Geld fehlen würde, sondern weil sie sich Unternehmer nennen und logischerweise einem Unternehmer der Gewinn aus seiner Ware zusteht. „Roba“ = Ware, so werden hier auch die Tiere genannt, das sagt alles!

Es gibt keine offizielle Zusammenarbeit mit anderen europäischen Ländern im Tierschutz. Man interessiert sich nicht dafür, wie Tierheime anderswo aussehen und man hat überhaupt kein Händchen für die Vermittlung. Es werden Hunde abgegeben – ohne Vor- und Nachkontrolle, wie oft passiert es, dass diese Hunde wieder auf der Strasse landen. Davor schützen auch Chip oder Tätowierung nicht.

Wir hoffen so sehr, dass sich auf Sizilien Menschen finden, die die Situation genauso differenziert sehen wie wir, die nicht alles über einen Kamm scheren, die die Tiere weiterhin betreuen werden – wenn sie denn überleben.

Wir von hier aus werden zusammen mit den italienischen Tierschützern für das Recht auf Leben der Strassentiere kämpfen.

Hier ein LINK zu einem TV-Beitrag vor Ort: http://www.video.mediaset.it/mplayer.html?sito=tg5&data=2009/03/16&id=34751&from=tg5

Dieser LINK erlaubt es Euch GEGEN die TÖTUNG der Streunerhunde auf Sizilien zu stimmen:
( auf den Button "FIRMA" klicken und ausfüllen - fertig)

http://www.firmiamo.it/nonuccidiamoli


Der gesamte Text kann hier als PDF von EUCH kopiert werden, so habt IHR die Möglichkeit diesen per Email weiterzuleiten: sizilienmar09.pdf [126 KB]

Liebe Freunde und Tierschützer,

lasst uns ein Zeichen der Solidarität setzen für die armen Tierschützer auf Sizilien. JEDER VON EUCH, der diese Zeilen liest, gebe bitte einen Kleinstbetrag zwischen 2 und 5 Euro. Wir werden die Gesamtsumme dann an die beiden uns bekannten, federführend arbeitenden Tierschützer auf Sizilien überweisen für

TIERARZTKOSTEN
TRANSPORTE mit dem Auto
TRANSPORTE mit dem Flugzeug
FUTTERMITTEL

Wir von SOS ANIMALI haben in der vergangenen Woche an ZWEI Tierheime auf Sizilien je 500 Kilo Trockenfutter gespendet für Hunde aber auch etwas für Katzen ("la cuccia, Palermo, "caneamico" Misilmeri.

Auch wenn wir selbst über 300 Tiere zu versorgen haben, übervoll sind - die Zeiten sind schwer - TEILEN IST ANGESAGT!!!

Danke - Helga Selzle


Über diesen internen LINK kommt Ihr zu unseren Bankverbindungen für Eure wertgeschätzte Spende - DANKE!

Diese Pitbull-Mischlingshündin hat man auf der Strasse mit schweren Verletzungen gefunden - wer ihr das wohl angetan hat?  Viele andere Hunde werden mit Gift aus ihrem schweren Leben auf der Strasse gerissen.   Auch vor kleinen Welpen wird hier nicht HALT gemacht! 
Diese beiden Dalmatiner wurden in diesen Tage so abgemagert, mit Wunden und eitriger Ohrentzündung in der Nähe von Caltanissetta ausgesetzt gefunden, und wurden gleich von Tierschützern zum Tierarzt gebracht. 
(April 2009) Das sind die neuesten Nachrichten über die skelettierten Dalmatiner - Leishmaniosefrei, aber einer ist am Knie   zu operieren, hat die Blase kaputt, wahrscheinlich ein Autounfall,   der andere muss das Ohr operiert bekommen, weil er sonst ständig ein entzündetes Ohr behält. 
Bilderreihe oben: So wurden Hunde in Sizilien   schon in der Vergangenheit von Menschenhand   ermordet aufgefunden!  


Sizilien - ITALIEN - 25 MAR09

Hier die Übersetzung (Original zu sehen HIER): Sabine M. schreibt:
Liebe Helga, es ist purer Wahnsinn, eine Tierschützerin ist ins Krankenhaus eingeliefert worden mit einem Schädeltrauma. Das ganze ereignete sich in Apulien. Die Tierschützerin Valentina führt ein Tagebuch und schreibt: " Es passierte, ich hätte nie gedacht, dass so etwas hier möglich ist. In einer zivilisierten Stadt: wir sind im Krieg, 2 tierschützerinnen wollten gerade die Hunde füttern und wir wurden von der Bevölkerung angegriffen, die eine hat eine Kopfwunde, der anderen wurde das Auto zerstört.
Angela lebt in Apulien, in Barletta, mehrere hunderte Kilometer entfernt von den Stränden, wo sich letzte Woche das Drama mit dem Kind ereignet hat. Aber nach diesem sizilianischen Drama ist die Psychose im ganzen Süden explodiert, ziel sind nicht nur die Hunde, sondern auch die Helfer, die sie schon immer füttern. Wir sind jetzt im Delirium pur, erzählt Valetina Raffa, die in Modica lebt, dort, wo der Bürgermeister sogar die Anordnung unterschrieben hat, die es erlaubt, jeden Strassenhund zu vernichten. Das Gras wird gemäht überall, damit sich nirgendwo ein Hund verstecken kann. Zuflucht suchen kann. Der Befehl lautet, jeden Hund zu vernichten, auch die schon sterilisierten.
Jägerhorden stürmen die Apotheken, um Gift zu kaufen und bereiten damit tödliche Köder zu.
Wir Helferinnen sind wenige und werden jeden Tag bedroht. Wir versuchen aber alle Hunde zu retten, die wir erreichen können.
Das Tagebuch von Valentina erreicht die e-mail-adressen von allen Tierschutzorganisationen und klingt nach einem Kriegsbericht. Mit der Zahl von Opfern und Geretteten, die schnell ins Auto geladen werden und weggeschleppt durch die Felder, aus Angst vor Drohungen und Vergelung.
Das tam-tam kommt bis zu den Tierschutzvereinen nach Mailand, Bozen, Turin: man sucht Unterkünfte, zeitliche Unterbringung von Welpen und Erwachsenen "helft uns, wenn jeder von euch einen adoptiert, retten wir viele" schreibt Domenica.
Heute reisen 7 Hunde in Richtung Mailand. Wir versuchen die Felder zu leeren, um den Amok zu vermeiden.
Gestern Abend bin ich mit Freunden zu Marina di Modica gegangen, schreibt Valentina, am Ortseingang waren Carabinieri, die Hunde waren umzingelt und hatten wahnsinnigen Hunger. Wenn keiner sie füttert. werden sie gefährlich! Aber die Henker wollen alle umbringen und bedrohen uns. In der Dunkelheit haben wir versucht, nachzusehen, ob vergiftete Köder zu sehen sind. Ich bin alleine aus dem Auto gestiegen, weil die anderen Angst hatten. Die Hunde waren ausser sich vor Hunger und die Menschen, die sie hetzen, die waren genauso ausser sich. Gestern ist Valentina erneut auf die Strasse gegangen und hat 5 Welpen aufgelesen, die sich zum Schutz in einem Müllcontainer verkrochen hatten. Jetzt ruft uns auch die Gemeinde, auch wenn es nicht unsere Pflicht ist, die Hunde einzufangen zu Hilfe, das Problem ist, dass, wenn der Hund des Nachbarn bellt, werden diese Hunde als gefährlich angezeigt und sie werden weggebracht. so werden die ausgesetzten Hunde noch mehr.
Die Leute hier wollen keine Probleme haben, die ganze Nothilfe wird nur geleistet durch das GELD DER HELFER UND DER SPENDER, auch wenn allein in Sizilien in 3 Jahren 3 Mio. Euro von den Behörden zur Verfügung gestellt wurden. WO IST DAS GELD fragt Francesca Martini, Staatssekretärin für Gesundheit, sie versucht die Bürgermeister, die gegenüber dem Gesetz verantwortlich sind, zu überprüfen.
Die Helfer haben dazu eine Meinung, aber die kann man nicht erzählen, ohne damit zu rechnen, dass die Mafia und Camorra, die das Geschäft´schon seit Jahren gerochen haben. JEDER Hund bringt jeden Tag ein paar Euro und so hofft jeder Betreiber von privaten Tierheimen, dass die Zahl der Strassenhunde wächst: mehr Hunde, mehr Geld und wenn die Tiere fehlen, werden sie gestohlen, auch aus Privatbesitz, das ist hier normaler Alltag, so wie die Vergiftungen, erklärt Vivianna Nastasi aus Catania. Uns haben sie BOLDO umgebracht, im kommunalen Veterinäramt, sie haben ihn vergiftet, er sollte am nächsten Tag adoptiert werden. WARUM? Wir wissen es nicht, vielleicht ist es eine Art Drohung an uns Helfer gewesen, wir haben sie angezeigt, aber wir werden damit nichts erreichen......

Wir bitten ALLE einen Urlaub in Italien nochmals zu überdenken, und HIER schon einmal eine elektronische Unterschrift zu leisten:
http://www.firmiamo.it/noallavacanzainsicilia



Caltanissetta - 26 NOV09

Dieser jungen Schäferhündin JOY wurde einfach direkt in das Gesicht geschossen, unter Schock irrte sie durch die Strassen, bis Tierschützer, von Anwohnern gerufen, sie aufgriffen und sofort in die Tierklinik brachten. (Hier geht es zum ausführlichen Text in Italienisch) - Neues von JOY in einem kleinen Film : http://www.youtube.com/watch?v=qlriObnPqes



Caltanissetta - 20 NOV09

BITTE HELFT UNS HELFEN!!!!
Unsere Tierschutzfreunde auf Sizilien mit 82 erwachsenen Hunden und etlichen Welpen, aufgenommen von einer Frau, die krankheitshalber aufgeben musste, haben keine Mittel mehr, ihre Hunde zu ernähren. Sie haben bei ihrem Futtermittelhändler HOBBY ZOO in Caltanissetta Euro 3.000 ausgeschöpft. Wie soll es weiter gehen – wir müssen ihnen helfen. Zur „Erstversorgung“ und Abwendung aller Not wollen wir über HOBBY ZOO etliche Säcke Futter bestellen. Ein Sack mit 20 kg kostet 15 Euro – kein besonders gehaltreiches Futter, aber immerhin stillt es den Hunger. Jeder Euro wird gern angenommen, damit wir den Tieren helfen können – auch auf Sizilien ist es kalt und unwirtlich!!! BITTE HELFT!



Caltananissetta - 8 JUL09

Es macht keinen Unterschied, ob reinrassig oder nicht – die Tiere werden einfach ausgesetzt!  MIMI wurde mit ihren 6 Monaten einfach angebunden und stehen gelassen. Zuerst noch etwas verstört als die Tierschutzer befereien wollten, doch dann ging es gleich zum Tierarzt.   Nach einem Bad uund etwas Zeit zur Felltrocknung was kam da zum Vorschein. Von den Vorbesitzern wohl wegen einer kleinen Haut"krankheit" freigesetzt hat MIMI nach kurzer Zeit schon ein neues Zuhause gefunden. 


Catania - 28 JAN09

DER TOD KANN NICHT SCHLIMMER SEIN   - STRÄFLINGE gehalten im Dreck,   ohne Ernährung, an schweren Ketten  


Catania - 6 FEB09

Kranke Strassenhunde in Catania/Sizilien. Sie leben zwischen den Müllbergen oder zurück gezogen auf dem Land, so als würden sie sich ihrer Krankheiten schämen, so schreibt eine italienische Tierschützerin.  


Catania - 5 MAR09

Ort des Geschehens: Catania, Nicolosi, Pedara, Sizilien, dort werden die Hunde   auf diese Weise umgebracht. Die Tierschützer rufen um Hilfe,   für diejenigen, die in Gefahr sind. Jeder wird gebeten, einen Hund aufzunehmen. 


Palermo - 4 APR09

Diese beiden Welpen (Geschwister) wurden schon am Vortag von einer Tierschützerin genau so auf dem Gehweg einer Strasse in Palermo gefunden. Beide liegen in der gleichen Position - im besonderen auch das linke Ohr, und so wird davon ausgegangen, dass die Beiden nicht hier ihren TOT gefunden haben und so zurechtgelegt worden sind! - um WAS zu zeigen? 


Palermo - 21 MAR09

 
Die erste Palette von 500 Kg Futterspende, von uns an ein Tierlager auf der Insel, ist gut angekommen.    


UMBRIA



Perugia - 22 JAN09

Dieser zweimonatige Welpe wurde in einem Abfallbehälter gefunden, so "entsorgt", dass ein neurologischer Schaden am Gehirn entstand - sie ist blind. (Sie ist die einzige Überlebende von ihren 7 Geschwistern/Brüdern)  


TOSCANA



Grosseto - 27 MAR09

Den abartigen Ideen der Menschen zur Bewältigung der Tierprobleme sind bald keine Grenzen mehr gesetzt.
EIN Tierheim in der Toscana/Maremma, nämlich das von Grosseto hat nach eigenen Angaben 440 Hunde. Die Gemeinde von Grosseto zahlt dafür im Jahr 700.000 Euro.
Da diese Belastungen für die Gemeinden untragbar werden, hat man überlegt, wie man am besten die Kosten schmälern könnte. Man kam auf die abartige Idee, 440 Hunde zu versteigern. Das heisst demjenigen Betreiber anzubieten, der die Tiere übernimmt und dafür einen MINDERPREIS pro Tag/pro Hund akzeptiert. Normalerweise zahlt die Gemeinde zwischen 2 - 3 Euro. Es kam das akzeptable Angebot aus CALABRIEN - man würde die Hunde übernehmen für 1.50 Euro pro Tag/pro Hund.
Die ENPA-Präsidentin von Grosseto, Marlena Giacolini hat einen Zeitungsartikel verfasst und publiziert. Das trug ihr Schimpf und Schande von Seiten der Gemeinde Grosseto ein. Denn die Menschen, die auf diese Weise über die geplanten Machenschaften informiert wurden - protestierten dagegen, dass Hunde aus der Toscana in Calabrien in einem GROSSCANILE landen.
WO SIND WIR BLOSS HINGEKOMMEN???



Bilder zur Lage in unserer Region

BILDER LINKS: Dieser Rüde wurde uns von einem Italiener aus der Nachbarschaft zu uns gebracht. Er war auf dem Weg nach Siena, sah den verletzten Hund, lud ihn beherzt in seinen Wagen und brachte ihn zu uns. Nur wenige Minuten später waren wir auf dem Weg in die Tierklinik nach Grosseto - ein Besitzer war nicht festzustellen. Unsere erste Vermutung war, dass der Rüde ausgerissen und von einem Wildschwein unter dem rechten Vorderlauf am Brustkorb verletzt wurde. Unser Tierarzt Dr. Guidoni teilte uns aber später mit, dass es doch ein Autounfall gewesen ist, er musste den Rüden leider wegen seiner schweren inneren Verletzungen einschläfern.  
Gestern wurden wir abends angerufen, ein deutscher Nachbar hat eine tote, in eine Grube geworfene Schäfer-Husky-Hündin gefunden.
Heute bot sich uns das grausige Bild: jemand hatte den armen Hund regelrecht hingerichtet. Sie hatte logischerweise kein Halsband, keine Tätowierung, keinen Chip, sie war sicherlich etliche Male Mutter gewesen und den Zähnen nach etwa drei Jahre. Es ist das erste Mal in 15 Jahren, dass uns eine solche Grausamkeit begegnet. Warum wurde die Hündin, wenn nicht mehr gewollt, nicht bei uns abgegeben?  
Kaum eine ebene Fläche zum Liegen in der Tonne, und wer weiss schon welche Substanzen vorher in dem Behältnis waren oder vielleicht für die Landwirtschaft darin angerührt wurden.  Schatten und Zuflucht bieten sehr oft auch Fahrzeuge oder wie hier Anhänger.  In der prallen Sonne sucht man lieber nicht die Metalltonne ( Bratofen ) auf. Wo war gleich noch die Schale mit Wasser ??? 
In dieser Reihe zeigen wir euch ein paar Zwinger die wir zur Verbesserung der Lebensumstände für die Hunde in unserer Region aufgestellt haben.   Auch hier Sonnenschutz von oben - für Wind und Wetter dann darunter noch eine Hundehütte, in der man sich auch umdrehen und ausgestreckt hinlegen kann.  Mit wenig Materialien doch eine entscheidende Verbesserung für die Tiere geschaffen. 
Bild eines Hundezwingers an der Schnellstrasse von 1998.  Der gleiche Zwinger mit einer Aufnahme von 2007.  Neun Monate bekommen die Hunde mindestens ein Mal am Tag Besuch zur Fütterung vom Herrchen, und sind sonst den ganzen Tag sich selbst überlassen. Nur in den 3 Monaten der Wildschweinjagd können sie sich austoben - werden von Freund und Feind verletzt oder sterben sogar. 


Jagdhundelager bei Follonica

Hier nur ein Beispiel von einem Jagdhundelager bei Follonica, welches für VIELE andere in Italien steht, wo sich Gruppen von Jägern zusammen ein Lager für ihre Jagdhunde geschaffen haben. Hier warten die Hunde 9 Monate vom Jahr darauf ihr Gefägnis verlassen zu dürfen, und auf die Wildschweine losgelassen zu werden.  



Druckbare Version