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Kleine Freunde |
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UNSERE „ERBSCHAFT“ – HÜHNER, GÄNSE, ENTEN, TAUBEN – UND DREI BEFREITE TRUTHÜHNER
Vor drei Jahren starb ein alter Mann in einer Nachbargemeinde. Wir hatten ihn und seine Hundekinder jahrelang betreut. Es war nicht nur jedes Mal ein weiter Weg zu ihm, sondern wir hatten regelmässige Diskussionen mit ihm, über Tierliebe und Tierhaltung. Er trank und je nach seinem Alkoholpegel wurden die Hunde "behandelt", die Hühner vergessen im heissen Stall, ohne Wasser, ohne Futter.
Es war eine Erlösung nicht nur für uns als er starb, sondern für viele, die sich um den Alten gekümmert hatten, aber sicherlich an erster Stelle für die Tiere. Ganz offiziell erbten wir ALLE: Und so zogen Hühner, Gänse und Enten und etliche Tauben, schön in Hundeboxen untergebracht in einen Stall mit Auslauf, den wir extra für sie gebaut und sicher gemacht hatten. Es ist vielleicht für den Leser unverständlich, aber das Glück der Tiere zu sehen, zu erleben, die endlich FREI sein konnten, trieb uns allen Tränen der Rührung in die Augen. Natürlich hatten wir auch an ein grosses Planschbecken für alle gedacht.....
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INDIGAs neuer Freund |
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Heute, am 1. April, hat INDIGA, unsere Truthenne, die aus einer Batterie kommt, und Schwierigkeiten hat, wie viele ihrer Rasse, sich auf den grossen Füssen fort zu bewegen, einen Freund bekommen. Eigentlich wollten wir ihr aus der Batterie einen altersadäquaten Ehemann besorgen, aber das gibt es ja nicht. Im Herbst schon waren alle Truthühner geschlachtet. Und jetzt züchtet man die Jungen, die dann zum Festbraten werden sollen. So ist der neue Lebenspartner MARCO etliches jünger als sie (INDIGA wird immerhin bald 2 Jahre!), aber das macht ja nichts – in der heutigen Zeit ist das kein Hindernis. Sie hat ihn mit verschiedenen Lauten begrüsst, war keineswegs aggressiv, jedoch überrascht, das haben wir festgestellt an der Verfärbung ihres Kopfes auf SIGNALFARBE ROT. Er hingegen, unbedarft und unbeholfen, fühlt sich wohl in der neuen Umgebung, zupft hier ein Gräschen und da ein Hälmchen und man sieht, dass er die Bewegungsfreiheit geniesst. Wir hoffen, dass sie gut zusammen leben können und Indiga sich nicht mehr alleine fühlt. MARCO ist die letzten Wochen ganz schön gewachsen ( Bild unten rechts ).
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So ein groß und stolz ist der kleine MARCO unserer INDIGA geworden.
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In diesem Jahr, 2007 kamen noch zwei weisse Enten dazu. Ein Mann hatte sie ganz klein noch gekauft für sein Enkelkind. Als sie anfingen zu schnattern, wurden sie angeblich zum Stein des Anstosses bei den Nachbarn.
Ende 2006 kauften wir aus einer Batterie zwei Truthühner frei. Sie entkamen ihrem Schicksal, schnell geschlachtet zu werden, allerdings waren beide krank. Er und sie hatten mit den Beinen zu tun, konnten sich nicht richtig fortbewegen. Da uns hier niemand Auskunft geben konnte, wie man am besten eine solche Krankheit behandelt, suchten wir Hilfe in Deutschland und fanden sie bei einer Geflügelspezialistin. Herr Truthahn starb leider ohne Anzeichen von einem Tag auf den anderen, aber ihr INDIGA, dem Truthahn-Mädchen geht es nach verschiedenen Behandlungen, Massagen und einem speziell bereiteten Futter wesentlich besser. Sie lebt momentan bei Helga, untergebracht in der ausbruchsicheren 100 qm grossen Katzenquarantäne. Sie kennt ihre Stimme, wartet jeden Morgen schon an der Tür auf sie, spricht mit ihr – und wird seit neuestem auch gar nicht mehr puterrot. Ihr Lieblingsessen in den warmen Tagen sind WASSERMELONEN – darauf sind auch unsere Hühner, Enten und Gänse scharf! –
Lest den lieben Bericht, den Roswitha und Rüdiger über ihren Besuch im Mai 2007 gemacht haben! (LINK)
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Die Geschichte mit INDIGA, der Truthenne - oder unsere Meinung zum "humanen Schlachten" Jeder, der schon einmal aus irgendeinem Grund ein Tierchen in die Hand nehmen musste, hat sicherlich gespürt, wie angstvoll das Herz rast, wie gross die Augen werden, wie bei Hunden und Katzen vornehmlich sich die Pfoten verkrampfen. Jedes noch so kleine Tier reagiert so auf unerwartete, ungewohnte Behandlung - und sollte damit unser Mitgefühl herausfordern. Es ist im Grunde gar nicht notwendig, mit den Tieren zu sprechen, denn sie können ALLES, was wir denken, was wir "im Schilde führen" erahnen. Insofern ist für uns die Aussage, die den Menschen in seinem etwaigen Schuldgefühl beruhigen soll, das Tier würde "human geschlachtet" werden, nicht relevant. Jedes Tier, das vorher ein "schönes Leben" draussen mit den Artgenossen, gut ernährt haben durfte, spürt trotzdem unweigerlich die Absicht des Menschen, wenn er es hinaus führt. Wir möchten uns auch und gerade am glücklichen Tier nicht schuldig machen - und verzichten deshalb auf Fleisch.
INDIGA meine Truthenne ist nun bald ein Jahr alt. Sie kommt aus einer Batterie, sie waren zu zweit, ihr "Mann" ist von einem Tag auf den anderen gestorben, ohne sonderliche Anzeichen. Indiga hat von klein auf an Probleme mit den Beinen. Ihre Gelenke sind geschwollen und der Befund ist wie bei uns Menschen: einen Tag begrüsst sie mich morgens mit verschiedenen lustigen Lauten aller Tonarten - den anderen Tag ist sie sehr still. Dann weiss ich, heute kann sie nicht laufen. Auf Anraten einer Geflügelspezialistin in Deutschland haben wir mit ihr verschiedene Behandlungen gemacht, zumeist ganz harmlose in Form von Massagen. Das alles liess sie sich willig bieten. Sie hat aber auch diverse Spritzen in den Brustkorb bekommen, denn wir wurden belehrt, wie krank diese Puten, auch wenn sie jung sind, aus der Batterie-Haltung kommen. Alles lässt sie brav über sich ergehen, manchmal waren Kopf und Kragen ein bisschen dunklrot, aber sie hat uneingeschränktes Vertrauen. Ich kann sie herum tragen, streicheln, ihr etwas in den Schnabel einflössen. Sie weiss, dass ich ihr nichts Böses will.
Gerade mit einem solchen Erlebnis muss man unweigerlich an die vielen, vielen anderen Tiere unterschiedlichster Art denken, die irgendwo auf der Welt darauf warten, missbraucht, verbraucht, verwertet, misshandelt zu werden - alles für das WOHLERGEHEN der SPEZIES MENSCH???
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INDIGA unsere Truthenne, die Probleme mit den dünnen Füssen hat, ist wohlauf. Sie ist nun schon über ein Jahr alt und lebt mit vielen Katzen zusammen in der Katzenquarantäne. Sie hat sich an die Gesellschaft der Samtpfoten gewöhnt. Zweimal am Tag besuche ich sie und ich stelle immer wieder fest, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben:
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Auch ich habe dann und wann meine Probleme mit den Knien, mit den Füssen - je nach Wetterlage. Und wenn wir uns so fühlen, INDIGA und ich, dann sprechen wir etwas weniger miteinander, wenn es ihr gut geht, dann erwartet sie mich schon morgens mit einem freundlichen "putputput". INDIGA isst sehr diszipliniert, morgens einen kleinen Salat vom Biobauern und abends bevorzugt sie Weintrauben, geschnitten. Daneben ein bisschen Korn mit Vitaminen, von allem nicht zu viel, damit sie nicht schwerer wird und die Beine noch mehr Gewicht tragen müssen.
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Im Oktober haben wir versucht, aus der Batterie für sie einen Gefährten zu bekommen. Leider vergeblich - es hiess, ihr müsst bis zum Frühjahr warten. Alle waren bereits tot. Wie traurig. Wir wissen nicht, wie lange INDIGA zu leben hat, aber sie geniesst jeden Tag, regt sich nicht mehr auf (wird nicht mehr puterrot), wenn jemand kommt und hat VIEL neuen Flaum am Oberkopf bekommen. Ich mag sie sehr gern, bedauerlich, dass diesen Tieren, die genauso domestizierbar sind wie andere Haustiere, nicht der geringste Respekt entgegen gebracht wird.
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Hier zeigt uns INDIGA stolz wie gut sie wieder auf ihren Füßen stehen kann!
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Doch man sieht hier ganz deutlich, die Gelenke sind es wohl die Schmerzen bereitet haben und die Krallenstellung, die an einer schnelleren Fortbewegung hindern.
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INDIGA hat ihr eigenes Haus bekommen. Da jetzt doch schon einige Tage und besonders die Nächte schon kälter geworden sind.
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Gefiederte Freunde |
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So klein war unser Zuwachs durch eine junge TruthahnFrau und einem TruthahnMann im August 07.
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Wie stolz sich die beiden nun ausgewachsen im März 08 uns präsentieren.
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Besonders ER stellt sich mit seinen lauten Rufen und aufgestellten Federn schützend vor seine Henne.
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Planschen im neuen Pool
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Gehege verdoppelt, Draufsicht
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Gehege verdoppelt, seitliche Ansicht
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Auch unseren anderen gefiederten Freunden lassen sich die Wassermelone schmecken
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Ein neues Huhn kam am 9. Juni zu unseren anderen dazu - eine Erbschaft. Es hat sich sofort mit den anderen verständigt und sich bei unserem stolzen Hahn vorgestellt.
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An beiden Häusern haben wir je einen BEO. Der am Cupiloni hat noch einen kleinen Wortschatz, jedoch derjenige bei Helga befindet sich auf der Veranda gleich neben dem Computer und kann diverse Wortketten von Helga zum Verwechseln nachsprechen.
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Oben ist nun endlich der BEO II vom Cupiloni zu sehen, bei dem wir nur durch seine Neugier ein Bild ohne Verwacklung bekommen haben. Wir sind gespannt mit welchen gelernten Wörtern er uns in der Zukunft überraschen wird.
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In der großen Voliere (di Meo) leben Hasen, Meerschweinchen und Papageien friedlich miteinander.
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Die Hündin GAIA liegt sehr oft an dieser Stelle vor der Voliere - viel Platz zum laufen am Boden und für kleine Kreise in der Luft.
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Zwei Papageien aus der großen Voliere am Campo di Meo - weitere Vertreter ihrer Art werden folgen. Sie sind oft mit ihren lauten Rufen zu hören!
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Ein paar von den Wellensittichen am Haus "Campo di Meo", die uns fast jeden Tag mit ihrem fröhlichen Geschnatter erfreuen!
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Hasen und Meerschweinchen |
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Bild LINKS: Unser kleiner Hase MOPPEL hatte über Nacht eine dicke Wange bekommen. Wir dachten an schlechte Zähne. Er musste zum Tierarzt und bekam einen Schnitt - es war ein Abszess.
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Unsere Hasen und Meerschweinchen am "Campo di Meo" bei der Morgenfütterung mit frischem Grünzeug.
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Hier seht ihr vorerst nur einen Vertreter mit den langen Ohren - wir haben schon viele Versuche unternommen sie abzulichten, aber ihre Scheuheit trägt nicht zu besonders guten Bildern bei. Also nach und nach werden wir diese Lücke schließen.
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Nun habe wir sie alle 3 komplett (vom Cupiloni), die Mutter zeigt sich in grau/weiß von ihrer besten Seite, und auch ihre beiden Kinder sind jetzt hier (auch links) zu sehen.
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