Unsere Hunde suchen einen liebevollen Platz

WER IST VERMITTELBAR?

Wenn das Umfeld stimmt, und die Chemie zwischen Hund und neuen Eltern stimmt, dann eigentlich jeder. Manch einer jedoch, der schon Jahre bei uns lebt, seine Freunde hier gefunden hat, will nicht vermittelt werden. Das respektieren wir! –


WIR LEBEN AKTUELL BEI SOS ANIMALI INTERNATIONAL


WIE GEHT ES DEN HUNDEN DER VERSTORBENEN GRETA AUS TARANTO??

Warum wir die Hunde von Grata aus Taranto bei uns aufgenommen haben, könnt ihr über diesen LINK lesen.

MAXI, der sehr alte und kranke Liebling von Greta, lebt an Helgas Häuschen. MAXI hat Leishmaniose in einer leider schon fortgeschrittenen Form, es gelingt uns vielleicht nicht mehr, ihn zu kurieren, man kann die Krankheit nur noch eindämmen. MAXI war sofort glücklich hier, er liebt die weichen Betten, das gute Essen, macht dann und wann eine Runde durch den Garten. Am meisten freut er sich, wenn Helga mit ihm deutsch und im bayrischen Dialekt spricht, es ist für ihn dann ähnlich, als würde Greta mit ihm reden. Wir würden uns wünschen, dass Greta von „oben“ sehen kann, wie es ihren Lieblingen geht, sie kann ruhig sein….. es ist alles gut!
Der zarte MAXI hat sich erstaunlich gut an alle neuen Situationen angepasst. Obwohl er wenig bis gar nichts mehr sieht - ein Zeichen seiner fortgeschrittenen Krankheit. Maxi liebt weiche Betten, gutes Essen und seine Spaziergänge auf steifen Beinen durch den ganzen Garten. Oftmals spreche ich mit ihm über Greta...sein verstorbenes Frauchen.

BETTY, auch sie hat Leishmaniose, ist – fast – haarlos und man weiss nicht, ob mit allen Kuren die Haare noch einmal nachwachsen werden. Sie isst gut, wie viele Leishmaniose-Hunde, nimmt aber kaum an Gewicht zu. Heute hat Helga sie gebadet mit einem speziellen Shampoo. Alle Krusten fielen ab, sie hat es sichtlich genossen, denn auf diese Weise kann die Haut wieder atmen!
BETTY ist sehr auf sich bezogen, liebt es in den weichen Körben in der Sonne zu liegen – wenn sie denn scheint!

ZWEI SCHWARZE SCHWESTERN – NICKY und GIGIA – beide sind unzertrennlich, leben zusammen in einem unserer grössten Ausläufe. Leider können wir ihnen nicht anbieten, am oder im Haus zu leben, denn sie akzeptieren die Katzen nicht. Vielleicht sind sie auch Mutter und Kind, etwas Genaues weiss man nicht. Greta hat sie lange in einem Orangenhain, an dem sie ausgesetzt worden waren gefüttert. Dann nahm sie sie zu sich. Beide sind alt, beide sind nicht gesund, GIGIA davon ist blind/verfärbte Pupillen und braucht so die andere, um sich orientieren zu können - NICKY hat die beiden oberen Backenzähne gezogen bekommen, jetzt geht es ihr viel besser.

JORNI freut sich über den freien Auslauf am Cupiloni, sowie über die neuen Hundefreunde. Den Katzen stellt JORNI gerne nach, wenn die sich jedoch ihr entgenestellen zieht JORNI sich lieber wieder zurück.

GAIA – die blonde Hündin, die von einem Auto angefahren worden war und einen Beckenbruch hinter sich hat, lebt ebenso wie MAMI, die noch kontrolliert werden muss, ob sie eventuell einen Tumor im Bauch hat, bei LISA auf der Insel Elba. Lisa kannte Greta auch und sie hat sich spontan bereit erklärt, zwei Hunde von Greta auf zu nehmen.

VICKY – die Pekinesin, die ebenfalls aus Taranto kam, hat trotz ihres hohen Alters sofort Familienanschluss gefunden!! Es geht ihr gut.

Für alle Hunde von GRETA, die bei uns leben, bitten wir um PATENSCHAFTEN!!!

BETTY  GAJA  MAMI 
JORNI  NICKY  GIGIA 
 
MAXI    VIKJI 

Neu im Rudel sind ...

ALFA (M - ca. 4 Kg) ist sein ganzes Leben lang in einem canile - er hat viele in seinem Zwinger kommen und gehen sehen - NIEMAND wollte ihn. Denn zugegebenermassen entspricht er nicht dem Schönheitsideal mancher Tierliebhaber, er hat rachitische Beine und die Zähne....aber jetzt mit 8 Jahren sollte es doch jemanden geben, der ihn liebt bis ans Lebensende!!   Mit dem linken Text hatten wir nach einem Platz für ihn gesucht. Nun durfte er zu uns kommen und wurde in ALF umgetauft.
Für UNS ist er ein ganz liebenswerter kleiner Knopf, ich bin richtig froh, dass er jetzt bei uns sein kann! Und er wiederum, hatte kein Problem, sich ans Schlafen im Bett und in Bettchen zu gewöhnen, er isst gut, macht seine Runden im Garten.  
ALF ist einer der Hunde, die man gut auf den Arm nehmen kann, in einer Tasche tragen, im Flugzeug mit nehmen, der nie Probleme macht, lieb und anschmiegsam ist. WARUM hat ALF dann nicht schon lange einen Platz gefunden? WARUM musste ALF so lange in einem Tierheim leben?
Ganz einfach: weil er nicht dem gängigen Schönheitsideal von einem kleinen Hund entspricht. Er hat stark verformte O-Beine, wahrscheinlich aufgrund einer Mangelernährung in seiner Kindheit und die Zähne stehen unverhältnismässig hervor.  
SPILLO ist der Sohn von unserer GIGA, die wir Jahre bei uns hatten und die vor wenigen Monaten altersmässig gestorben ist.
Die Vorgeschichte: GIGA und Buck lebten am Haus von schon älteren Bauersleuten, die auch viele Katzen hatten und die Tiere im Grunde ihres Herzens liebten. GIGA, die schöne Husky-Schäfer-Mischlingshündin wurde, kaum ein Jahr alt, schwanger. Die Kinder wurden, wie immer frühzeitig weggegeben, die beiden Menschen behielten natürlich einen Rüden.
Plötzlich war GIGA zur Nebensache geworden. Sie kam an die Kette. Die verlängerten wir zwar, aber es änderte nichts an der Tatsache, dass SPILLO zum Liebling geworden war, der frei sein durfte, der auch schon mal ins Haus durfte. Immerhin durften wir GIGA sterilisieren lassen.  
Vor etwa 8 Jahren kam der Anruf der Bauersleute, dass wir SOFORT die drei Hunde abholen sollen - sie hätten die Räude, sie hätten kein Fell mehr. Wir holten die Hunde, die wirklich in einem üblen Zustand waren, aber es war ja auch kein Wunder, ´GIGA und Buck konnten sich an der Kette nur in den Dreck legen, dort gibt es halt mal Parasiten. Die Hunde erholten sich bei uns sehr schnell - plötzlich kam der Anruf, SPILLO wollen sie zurück haben. Die beiden anderen nicht. Wir mussten wohl oder übel SPILLO zurück bringen.
BUCK lebte bei uns noch einige Jahre, bis zu seinem Tod und GIGA hat ihr freies Leben richtig genossen. Sie war die bravste Hündin, die man sich vorstellen kann. Nach diesem Vorfall machte ich bei den Bauersleuten keinen Besuch mehr.
Aber in einem Dorf hört man viel, zuerst starb die Bäuerin, dann ging es ihm schlecht. Vor zwei Jahren ca. ging ich vorbei, um nach dem Bauern zu sehen. Es empfing mich an der Tür eine Ausländerin, nicht sehr freundlich, die sich um den alten Mann kümmerte, der schlief. Der Hund war draussen und man merkte, dass er nicht der Liebling der "badante", der Krankenpflegerin war. Auf dem Rücken des Hundes sah ich eine Verletzung. Ich sagte der Frau, sie möge die Haare abschneiden und das Ganze desinfizieren - es dem Sohn mitteilen, wenn er am Wochenende käme.  
Was aus dieser anfänglich noch gut zu behandenden Wunde geworden ist, könnt ihr auf den Fotos sehen....Der Bauer ist vor wenigen Tagen gestorben. Vor wenigen Tagen riefen seine Nachbarn an, ob der Hund zu uns kommen könne, es sei auch noch ein Huhn übrig geblieben und eine Katze. Kann der Sohn, wenn er das Haus geerbt hat, nicht auch für den Hund sorgen - nein, er arbeitet. Also gingen wir gestern, um SPILLO abzuholen. - IN 16 JAHREN UNSERES HIERSEINS HABE ICH SELTEN SO ETWAS SCHLIMMES GESEHEN. Der Hund abgemagert und ängstlich, wurde von Thomas ins Auto getragen.Das Huhn nahmen wir gleich mit. Die Katze wird von den Nachbarn mit versorgt.
SPILLO musste heute (10. JUNI) in die Klinik zu Dr.Guidoni. Meines Erachtens sind die Aussichten nicht gut. Die Wunde hat sich bis auf den Knochen durch gefressen, die Fliegen umschwirrten das offene Fleisch....Wir berichten wieder, wie es mit SPILLO weiter gehen wird.  
Wir alle haben nicht geglaubt, dass ein so grosser Tumor so gut operiert werden kann. Dr. Guidoni hat es fertig gebracht, nachdem die Biopsie ergeben hat, dass der Tumor gutartig ist.
SPILLO fühlt sich ganz anders, es ist, als sei eine Last von ihm abgefallen, er isst jetzt gut, lässt sich besser ansprechen und er findet sich in sein neues Leben ein!  

Unsere Alten

Die alte Dame ALBA hat sich schnell unter all unseren anderen Hunden zurecht gefunden und ihren Platz eingenommen. Sie ist eine aufmerksame Beobachterin, besonders wenn bekannt wird, dass es um Fressen geht. Sie ist eine ganz liebe Hündin.  
BELLA II - sie ist die Tochter von Greta, die Schwester von Donna – alle drei kommen aus der Nähe von Taranto. Dort lebte die Mutter mit ihren Kindern auf der Strasse, wurde überall mit Stöcken und Steinen vertrieben, schlief schliesslich auf einer Verkehrsinsel! Seit ca. 5 Jahren ist das Trio bei uns und sie wollen auch nicht getrennt werden.  
BONNIE – sie ist eine von den 23 Hunden, die wir bereits im Juli 1993 hatten. Eine Schafshündin hatte an der Kette 8 Junge gehabt, Bonnie war eines von ihnen. Die Mutter, die zum ersten Mal ihre Kinder nicht getötet bekam, war besonders liebevoll mit ihnen. Als wir sie Kinderschar nach Deutschland brachten, kam ich mir richtig schlecht vor. Ich nahm Bonnie wieder mit zurück und werde nie die Freude vergessen, die Mutter und Tochter beim Wiedersehen hatten.  
BURKA – eine ältere Hündin aus Rieti, mit der man anfangs sehr, sehr schwer in Kontakt kommen konnte. Zu gross war ihr Misstrauen allen Menschen gegenüber. Jetzt liegt auch sie im Korb in der Küche, nicht jeder hat unbedingt immer Zugang zu ihr, aber sie nimmt die Menschen gelassener und weiss, dass ihr nichts geschieht bei uns.  
FRISEE – sie ist ein kleines Wesen mit einem starken Charakter und ausgeprägten Willen. Frisee ist jetzt fast 10 Jahre alt, lebt immer mit uns – aber ihre ganze Liebe gehört Helmut. Wenn er nicht da ist, trauert sie und nimmt auch nicht an den Spaziergängen teil. Nun im Juli 2008 musste FRISEE zu Arzt, bei dem ihr einige Zähne gezogen wurden - HIER mehr dazu.  
GAIA und PONGO – sie sind ein altes Pärchen, das uns in Pflege gegeben wurde von zwei Menschen, die sich scheiden liessen und ihr Haus und ihre Tiere aufgaben.  
MORENO – ein alter, ausgedienter, verbrauchter Jagdhund, der in seinem Leben nichts Schönes gehabt hat. Er ist auf einem Auge blind, hat ein kleines Geschwür durch die ständige Haltung auf Zement und sicherlich auch in den Anfängen mit der Prostata zu tun. Moreno ist etwa 13 Jahre alt – wir gönnen ihm eine schöne Zeit bei uns!  
NERONE – warum der schöne, alte Hund gerade so heisst, weiss man nicht! Er lebte zusammen mit seinem Bruder als letzter von 10 Jagdhunden in einem in Stein geschlagenen Verlies - (seht selbst über diesen LINK ). Einer der alten Hunde ist bereits bei uns gelandet – MORENO! Der Bruder von Nerone starb in den letzten Tagen, bevor wir auch ihn aufnehmen konnten. Seit zwei Tagen lebt NERONE glücklich bei uns, hat sich schon an Fressenszeiten gewohnt und läßt bei Zeitüberschreitung von sich hören und freut sich immer auf die Spaziergänge.  
PIPO der ältere Pinscher, der nur mit seiner Begleitung PERLA von Sardinien zu uns kommen konnte. Er ist ein ganz lieber und anhänglicher Kerl, aber er hat auch seinen eigenen Kopf. Lesen sie über diesen LINK mehr von den Beiden.

Wer eine Patenschaft für PIPO übernimmt erhält ein gemaltes Bild von ihm – Infos dazu HIER
GAIA und PONGO – vielleicht aber gibt es die Möglichkeit, dass die beiden wieder zusammen kommen, dann hätten die Tiere noch ein paar Jahre Herrchen und Frauchen für sich.  
PUPPY – bekam ich 1997 von Mariella, die das Katzenheim in Follonica gegründet hatte. Mariella lag zum Sterben da und nahm mir das Versprechen ab, dass ich für Puppy sorgen würde.  
ROBERTO – vor drei oder vier Jahren kam er über amtliche Stellen nachts, die ihn auf der Strasse ausgesetzt gefunden hatten. Er war bereits alt, hatte verfilztes Fell und, wie alle Pudel, sehr schlechte Zähne. Nie hätten wir gedacht, dass Roberto noch einige Jahre bei uns leben würde. Aber ihm gefällt es, jeden Abend schläft er mit in Helgas Zimmer.  
ROCCO – auch KATZENONKEL genannt! Er lebt in unserem Katzenkindergarten zusammen mit vielen Katzen. Man weiss schliesslich nicht mehr, ob die Katzen ihn brauchen (besonders im Winter, wenn sie auf ihm liegen, um sich zu wärmen) oder ob er nicht genauso von ihrer Gesellschaft abhängig ist.  
Der Rüde SOLOSOLETTO will nach dem jahrelangen Terror in einem Lager nur seine Ruhe haben. Er lebt momentan zusammen mit GIMBO in einem Auslauf, wagt es jetzt schon, sich auf Sofas oder Betten zu legen - sondern. Natürlich haben wir ihm dort Unterlagen und Decken ausgebreitet. Auch er bekommt sein zweites Frühstück morgens mit einigen Extras.  
TESSY – unsere GROSSE BLONDE ist fast so gross wie ein Kälbchen. Tessy ist etwa 10 Jahre bei uns, sie kommt aus einem Tierheim in Deutschland, das vor kurzem zwangsweise aufgelöst worden ist. Tessy haushaltet mit ihren Kräften – wir schätzen sie auf ca. 13 Jahre!  

Unsere Blinden

Man kann auch mit dem Herzen, mit der Nase und den Ohren sehen....

PONGO II - ist ein schon alter Dalmatiner von fast 12 Jahren und fast blind, der eigentlich nur vorrübergehend bei uns sein sollte. Bis nämlich seine Besitzer eine neue Wohnung gefunden haben. Lieder sind in dem Mietshaus Hunde verboten. PONGO II wird also seinen weiteren Lebensabend bei uns verbringen.  
WINNIE und BÜRSCHI - Zwergdackel, Mutter und Sohn, 11 und 9 Jahre alt, seit einem Jahr bei uns.Die kleinen Geschöpfe wurden mitleidslos in einem deutschen Tierheim abgegeben. Dort wären sie untergegangen. Sie sollten zusammen bleiben – wer nimmt zwei Hunde, die alt sind und sich mit ihrem Tastsinn zurecht finden müssen.  
Bei uns haben sich BÜRSCHI und WINNI super eingelebt – sie residieren in Helgas Zimmer, leben mit den Katzen inniglich zusammen (anfangs hatte es den Anschein, dass sie Katzen nicht mögen!) und wissen draussen im Garten ihre Wege zu machen!  

Unsere Dreibeiner

GWENDOLYNA – eine so kleine, junge Volpinohündin mit einem süssen Gesichtchen. Bei der einem das Herz aufgeht, so selbstverständlich geht sie mit ihrer Behinderung um. Sie kommt von Rieti und war lange im Krankenhaus – bis man sich zur Amputation entschliessen musste. Sie war ebenfalls überfahren worden.  
PERLA kam zusammen mit PIPPO von Sardinien zu uns. Denn sie hängen aneinander. PIPPO gibt der viel grösseren PERLA Halt und Stärke. PERLA ist krank, sie hat Leishmaniose, hatte Rickettsiose und noch dazu eine schlimm verletzte Pfote. Man konnte bis auf den Knochen sehen, ihr Fell ist schütter, und sie selbst ist äusserst zurückhaltend und schüchtern.
Wir haben uns gemeldet, denn wer sonst nimmt FÜR IMMER zwei Tiere auf, die auf der Schattenseite des Lebens standen. ( mehr über PERLA könnt ihr über diesen LINK unter "Einzelschicksale" erfahren - wer eine Patenschaft für PERLA übernimmt, wird ein gemates Bild von ihr erhalten - seht HIER)  
STEKINA – ein Wildfang auf drei Beinen, seit sechs Jahren bei uns. Sie war überfahren worden. Das Bein konnte nicht gerettet werden. Wir hatten wirklich Bedenken, wie sie mit drei Beinen zurecht kommt. Aber das zeigt sie jedem, der zu uns kommt und auch auf den Spaziergängen hat sie keine Probleme. Sie geniesst ihr Leben. ( Mehr über ihre Geschichte erfahrt ihr unter EINZELSCHICKSALE

Unsere Behinderten

BOBBY – kommt aus Bosnien. Auch er wurde so misshandelt, dass Kiefer und Rücken in Mitleidenschaft gezogen wurden. Er hat teilweise unkoordinierte Bewegungen, muss einen Schuh tragen, weil er manchmal den Fuss über den Boden schleift. Bobby ist glücklich bei uns und hat sich zu einem selbstbewussten schönen Hund entwickelt.  
LEO – ist ein kleiner Irischer Setter, sehr lieb, sehr anhänglich. Leo kommt aus Rom und ist dort sicherlich im Strassenverkehr überfahren worden. Sein Hinterbein ist wild zusammen gewachsen, als wir ihn bekamen war eine Operation nicht mehr möglich. Das Bein ist verkürzt, was seiner Schnelligkeit beim Gassi gehen keinen Abbruch tut.  
LONA – die kleine Schäferhündin mit einem sehr speziellen Wesen und Charakter ist seit 1999 bei uns. Wir fanden sie zusammen mit deutschen Tierfreunden in einem der schlimmsten Tierheime Grossetos. Sie war dem Tod nahe. Wir wissen nichts über ihr Vorleben, Tatsache ist, dass sie einen zertrümmerten Kiefer hat. Sie atmet deshalb manchmal etwas schwer, die Zähne sind locker – aber operativ war hier nichts zu machen. Sie liebt ihr Leben bei uns, aber die Male, die sie sich zaghaft aus dem Garten gewagt hat, kann man an einer Hand abzählen. Zu gross ist die Angst, sie könnte noch einmal weggebracht werden.  
MISCHA – eine blonde, bescheidene, gut mittelgrosse Hündin, die ebenfalls aus dem Lager von Taranto kommt. Sie hat wahrscheinlich einen Schlag auf den Rücken von einem üblen Menschen bekommen. Das Resultat: sie schwankt beim Aufstehen, muss die Beine „sortieren“, aber dann geht sie relativ gut.  
SCHUMACHER - ist an die erste Stelle zu setzen. Sein Lebensmut, seine Freude an seinem neuen Leben jeden Tag zu erleben, macht uns bescheiden, glücklich und auch nachdenklich. Der kleine Kerl wurde wohl überfahren, seine Hinterbeine sind schlaff gelähmt. Er musste eine längere Zeit im Tierlager von Taranto zubringen, lag auf Zement zusammen mit zwei anderen Hunden mit ihrem Handicap. Schumacher weiss, was er will – er rast jeden Morgen mit seinem Wagen, so schnell, so geschickt, er weiss sich zu behaupten und beansprucht die ganze Liebe der Menschen für sich. Recht hat er!  
SONJA – eine blonde Labradorin aus Taranto, deren rechtes Vorderbein wahrscheinlich durch einen Unfall angefahren wurde – keine ärztliche Behandlung erfahren hat und jetzt auf irgendeine Weise zusammen gewachsen ist. Das tut aber dem Lebensmut, der Bewegung und der Freude des Hundes keinen Abbruch!  
SOSHA – sie kommt aus Süditalien. eine wunderschöne, sehr liebe Rhetriever-Hündin, die ausgesetzt wurde als Kind, als sie Staupe hatte. Die schlimme Krankheit hat sie überwunden. Zurück blieben das Staupe-Gebiss, ein zuckendes, verkürztes Hinterbein.  

Unsere Kranken

DONNA – das Kind von GRETA und Schwester von BELLA II, gehört zu den unzertrennlichen DREI. Sie musste jetzt zwei Operationen über sich ergehen lassen - über diesen LINK könnt ihr mehr erfahren.  
Gestern wurde von einem Jäger aus dem Nachbardorf seine brave Hündin DUNA gebracht. Das schöne Mädchen ist 10 Jahre alt nach seiner Aussage, er kann sie seit längerem nicht zur Jagd gebrauchen, sie ist zu alt. Es nützt nichts, dem Menschen vorzuhalten, dass er selbst alt ist und dass die Jagd ein schmutziges Geschäft ist. Es ist sinnlos zu fragen, wie kann einer überhaupt Freude am Tod von Tieren haben - bei solchen Vorhaltungen fällt die Klappe - die Jagd war und ist immer noch das RECHT DES KLEINEN MANNES! - Duna seht ihr bereits gebadet, entfloht, entzeckt und die verklebten Haare geschnitten. Sie hat seit JAHREN ein wehes Auge, kleine Tumore auf dem Augapfel und muss sicherlich unbedingt vom Doktor operiert werden. Natürlich ist sie auch NICHT kastriert. Mehr zu DUNA seht ihr HIER. 
FELPA – sie kommt aus dem Tierlager von Rieti. Jetzt ist sie drei Jahre bei uns. Anfangs war sie schüchtern. Schliesslich sollte sie mit zwei Besuchern nach Deutschland fahren. Die leider sehr unvorsichtig handelnden Menschen öffneten den Kofferraum, Felpa sprang heraus und wurde von einem Auto verletzt. Da haben wir beschlosen, dass sie bei uns bleiben darf.  
JOLANDA – kam vor zwei Jahren aus Rieti schwer leishmaniosekrank an. Es ist immer ein Hoffen und Bangen während der Kur. Jolanda hat alles überwunden, ist eine sehr schöne, sehr liebe Hündin, braucht allerdings stabile häusliche Verhältnisse und gutes Essen.  
MARCO wurde von einer Südtiroler Tierschützerin aus einem Lager mit 900 Hunden in der Nähe von Rom geholt und in eine Klinik gebracht. In der Hoffnung, dass der kleine, sympathische Volpino nach einer Behandlung einen Endplatz finden würde - und nicht mehr zurück müsste ins Lager.
MARCO ist ein ganz friedlicher, anschmiegsamer, Hund. Er lässt uns täglich wissen, dass er mit seinem neuen Zuhause total zufrieden ist. Er begrüsst alles dankbar wedelnd, ihm schmeckt das Essen und vor allem, er liebt die Spaziergänge. Die macht er jetzt auch schon ab und zu ohne Leine. Immer wieder kommt mir beim Betrachten der Neuankömmlinge und ihrer Entwicklung in den Sinn, wie wenig es doch braucht, ein Tierkind zufrieden zu machen!  
SWEETY – sie wurde aus Bosnien stark leishmaniose-krank gebracht, so krank, dass wir selbst nicht an ihr Überleben glaubten. Es wurde gar nicht so viel mit ihr angestellt, gutes Essen, gute Behandlung, Entgiftung nach all den Medikamenten, die sie in Sarajevo bekommen hatte – und sie genas. ( mehr zu ihrer Geschichte HIER
Die kleine TRIXI ( PinscherMix ) wurde mit ca. 4 Wochen auf der Strasse gefunden und von einer deutschen Frau zu uns gebracht, der die kleine TRIXI geschenkt worden war. Bei den Temperaturen hätte sie es sicher nicht lange geschafft. Die kleine Trixie hat nun wohl doch einen Herzwurm, der behandelt gehört. Sie darf nicht so viel spielen, muss vorbereitend Aspirin für Kinder bekommen - dann werden die Parasiten in zwei Durchgängen abgetötet.  

Rasselbande

ANNIE – eine ausgelassene Labradorin, die das Wasser liebt und manchmal den Schlamm. Sie hat Hüftdisplasie und kam deshalb zu uns.  
BABY – ein Hundekind von 14, die wir von dem alten Mann übernommen hatten nach seinem Tod. Baby wollte bleiben, sie ist auch jetzt, im fortgeschrittenen Alter immer noch mein Baby.  
BALKO – er ist seit Juli 2006 bei uns. Ursprünglich kommt er aus Bratislava aus einem Tierheim. Dann holte man ihn nach Wien. Er wurde zweimal vermittelt, zweimal hat er gebissen und sollte dann eingeschläfert werden. Davor haben wir ihn bewahrt. Was nicht heisst, dass der Umgang mit Balko immer einfach ist!  
BERTA II - kommt von einem Schwarzzüchter aus der Gegend von Rom. Weibliche Hunde sind in Italien wenig gefragt. Ausserdem hat BERTA II Probleme mit den Atemwegen und im Mundraum mit dem Gaumensegel. Nun hat BERTA II die Operation hinter sich: das Gaumensegel wurde verkürzt und sie ist gleichzeitig kastriert worden. Lest unter "Einzelschicksale" über ihren letzten Arztbesuch.  
CHRISTINE – diese schöne Segugio Hündin kommt aus der Nähe von Siena von einem Bauern. Was sie erlebt hat, das weiss niemand. Tatsache ist, dass es uns in drei Jahren ihres Hierseins einmal gelungen ist, sie mittels Tabletten einzufangen zum Kastrieren. Ansonsten ist sie scheu, unnahbar, und das nicht nur bei den Menschen.  
CREMA - wer heute den lebhaften, hübschen cremefarbenen Hund sieht, der kann sich kaum vorstellen, dass sie bei ihrer Ankunft eine abgemagerte, schüchterne Hündin war, die niemanden an sich heran kommen liess. Sie war ein Findelhund, aber tätowiert. Wir fanden ihren Besitzer, einen Jäger, heraus, der sagte, er hätte den Hund längst an eine junge Frau abgegeben. Das ist ohne Übertragung der Daten verboten. Wir riefen die Frau an, die uns erzählte, der Hund lebe bei ihrer Tante, die Tante wiederum hätte den Hund an einen Jäger "ausgeliehen". SIE wolle jetzt den Hund von uns wieder haben - oder sie rufe die Polizei. Da der Hund in einem so schlechten Zustand war, sagte Helga ihr, dass auch wir eine Anzeige gegen sie machen werden. Es gab ein Wort das andere - als sie den Hund letztlich aus seinem Haus heraus holen wollte, verkroch sie sich vor ihrem "Frauchen" in die hinterste Ecke. Sie MUSSTE sie hier lassen. Mittlerweile ist CREMA, die vorher Fiamma hiess, umgeschrieben auf unseren Namen.  
DIANA – diese schöne schwarz-braune Bracke ist der Liebling von all unseren Besuchern, sie ist die Freundin, die Betreuerin aller Katzen und vom Tierhaus Cupiloni nicht weg zu denken.  
DONNA – das Kind von GRETA und Schwester von BELLA II, gehört zu den unzertrennlichen DREI.  
FRIEDA I – seit drei Jahren Helgas Hund. Sie kommt aus einer wilden Zucht, war anfangs sehr zart und krank und jetzt sind die beiden zusammen gewachsen.  
FRIEDA II so wie sie, soll eine schöne Maremmenhündin aussehen. Sie wurde bei uns abgegeben, weil die Familie das dritte Kind bekam. Unter vielen
Tränen...aber der Hund musste weg! Frieda lebt zusammen mit ORSON, sie sind eine Einheit und wollen niemanden anderen.  
GIORGIO – als kleines Bündel Fell kam er zu uns, jetzt ist er ein grosser Collie und gerade kastriert worden. Ziemlich lange fand er nicht den geeigneten Platz, dann entschied sich Giorgio, dass er unseren Thomas adoptiert. Seither sind Herr und Hund unzertrennlich.  
GIOVANNA - süss, blond und schüchtern. So kann man sie umschreiben. Sie fühlt sich wohl in der Gruppe der kleinen Hunde und wäre sicherlich nicht in einen lebhaften Haushalt zu vermitteln.  
GRETA – die Mutter zu Bella II und Donna – äussere Ähnlichkeiten sind nicht so vorhanden. Dafür sind die drei aber innerlich sehr verbunden und eben nicht zu trennen.  
LENA I – kommt aus Marokko. Sie ist schon viele, viele Jahre bei uns. In Deutschland war sie auf zwei Plätzen, nachdem jemand sie gut meinend von Marokko mit gebracht hatte. Dort lebte sie auf der Strasse. Sie hatte, als sie noch jünger war, ein grosses Laufbedürfnis – dem konnte man in Deutschland nicht Rechnung tragen.  
LEOBA – eine brave Hündin, jetzt etwa sieben Jahre alt, als Kind in einem Pinienwäldchen ganz allein ausgesetzt gefunden. Trotzdem hatte sie keine Macken davon getragen. Sie ist ein ruhiger, ganz angenehmer Hund.  
Einen Leidensweg hinter sich hat auch die 5jährige??? kleinwüchsige, aber sehr hübsche Collie-Hündin LILLI. Sie kommt von einem Bauernhof, dort lebte sie zusammen mit einem Collie-Rüden, wahrscheinlich ihrem Bruder auf nicht viel mehr als 1 x 1 m. Der Rüde war vielfach unterwegs und schwängerte die Hündinnen der Nachbarn und auch LILLI vier Mal. ( mehr zur Vorgeschichte von LILLI findet ihr HIER )  
LINDA – eine bosnische Kettenhündin einer alten Frau, die dem Hund wohl wollte, indem sie sie gut fütterte. Bis heute, nach einem Jahr des Hierseins, ist es mir nicht gelungen, sie abzuspecken. Sie isst einfach zu gern. Im Juli 2008 sind wir mit ihr zum Arzt gefahren, LINDA nieste ständig und heftig mit Blutsekret - HIER mehr hierzu.  
MARGIE – das ist Helgas Sonnenschein, jetzt sieben Jahre alt, auf allen Wegen mit dabei!  
MILLIE – ein schwarzes Shi-Tzu-Mischlingsmädchen mit einem eigenen Kopf, Sie war als Kettenhund in einem Garten von Massa Marittima gehalten worden. Sie ist lieb und schmusig, wenn sie es will, sie macht aber auch oftmals das, was ihr in den Sinn kommt, man trifft sie, wenn man sie sucht, gern auf der Pferdewiese in der Sonne.  
ORSON ein schöner Maremmenhund auch er, durch sein Leben auf der Strasse (am Bahnhof von Rieti) hat er einige Blessuren davon getragen.  
PEGGY – sie ist eine hübsche, Art Belgische Schäferin. Ihr würde ich einen guten Platz so gönnen. Aber sie ist nicht besonders wesensfest, bei jeder Gelegenheit zieht sie sich gleich schreckhaft zurück.
Peggy kam fast haarlos aus Sarajevo bei uns an. (Lest HIER mehr über PEGGY) 
PEZZOLINA – sie kommt aus dem Lager von Rieti, was immer sie erlebt haben mag, man weiss es nicht – aber sie ist unvermittelbar. Den Kontakt zu den Menschen sucht sie sich aus.  
PLAMKA - als sie ankam - abgegeben von einem Bauern, war sie gerade mal zwei Hände voll gross - und krank. Sie sollte, als sie etwa sieben Monate alt war, vermittelt werden. Die Familie kam extra vom Bodensee, um Plamka abzuholen. Wir hatten uns für den Hund gefreut, dass sie ihre eigene Familie bekommt und hatten ihr erzählt, dass sie abgeholt werden würde....Als Renate und Thomas das Eingangstor hinter sich zu machten und "ihren" Hund begrüssen wollten - war sie verschwunden. Und das blieb sie die zwei Tage. Renate und Thomas entschieden sich für zwei andere Hunde, verständnisvollerweise.
PLAMKA gibt auch heute noch zu verstehen, dass sie nicht weg will und sobald irgendein Besuch kommt, verzieht sie sich in die hintersten Ecken.  
RANGER – er hatte als Zuchthund ein besonderes Schicksal. Äusserlich immer auf ein schönes Erscheinungsbild getrimmt, hat man sein Inneres, seine wahren Wünsche und Sehnsüchte vernachlässigt. Er hat sich hier bei uns Helmut ausgesucht und man weiss nicht mehr, wer mehr am anderen hängt....  
WUSSIA – sie wurde von tierlieben Italienern schwanger auf den Strassen Süditaliens aufgelesen. Bei uns brachte sie ihre Kinder zur Welt, die alle gute Plätze fanden. Wussia wollte bleiben – sie hat immer ein wenig Misstrauen in den Augen.  

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