HUNDEHÜTTEN FÜR 160 HUNDE IN BOSNIEN
BIS ZUM WINTER 2007 wollten wir in einer gemeinsamen Aktion mit Schweizer und österreichischen Tierschützern und mit dem grössten deutschen Verein, der auf europäischer Ebene aktiv arbeitet, dem ETN e.V., den Hunden von Frau Goga neue Hundehütten aufstellen.
In der Woche vom 21. zum 27. Januar 2008 war es endlich soweit. Die Hundehütten sind angekommen und wurden an die Hunde verteilt. Seht den Artikel und Bilder von der Anlieferung und Aufbau unter "Presse und Berichte".
Im Anschluss unten noch ein paar zusätzliche Bilder über diese Aktion!
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EINTAUSENDVIERHUNDERT KILOMETER VON SARAJEVO NACH BOCCHEGGIANO Als wir die ersten Fotos vom Auffanglager der Frau Goga in der Nähe von Sarajevo bekamen, sahen wir auch ältere und alte Hunde, Tiere, die gravierende Hautprobleme haben, Beckenbrüche nach Auto-Unfällen oder verletzte Pfoten. Wir mussten uns schnell entscheiden und gaben sechs Hunden, die am dringendsten Hilfe nötig hatten, den Vorrang. Zwei Frauen, Volontäre in diesem Tierheim, Nina und Ivana, mieteten sich ein grosses (altes) Auto, ohne Klima-Anlage versteht sich, die Hunde kamen zum Transport in Boxen und los ging die lange Fahrt. ACHTZEHN STUNDEN waren sie unterwegs, selbstverständlich bekamen die Hunde zwischendurch Wasser, es wurden Pipi-Pausen gemacht – endlich konnte Helmut die müden Fahrerinnen, die es schwer hatten, Boccheggiano zu finden, in Grosseto in Empfang und ins Schlepptau nehmen. Die Hunde waren genauso erledigt wie die Menschen. Wir brachten sie in ihre neuen Behausungen, sie bekamen zu essen, manch einer war nach den langen Jahren in diesem Lager so gestresst von den vielen neuen Eindrücken, dass das Essen erst mal stehen blieb. Uns Menschen blieb nicht so viel Zeit zur Unterhaltung. Aber das, was wir hörten und mit dem Herzen aufnahmen, war, dass tierliebe Menschen in einem groben, korrupten Land versuchen, den Tieren zu Recht und Stimme – und vor allem zu einer schützenden HEIMAT zu verhelfen. Wir machten den beiden Frauen das Auto voll mit Futter, daran mangelt es am meisten und versprachen, die Tiere dort nicht zu vergessen – wenn wieder Platz bei uns ist. Schon in der Dunkelheit gingen die Frauen noch einmal zum Tierhaus Cupiloni, sie wollten Fotos machen und sehen, wie es den Hunden geht. Als sie zurück kamen, weinten sie: sie hatten zum ersten Mal die Hunde miteinander spielen sehen! September 2006
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