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GANZ BESONDERS ABER WOLLEN WIR UNS IN BOSNIEN ENGAGIEREN!

In Bosnien, so sagten die beiden engagierten jungen Tierschützerinnen, die uns sechs Hunde im September 2006 brachten, gibt es nicht einmal Gesetze für Menschen, geschweige denn für Tiere. Die armen Strassenhunde, rausgeworfen, manchmal von einem Menschen gefüttert, dafür dann vom nächsten mit einem Fusstritt bedacht, vergiftet, ertränkt, an die Wand geworfen, haben keine Lobby. Ihre Endstation ist der Müllplatz, dort werden sie „untergebracht“. Eine tierliebe Frau mit Namen Goga hat vor sieben Jahren begonnen, arme Hunde aufzunehmen, hat ihr Hab und Gut dafür eingesetzt und ist nun bei über einhundert Hunden und vierzig Katzen angelangt. Österreichische Tierschützer erhielten von diesen katastrophalen Zuständen in Sarajevo Kenntnis. Über Email gab es einen Hilferuf an viele Organisationen. Einige positive Reaktionen gibt es bereits, es ist eine Internetseite im Entstehen und wir hoffen inständig auf umfangreichere Hilfe für die Tiere in Bosnien. Bitte, ruft uns an, wenn ihr mehr darüber wissen wollt! –

HUNDEHÜTTEN FÜR 160 HUNDE IN BOSNIEN

BIS ZUM WINTER 2007 wollen wir in einer gemeinsamen Aktion mit Schweizer und österreichischen Tierschützern und mit dem grössten deutschen Verein, der auf europäischer Ebene aktiv arbeitet, dem ETN e.V., den Hunden von Frau Goga neue Hundehütten aufstellen.

In der Woche vom 21. zum 27. Januar 2008 war es endlich soweit. Die Hundehütten sind angekommen und wurden an die Hunde verteilt.
Seht den Artikel und Bilder von der Anlieferung und Aufbau unter "Presse und Berichte".

Im Anschluss unten noch ein paar zusätzliche Bilder über diese Aktion!


Abladen und Aufbau der Hundehütten


Solche "Hütten" galt es zu ersetzten


Welch eine Freude!


EINTAUSENDVIERHUNDERT KILOMETER VON SARAJEVO NACH BOCCHEGGIANO

Als wir die ersten Fotos vom Auffanglager der Frau Goga in der Nähe von Sarajevo bekamen, sahen wir auch ältere und alte Hunde, Tiere, die gravierende Hautprobleme haben, Beckenbrüche nach Auto-Unfällen oder verletzte Pfoten. Wir mussten uns schnell entscheiden und gaben sechs Hunden, die am dringendsten Hilfe nötig hatten, den Vorrang. Zwei Frauen, Volontäre in diesem Tierheim, Nina und Ivana, mieteten sich ein grosses (altes) Auto, ohne Klima-Anlage versteht sich, die Hunde kamen zum Transport in Boxen und los ging die lange Fahrt.
ACHTZEHN STUNDEN waren sie unterwegs, selbstverständlich bekamen die Hunde zwischendurch Wasser, es wurden Pipi-Pausen gemacht – endlich konnte Helmut die müden Fahrerinnen, die es schwer hatten, Boccheggiano zu finden, in Grosseto in Empfang und ins Schlepptau nehmen.

Die Hunde waren genauso erledigt wie die Menschen. Wir brachten sie in ihre neuen Behausungen, sie bekamen zu essen, manch einer war nach den langen Jahren in diesem Lager so gestresst von den vielen neuen Eindrücken, dass das Essen erst mal stehen blieb.

Uns Menschen blieb nicht so viel Zeit zur Unterhaltung. Aber das, was wir hörten und mit dem Herzen aufnahmen, war, dass tierliebe Menschen in einem groben, korrupten Land versuchen, den Tieren zu Recht und Stimme – und vor allem zu einer schützenden HEIMAT zu verhelfen. Wir machten den beiden Frauen das Auto voll mit Futter, daran mangelt es am meisten und versprachen, die Tiere dort nicht zu vergessen – wenn wieder Platz bei uns ist.

Schon in der Dunkelheit gingen die Frauen noch einmal zum Tierhaus Cupiloni, sie wollten Fotos machen und sehen, wie es den Hunden geht. Als sie zurück kamen, weinten sie: sie hatten zum ersten Mal die Hunde miteinander spielen sehen!

September 2006


Sie haben die lange Reise in 2006 gemacht

BOBBY   PEGGY   VUCKO - hat uns leider im September 2007 verlassen, und noch vorher ein Jahr ohne Kette und mit Spaziergängen bei uns erfahren dürfen - seine Regenbogenbrücke!  
LINDA   GARA - Mutter von unserer PEGGY - glücklich vermittelt!   LUNA - ist bei Freunden hier bei uns in der Region gut untergebracht. Sie besucht uns hin und wieder, wenn ihre Familie sie auf kurzen Reisen nicht mitnehmen kann. 

Jene Hunde kamen in letzter Zeit aus Sarajevo

SWEETY war dem Tode nahe als sie in einer eilgen Fahrt von Sarajevo bei uns angekommen ist. Mit viel Zeit und passender Medikamentierung bei unserem guten Tierarzt Diego, bestes Essen und viel Zuwendung geht es SWEETY heute ganz ausgezeichnet - sie hat die Leishmaniose überstanden.   CHARLINE hat einen Traumplatz gefunden und wir sind sehr froh darüber.   SAHRA hat die kurze schwere Zeit der Kindheit auch gut überstanden, und fühlt sich sehr wohl in ihrer neuen Familie.  
 
SHEYLA kam im Flugzeug mit Thomas von seinem ersten Besuch im März 2007 in Sarajevo hierher zu uns, und hat einen super Platz (neues Zuhause) in Deutschland gefunden.   KING hat Probleme seine Probleme wohl durch zu geringe Bewegung, und dadurch nicht genügend starke Muskeln.    

Thomas war vom 16. – 18. März 2007 in Bosnien. Er schreibt:

LIEBE TIERFREUNDE – ihr könnt das Tierleid, das ich erlebt habe, sicherlich erfühlen, wenn ihr die Fotos betrachtet, die ich gemacht habe. Frau Goga hat nur zwei freiwillige Helferinnen. Mit ihnen war ich im Auto unterwegs zum Tierheim, schon nach wenigen Minuten stießen wir auf das erste Strassenrudel. Auch Welpen waren mit dabei.
Kurz darauf trafen wir uns an einer Tankstelle mit den österreichischen Tierschützern vom Verein RespekTiere. Während ich Fotos vom Rudel machte, folgte mir eine Hündin, der wir von unserem trockenen Brot zu essen gaben. Die Hunde versorgen sich auf der wilden Müllkippe an diesem Ort...Wäre noch Platz im Heim von Frau Goga gewesen, hätten wir sicherlich versucht, die Hunde einzufangen, bevor es der Hundefänger tut. Etwa 50 Hunde pro Tag werden eingefangen, in das grosse Krematorium Sarajevos gebracht und dort auf INHUMANE Weise umgebracht!
Im Zentrum der Stadt wachsen Bürotürme in die Höhe und an ein paar Objekten war auch zu lesen, wie viel Geld und von wem hier investiert wird. Es entsteht z.B. ein grosser neuer Bau für „zeitgenössische Kunst“!! durch in- und ausländische Investoren sowie der EU! So stehen auch hier, wie überall auf der Welt und erst recht nach einem Krieg, die materiellen Interessen einiger im Vordergrund, zählen mehr als die Erhaltung von Lebewesen – Menschen eingeschlossen.
Am selben Tag haben wir am Rand einer viel befahrenen Schnellstrasse noch einen Welpen vor dem Überfahren gerettet. Er kam ins Heim und bekam dort erst einmal eine Mahlzeit. „Schlingen“ war das richtige Wort dafür, wie er seine Mahlzeit vertilgt hat.

Berichte hierzu erschienen auch im Magazin RESPEKTIERE unseres Dachverbandes ETN e.V.
Über diesen LINK kommt ihr direkt dorthin!


Strassenrudel bei einer wilden Mülldeponie   Hündin die mir folgte   Betreutes wohnen vorm Haus von Frau Goga  
Frau Goga´s "Tierheim" vom Eingang aus   Das "Tierheim" aus der Rückansicht   In meinem Haus fühle ich mich sicher  
Sichtbarer Bewegungsradius   Fressen und stehen im eigenen Kot   Kochstelle für alle Tiere  
Wie wenig Platz kann ein Hund vertragen?   Wohin mit meiner Kraft - dann kläffe ich eben   Geschlossenes Katzenhaus für ca. 10 Stück ( 2x2 m)  
Gerettetes Welpchen von der Strasse -isssssst und weg!   SHEYLA nahm Thomas als Handgepäck im Flieger mit in die Toskana  Die österreichischen Tierschützer von RespkTiere hatten 3 Hunde auf dem Weg zurück dabei  

So ähnlich dürften die Zustände auf der Müllhalde sein, wo die Hundekörper dann nachträglich, so sagte man uns, noch mit Chemikalien behandelt werden. 

WIE GEHT ES WEITER IN BOSNIEN??

Wieder einmal mangelte es an Futtermitteln für die gut 120 Hunde im kleinen, armseligen Tierheim von Frau Goga. Unsere österreichischen Verbündeten von Respektiere mit ihrem Obmann Thomas Putzgruber machten vor wenigen Tagen einen Besuch in Sarajevo, um sich selbst ein Bild von der momentanen Situation zu machen. Er schrieb: "Frau Goga dankt Euch von SOS ANIMALI INTERNATIONAL ganz herzlich, dass ihr dieses Mal die Kosten der Futtermittel für die Hunde - Euro 820.-- - übernommen habt! So haben die Hunde bis Ende Oktober zumindest genügend zu essen!
Die Not der Tiere überall ist gross - sie irren auf den Strassen umher und werden nach wie vor von den Hundefängern in die Tötungsanstalt gebracht, manchmal 50 bis 70 am Tag! Macht euch keine Hoffnung, dass die Genehmigung zur Kastration der Strassenhunde recht bald erteilt werden wird. Hier mahlen alle Mühlen noch sehr langsam.
Wir müssen einfach durch halten, mit Zähigkeit darauf beharren, die amtlichen Stellen immer wieder darauf hinweisen, dass es NICHT IM SINNE DER EUROPÄISCHEN TIERSCHUTZGESETZE sein kann, die Tiere in einem Land, das der EU beigetreten ist, auf diese bestialische Weise umzubringen."


WARUM ENGAGIEREN WIR UNS GERADE FÜR BOSNIEN?

... weil sich hier wirklich nichts bewegt. Weil hier alles verhärtet ist, auch die Herzen der Menschen gegenüber den leidenden Tieren. BIS JETZT werden PRO TAG allein in SARAJEVO 30 - 50 Hunde vom Hundefänger gefangen und in die Tötungsanstalt gebracht. Dort werden sie DREI TAGE "aufbewahrt", sie bekommen NICHTS zu essen, NICHTS zu trinken, STEHEN GEDRÄNGT auf minimalstem Raum, um nach Ablauf der Frist getötet zu werden - und zwar bedeutet das NICHT, dass sie human eingeschläfert werden, wie bei uns vorgeschrieben und üblich!

Frau GOGA, die, wie viele von Euch wissen, das kleine, armselige Tierheim in Sarajevo hat, will mit Hilfe vom ETN e.V., auch mit Unterstützung anderer Tierschützer diese Gräueltaten stoppen. Es wurden Gesetzesänderungen beantragt. Ein Gespräch mit der Bürgermeisterin und anderen Verantwortlichen hat ergeben, das man sich einer KASTRATIONSAKTION gegenüber aufgeschlossen zeigen würde, das bedeutet aber, dass die kastrierten Tiere markiert und dann wieder ausgesetzt werden und per Erlass müssen die Hundefänger angewiesen werden, diese Hunde NICHT mehr einzufangen.

Aller Anfang ist schwer - wir hoffen, gemeinsam zu erreichen, dass die Tiere nicht mehr grausam und unsinnig getötet werden. Helft uns dabei!

Nachstehend eine Email von Velja Pas, Tierschützer in Sarajevo, der die beiden Hündinnen SARAH und CHARLINE zu uns gebracht hat:
"Dear friends,
thank you very much for making sure that Sarah und Charline will have good lives. They are wonderful dogs that need just a little bit of love. In return they will give much more. The situation with not only other dogs but also other kind of animals in Bosnia is very sad. I just received a call from Breza, little town in central Bosnia, informing me, people killed two dogs with knives. 10 puppies stayed after...."Our" people and police came to the location. I also informed the press about it, so hopefully someone will be there. Things like that happen every day.....“


Neue Bilder vom August 07 - die vom Verein RespekTiere gemacht wurden. 

BLEIBENDE EINDRÜCKE AUS SARAJEVO

In den frühen Morgenstunden des 18. Januar 2008 machten sich unser Mitarbeiter Jari und ich auf den langen und weiten Weg nach Sarajevo. Nach 9 Stunden Reisezeit wurden wir von Frau Goga und der Tierschützerin Nina am Flughafen der Bosnischen Hauptstadt herzlich begrüsst. Die jedoch gleich darauf folgenden Worte nahmen uns erst einmal allen Elan: „Die Hundehütten sind noch nicht angekommen – der Lkw hatte einen Achsbruch!“

Was jetzt? – Wir haben die beiden Tage, die wir durch die feste Flugbuchung in Sarajevo bleiben mussten, gut genutzt und sind gleich vom Flughafen aus ins Tierheim von Frau Goga gefahren. Sofort haben wir damit begonnen, die engen Zwinger, oder besser gesagt Boxen der Hunde von den Exkrementen zu reinigen.
Eine schwierige Angelegenheit, denn viele Hunde haben einen weichen Stuhlgang, suchen sich auf ihren vielleicht 2 Quadratmetern (abzüglich der alten, morschen Hundehütte von ca. 1 qm) keine gleich bleibende Ecke für ihre Notdurft und sehen sich bei ihrem Bewegungsdrang nicht vor, so dass alles ein einziger Matsch ist….
Leitungswasser gibt es vor Ort nicht, mit dem man bei entsprechenden Temperaturen die Zwinger mit einem Schlauch ausspritzen könnte. So bleibt der wenige Raum für die Hunde immer unsauber, auf dem sie sich tagaus, tagein bewegen – manchmal bis zu einer glücklichen Vermittlung – oder oftmals für immer.

Bei Einbruch der Dunkelheit machte sich Nina, eine junge bosnische Tierschützerin mit KING, dem kranken Mastino, auf dem Weg zu John, einem amerikanischen UNO-Offizier, der den Hund am nächsten Tag in einer 15stündigen Autofahrt zu uns in die Toscana brachte. Nina kam mit billigen Kroketten aus der Stadt zurück – es mangelt an HUNDEFUTTER!!

Frau Goga bereitet das Futter für die Tiere vor, es ist ein Brei aus im Wasser aufgeweichtem Brot mit Fleisch und zusätzlich bekommt jeder noch ein paar Kroketten. Zwischenzeitlich brachten Jari und ich Wasser für die Hunde, das aus einer nahe gelegenen Quelle mit einem Schlauch auf das Grundstück geholt wird. Wir gingen in jeden Zwinger….und mussten hinterher hören, dass wir das besser nicht getan hätten. Es ist uns aber zum Glück nichts passiert, der Grossteil der Hunde ist überglücklich, wenn man sie streichelt! In der Zwischenzeit war es so dunkel geworden, dass Frau Goga mit der Taschenlampe herum lief und wir deshalb bald das Gelände verlassen mussten.
Frau Goga kommt zusammen mit Nina täglich nach der normalen Arbeit ins Tierheim. Nur einmal in der Woche kommt eine andere Frau zum Helfen und schliesslich gibt es zwei Nachtwächter, die die Hunde vor den sich belästigt fühlenden Nachbarn schützen. Diese drei Personen müssen eine kleine Entlohnung bekommen.
Es gibt keine Aussenbeleuchtung, die Arbeiten müssen immer bei Einbruch der Dunkelheit erledigt sein. Das Tierheim beherbergt zur Zeit 120 Hunde, eine grosse Gruppe junger Hunde und Welpen konnte am Tag unserer Ankunft nach Deutschland auf Pflegeplätze fahren. Auch die Wochenenden verbringen die beiden Frauen im Tierheim und erledigen Arbeiten, zu denen sie ansonsten nicht kommen.

Wir sahen einige Hunde, die eine Nummer an ihrem rechten Ohr, gut sichtbar mittels eines Plastikschildes, ähnlich wie bei Kühen, tragen. Diese Hunde sind die ersten Strassenhunde, die kastriert und wieder ausgesetzt wurden. Frau Goga musste sich jedoch verpflichten, diejenigen Hunde aufzunehmen, die sich auf den Strassen „auffällig“ verhalten, das heisst im Klartext, die von den Menschen nicht geduldet werden. Die bringt dann der Tierfänger zu Goga ins Heim. Einige der Kastrierten haben ein endgültiges Zuhause in Familien über das Heim von Frau Goga gefunden.

Auch am Samstag und Sonntag halfen Jari und ich wieder bei den täglichen Arbeiten von Reinigen und Füttern. Darüber hinaus schafften wir Ordnung und Platz für die ankommenden Hütten.
Zeit für Spaziergänge mit den einzelnen Hunden bleibt keine – wie sollen zwei Personen die 120 Hunde Gassi führen können – es wäre allemal eine ungerechte Angelegenheit!

Auch wenn wir beide leider nicht das Abladen und Aufstellen der neuen Hundehütten, gespendet zum grossen Teil vom ETN und einem kleinen Teil von SOS ANIMALI, nicht begleiten und dokumentieren können, so haben wir die Zeit dennoch sinnvoll für die Tiere genutzt und damit einen kleinen Beitrag zu Sauberkeit und Ordnung im Heim geleistet.

Wenn man sieht, was hier zu tun ist, dann möchte man eigentlich weiterhin täglich den beiden Frauen hilfreich unter die Arme greifen. Vielleicht findet sich im Jahr 2008 jemand, der TIERSCHUTZ IN SARAJEVO machen möchten.

Möge es allen Tieren auf die eine oder andere Weise besser gehen, das wünschten wir allen bei unserer Abfahrt!

Thomas
SOS ANIMALI INTERNATIONAL22. Januar 2008


Frau Goga,...  Nina,...  Jari...  und Thomas beim säubern der Boxen. 
Box vor der Reinigung.  Aufgeweichtes Brot mit (wenig) Fleisch für alle Hunde.   Jari beim Austeilen von Wasser.   Einer der Hunde mir der Kastrationsmarke im Ohr. 
KING bei seiner Abfahrt aus dem Heim zu John.  Jari vor einer der drei langen Reihen von Hunde-Insassen. Das aufgebrachte Bellen verstummt meistens, wenn der Hund erkennt, dass man sich ihm wirklich zuwendet und mit ihm spricht oder berührt.  Neue Zwinger mit mehr Platz für die Hunde, jedoch hat der Wind den dünnen Schutz vor Regen, Schnee und Sonne schon zertrennt.  Das Gelände ist ein ehemaliges Militärgrundstück, und zu Zeiten des Krieges wurden hier auch Mienen vergraben. Heute sind hoffentlich alle Minen beseitigt. Das Heim ist aber leider dort nur geduldet, bis die UN / die Stadt sich etwas für die weitere Verwendung haben einfallen lassen. 

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