Ich bin nur eine Freiwillige und rette seit mehr als 30 Jahren Hunde! Ich bin die Gattin eines Polizeirevierinspektors und bewohne seit mehr als 20 Jahren das Dienstquartier. An einem Aprilmorgen, als ich mich im Garten meines Hauses um 12 Welpen kümmerte, die um 13 Uhr von Lamezia Terme nach Mailand fliegen sollten, wo andere Tierschützer Plätze für sie gefunden hatten. Ich war glücklich, denn wenn ich auch nur einen Hund retten kann, ist es für mich stets eine große Befriedigung! Ein mir Unbekannter schaut mich von vis a vis säurerlich an und fragt, wem denn die Hunde gehören, bevor ich ihm antworte frage ich ihn, wer er denn sei und mit autoritärer Stimme antwortet er, dass er ein Kollege meines Mannes sei bei der Sondereinheit der N.A.S. Um ca. 11 Uhr des gleichen Tages, während der Vorbereitungen der Abfahrt nach Lamezia Terme, erhalte ich einen Anruf meines Mannes, dass ich sofort zum Spital der N.A.S. kommen sollte, wo eine Gruppe Hunde, die ich gut kannte, eingefangen würden und danach in das Tierheim "La casa di Argo" in Villapiana gebracht werden sollten. Ich war um die Hunde besorgt, die ihre Freiheit gewohnt waren und nun in kleinen Boxen eingesperrt waren. Ich fuhr zumindest 3x pro Woche dorthin um sie zu besuchen und war sicher, dass sie meine Anwesenheit beruhigt, da, sobald sie mich ankommen sahen, sie mich sofort freudig begrüßten, und verstandenen, was ich zu ihnen sagte. Ich versprach, mein möglichstes zu tun, damit sie bald wieder in Freiheit wären. An einem dieser Tage, als ich im Canile war, wurde mir mitgeteilt, dass in dem Ort, in dem ich lebe, die Sondereinheit der N.A.S. weitere Hunde einfingen! Sehr besorgt rief ich meine Freundin im Nachbardorf an, die auch eine große Tierfreundin ist und sie fuhr sofort hin und stellt fest, dass meine Hunde - also jene, die bei mir schon lange leben, freigelassen worden sind und sich in den Händen der Kollegen meines Mannes befinden! So hatten die Herren der N.A.S. ihr Ziel erreicht, also die Hunde des Wachtmeisters fortzubringen! Meine Freundin glaubte, dass die Kollegen meinen Mann insoweit respektierten, verlangte von ihnen, dass sie sie freilassen, da sie Eigentum des Revierinspektors wären. Sie wird frech angewiesen, sofort zu verschwinden, da sie sonst bestraft würde, und da ihnen die Nummer 19 gefalle, müssten eben 19 Hunde eingefangen werden! Einige Male fiel hämisch der Name meines Mannes und mein Name und meine Freundin wurde bedroht. In den darauffolgenden Tagen tat ich, als ob nichts geschehen wäre und und zusammen mit dem Personal des Tierheimes fingen wir weitere 20 Hunde. Vorsorglich zuerst die Weibchen, die sofort kastriert, gechippt und geimpft wurden und es leichter ist, sie zur Adoption zu geben. Schlußendlich erfuhr ich, dass von 28 Hunden, 8 ohne Erklärung beschlagnahmt worden waren. Ich verhandelte mit dem Bürgermeister der schon vorher von der N.A.S. angezeigt worden war. Er, aus Feigheit und Dummheit antwortete, dass er die Hunde niemals freikaufen würde und dass sie im Tierheim sterben könnten. Ich gab mich nicht geschlagenund begann die ersten 17 Hunde zur Adoption vorzubereiten zu lassen und finde auch die passenden Leute. Bei den letzten Kontollen, konnte ich feststellen, dass die Hunde alle gesund sind. Aber das Problem, dass noch immer 11 Hunde im Canile verblieben sind, hatte ich noch immer. Ich schrieb an den Zuständigen und verlangte, dass die Beschlagnahmung rückgängig gemacht würde, erhielt die negative Antwort, dass die Hunde dem Bürgermeister gehörten und es an ihm läge, die Beschlagnahmung aufeben unter der Voraussetzung der Kostenübernahme. Ich war davon überzeugt, dass diese Geschichte so bald als möglich beendet werden müsse. Endlich, ein Lichtstrahl, der Bürgermeister, von irgend jemand dazu gebracht, entschied, die 13.000 Euro zu bezahlen und die Hunde freizulassen. Ich war sehr glücktlich darüber. Ich habe alle Helfer aus dem Norden informiert, die mir versprachen, innerhalb einiger Tage Unterkünfte für die Tiere zu finden (es sind 11 erwachsene Hunde). Endlich erreichte mich die Nachricht, dass die Hunde abreisen könnten. Am 16.12.2009 fuhr ich um 6 Uhr früh zum Canile, lud die Hunde auf und ab gehts Richtung Rom, wo sie von Leute aus Mailand übernommen wurden. Diese Geschichte hat eine Parallele zu einer anderen wichtigen Geschichte! Ihr erinnert Euch an die 12 Welpen, die ebenfalls nach Mailand und des Herren der N.A.S., der sich vor dem Colonello hervortun wollte und ihm mitteilten, dass ich aus der Kaserne einen Canile gemacht hätte. Der Colonello informierte den Capitano, welcher meinen Mann rufen ließ und nachdem er ihn erniedrigt und erpresst hat, fordert er ihn auf einen Antrag auf Versetzung einzubringen, da meine Hunde nicht bei mir sein dürfen (Kasernengelände). Ich verzweifelte, die Situation verschlechterte sich von Tag zu Tag, immer wieder Kontrollen und auf einmal waren sie im Haus, sie sahen das Gitter und eine Absperrung, die zum Schutz der Hunde angebracht worden waren. Das Ende der Welt! Der Capitano schrieb alles auf, ein Rechtsanwalt muss eingeschaltet werden! Mein Mann ist niedergeschlagen und enttäuscht von seinen Vorgesetzten, sie behandeln ihn als ob er schuldig wäre, und sie glauben, dass mit ihren "Sternen" alle vor ihnen kriechen müssen Meine Hunde waren stets beaufsichtigt und hielten sich niemals in anderen Teilen des Gebäudes auf. Ich war völlig fertig fand aber die Kraft dank meiner Familie und meiner Hunde und mit Hilfe eines römischen Professors gelang es mir, die Krise zu bewältigen. Ich bin enschlossener und kampfbereiter als je zu vor, aber mein Mann wird immer trauriger und demotivierter! Ich wusste nun, dass der Moment gekommen war, um zu gehen und beginne alles einzupacken, alle Erinnerungen der vergangenen 24 Jahre, die in ich diesem Ort verbracht habe, als von allen geschätzte Person, die immer in allen Belangen geholfen hat, sei es finanziell oder moralisch! Mein Mann bestellte einen Lastwagen und während er dabei mithalf, alles aufzuladen, rutschte er aus und verletzte sich ernsthaft, Muskelriss und starke Schmerzen an der Wirbelsäule. Er musste in den Krankenstand gehen. Dann brach das Inferno los: Der Capitano einerseits, und der Colonello andrerseits begannen ihn ans Kreuz zu nageln mit all ihren Mitteln und vor allem mit ihren"Sternen". Totaler Zusammenbruch meines Mannes, der alles, wofür er gelebt und gearbeitet hat, zu Bruch gehen sieht. Ich sehe seine Verzweiflung und mit all meiner Kraft und Bestimmtheit rufe ich den Capitano an. Er kommt in die Kaserne und ich werfe ihm alles an den Kopf und erspare ihm nichts. Seine wenig überzeugenden Gegenargumente und sein Hass gegen meine Hunde und gegen meinen Mann lassen mich verstehen, dass auch er, wie Viele ein sehr beschränktes Individium ist und so entschließe ich mich, einen Brief zu schreiben und gebe ihn einem Anwalt zur Verwahrung mit dem Inhalt, dass wenn meiner Familie etwas zustossen sollte, der Capitano und der Colonello dafür verantwortlich wären! Am nächsten Tag begebe ich mich zum Colonello und nachdem er meine 'Wut zu spüren bekommen hat, versichert er mir, dass ich mich nicht beunruhigen und jedes Mal, wenn ich Probleme hätte, mich an ihn wenden solle! Nach meinem Abgang bin ich von seiner Freundlichkeit nicht überzeugt und ich frage mich, was hinter meinen Schultern nun geschehen würde. Nach einigen Tagen der Ruhe gelange ich zur Überzeugung, dass ich mich vielleicht doch getäuscht hätte. Nach fünf Tagen beginnt der Krieg wieder, diesmal erscheint der Teufel in Person, der Colonello! Er kommt hinters Haus, sieht die Absperrung und entfernt sie selbst und befiehlt die sofortige Entfernung des Gitters und verlangt von den Carabinieri Auskünfte über meine Hunde und ordnet an, dass jedesmal wenn sie einen Hund sehen, er zu verständigen sei. Ich sehe, dass ich mich auch im Colonello geirrt habe und dass jeder, der Tiere liebt, verfolgt und mit Argusaugen beoabachtet wird. Diese Geschichte hat aus meinem so starken, ausgeglichenem Mann eine schwache Person gemacht, der seine Familie zum Überleben braucht. Ich lasse mich nicht aufhalten und wenn es notwendig ist, gerichtliche Schritte unternehmen, denn wenn jemand seine ganze Kraft seinem Beruf gewidmet hat, kann er nicht aus nicht existierenden Gründen von seinen Vorgesetzten so fallengelassen werden, ich werde auch ein Treffen mit dem General in die Wege leiten. Und falls dies nicht genügt, werde ich alles tun, um die höchsten Behörden zu informieren und davon in Kenntnis setzen, wozu gewisse Personen imstande sind und sich ihrer Uniformen bedienen um unbescholtene, sensible Personen in die Enge zu treiben. Und wer meiner Familie so weh tut, wird dafür zahlen müssen! Ich wende mich an Euch, Ihr Tierschützer, bitte lasst diesen Brief überall kursieren, vor allem in Italien, und ich erhoffe mir von Euch, dass ihr mit mir solidarisch seid! Ich danke Euch aus ganzem Herzen. Francesca (francescasorrentino96@alice.it)
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