Ich träumte, ich käme auf eine Wiese, sonnenhell und würzig duftend, ein kleiner Hund an meiner Seite. Als wir schweigend dahingingen, sah ich jenseits des blauen Bandes eines Flusses ein Feld, wo die Geister von Tieren den Morgentau auf glitzernden Mohnblumen kosteten, im Sonnenlicht badeten nach Schmetterlingen haschten.
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Wir gingen weiter, bis wir an eine Felskante kamen, von wo wir eine düstre Schlucht überblickten. Blitze fuhren krachend über den Horizont und beleuchteten eiserne Gefängnisse tief unten am Wüstengrund. Ich hörte die Klagerufe gefangener Männer, die Schreie von Frauen, die um Wasser baten und inmitten beißenden Rauches gegen die Abwesenheit des Lichtes aufbegehrten.
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"Ist dies der Himmel?" fragte ich. Der Hund nickte ein "Ja", und als wir um eine Biegung des Weges kamen, sah ich vor uns einen wundersamen Garten, umgeben von einem dunstigen Schein, und dort lagen Tiere und Kinder zwischen den Blumen. Eine kühle Brise brachte die Blätter zum Rascheln, und über allem schwebte eine Aura von Schönheit und Frieden.
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Bevor ich fragen konnte, antwortete er: "Das waren Ihre Peiniger." Wir schritten weiter, bis uns der Klang von Lachen und Musik begrüßte, und wir kamen auf einen Dorfplatz, wo sorgenfreie Frauen, Kinder und Männer Spiele spielten oder Arm in Arm gingen. "Sie sind glücklich", sagte ich. Er stimmte mir zu und antwortete: "Diese hier waren ihre Retter. Sie sind über allen anderen gesegnet."
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"Ist auch dies der Himmel?" fragte ich. "Ein in Ehren gehaltener Ort" sprach er, "für die; die auf Erden schon die Hölle durchgemacht haben - die an Vernachlässigung, an Folter starben, ungeliebt, ungewollt und verlassen."
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Ich verbrachte einige Zeit bei ihnen, bis ich erwachte, in einem neuen Frieden gebadet. Denn was immer dieser Erdentag bringen mochte, ich wusste, dass keine unrechte Tat ungesühnt bleibt und auch kein rettendes Erbarmen ohne seinen Lohn.
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Ich drückte meinen kleinen Hund enger an meine Brust und segnete ihn als Boten der Wahrheit und er Liebe.
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Du willst also ins Tierheim? Das ist aber gefährlich! Es bleibt nie bei einem Hund – seien wir doch mal ehrlich... Einer ist gar nichts – ein zweiter muss her, ein dritter ist einfach – ein vierter nicht schwer. Ein fünfter erfreut Dich, mit einem sechsten wird´s geh´n – ein Haus voller Hunde macht das Leben erst schön!
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Die Blumen sind tot – der Rasen ist hin... Das ist der Trott – bald ist man bankrott! ist es das wirklich wert? Was machst Du da bloss? Doch da kommt Dein Liebling – legt Dir den Kopf auf den Schoss.. Sein Blick wärmt Dein Herz und um nichts in der Welt gäbest Du einen her – was bedeutet schon Geld??
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Warum nicht noch einen – Du traust Dich, nicht wahr??? Sie sind wirklich bezaubernd – aber mein Gott – all das Haar... Sabbermäuler in der Küche – das findest Du nett? Sie hören aufs Wort und sind gar kein Problem und wenn´s noch einer mehr ist – es wird schon noch geh´n!
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Die Winter sind nass, dass es einen oft graut, alle Hunde sind schmutzig – die Böden versaut... Viele Tage sind grässlich – manchmal schreist Du im Haus denn die Hunde auf dem Sofa – sie wollen nicht raus!
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Die Möbel sind staubig – die Fenster nicht klar, der Boden ist schmutzig, das Sofa voll Haar! Der Haushalt, er leidet und kommt viel zu kurz Schlammpfotenspuren sind unseren Lieblingen schnurz... Zeit wird sich schon finden für Besen und Mop...
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die Hunde, die Sorgen.. die Arbeit, die Spannung, die Gedanken an morgen.. Es muss wohl was wert sein, und es muss Dir was geben, denn sie lieben Dich alle, die Hunde in Deinem Leben! Alles hat sich verändert – nichts ist mehr gleich:
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Es gibt kaum ein Limit – dem Himmel sei Dank!!! Ihre Zahl zu verringern? Der Gedanke macht krank! Ein jeder ist anders, Du weisst, wer da bellt Ist das Futter auch teuer und der Tierarzt will Geld... Die Familie bleibt weg, Freunde lassen Dir Deine Ruh, Du kennst nur noch Leute, die so leben wie DU!
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DOCH DU LIEBST DEINE HUNDE UND DEINE SEELE IST REICH!
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Das bekommt man hundertfach zu hören, wenn man verlauten lässt, dass man sich für arme, Not leidende Tiere engagiert. Wenn man zu Weihnachten oder anlässlich von Katastrophen die Spendenaufrufe hört, liest oder sieht deren Geldeingänge in die Millionen gehen, dann möchte man rufen „tut doch AUCH etwas für die Tiere!“
Es ist doch wirklich nicht gesagt, dass das eine das andere ausschließt. Im Gegenteil, da das Schicksal der Tiere eng mit dem der Menschen verbunden ist und umgekehrt, wird man ÜBER die Tiere aufmerksam gemacht auf manche familiäre Tragödie.
Wir haben in den 15 Jahren unseres Hier seins wirklich viel für Menschen getan. Natürlich waren es zumeist Menschen, die Tiere hatten, die aus irgendwelchen Gründen in Schwierigkeiten geraten sind und Hilfe nicht nur für ihr Haustier brauchten – sondern oft genug auch für sich. Menschen, die seelisch darunter litten, dass sie ihren Hund abgeben mussten. Vor zehn Jahren gingen Leute vermehrt ins Ausland, weil sie glaubten, dort eher Arbeit zu bekommen. Sie waren von einer großen Last befreit, wenn wir den oder die Hunde oder die Katzen aufnahmen. Wir halfen alten Leuten, die überraschend ins Krankenhaus mussten – und dann in manchen Fällen auch nicht mehr heim kamen, wir unterstützten Frauen, wo der Mann sich plötzlich von der Familie abgewandt hatte, wir arbeiten mit Tierschützern zusammen, die die Tiere lieben wie wir, aber nicht die Möglichkeiten haben, den Findlingen ein vorübergehendes oder endgültiges Zuhause zu geben.
Wir packten und packen manches Ess-Paket für Hilfsbedürftige, wir teilen unsere Kleider- und sonstigen Geschenke und unterstützen natürlich diese und jene arme Person mit ein wenig Futter für Hund und Katz.
Eine traurige, aber doch schöne Geschichte möchte ich Euch nicht vorenthalten: Seit Jahren unterstützen wir einen Mann, der Schafe und deshalb auch Hunde hat, mit Hundefutter. Vor einiger Zeit lief ihm die Frau davon, er geriet in ein tiefes Loch, wir hörten längere Zeit nichts mehr von ihm, das Telefon funktionierte nicht mehr. Vor Weihnachten rief eine Frau bei uns an, sie ist keine Italienerin, sie lebt mit ihm zusammen und hat ein großes Herz für die Tiere. Ich fragte sie, wie sie jetzt leben und sie erzählte mir bereitwillig, dass sie zu sechzehnt! In einem Haus des Stromversorgers ENEL wohnen, der aber den Strom abgeschaltet hat. Sie leben den Tag mit den Tieren, stehen bei Helligkeit auf und gehen bei Dunkelheit zu Bett – die Tiere, die Hunde, die Katzen mit im Haus.
Er macht Gelegenheitsarbeiten, damit es zum Essen reicht, in dieser Gegend kann man nicht gut Arbeit finden. Sie fragte, ob wir auch ein paar Lebensmittel für sie hätten, sie sei ja Vegetarierin und deshalb hätten sie schon ein paar Mal von den Hundekroketten gegessen….
Sie haben sich ein Auto geliehen und kamen vor Weihnachten die lange Strecke gefahren, um das Auto mit allem, was wir entbehren konnten, voll zu laden! Für MENSCHEN, FÜR KLEINE MENSCHEN, FÜR HUNDE; FÜR KATZEN –
FAZIT: Ich mag einfach nicht glauben, dass jemand, der die Tiere wirklich liebt, an den Menschen, die in Not sind, vorbei sehen kann.
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Helmut war wieder einmal bei den armen, aber tierlieben Leuten, etwa eine Stunde Autofahrt von uns entfernt. Sie hatten dringend um Hilfe gebeten, für sich selbst und für die Hunde. Roberta, die neue Frau von Bruno, war in der Zwischenzeit in ihrer Heimat gewesen aus einem traurigen Anlass: ihre Mutter ist von Muselmanen erschossen worden. Wir hatten eigentlich vereinbart, dass die weiblichen Hunde auf unsere Kosten zum Kastrieren gebracht werden. Das ist nun aus diesem Grund unterblieben und es gab nicht geplanten Nachwuchs von vier Maremmen-Welpen. Wenn diese vermittelt sind, werden die Hündinnen ganz schnell zum Veterinär gebracht!
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