Historie |
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LEBEN DORT, WO ANDERE URLAUB MACHEN..... |
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DER TRAUM – UND DIE REALITÄT |
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Im Frühjahr 1993 waren diverse Hündinnen an der Kette schwanger. Als wir die Besitzer befragten, was denn mit den Hundekindern geschieht, war die Antwort immer dieselbe: durch ein Handzeichen wurden einem bedeutet, dass die Kleinen umgebracht werden würden durch Ertränken, durch zu Boden werfen oder andere brutale Entsorgungsmöglichkeiten. „Come si fa?“ war die Frage – denn die Hündin war normalerweise zweimal im Jahr schwanger. Wir baten, die Tiere diesmal gebären zu lassen, wir versprachen, uns zu kümmern und sagten zu, die Welpen, wenn sie dann gross genug sind, aufzunehmen. |
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Auf diese Weise hatten wir bereits im Frühjahr 1993 an unserem kleinen Häuschen 23 Hunde und Welpen. Im Umkreis versorgten wir täglich 15 Hunde. Ich fuhr über Land und entdeckte überall das gleiche Elend. Die Menschen hatten keine Ahnung, dass man Hunde regelmässig entwurmt, dass sie gegen Krankheiten geimpft werden müssen und das nicht nur einmal im Leben und dass es besser ist, wenn zumindest die Hündin kastriert ist. Sie brachten den Tieren keinen Respekt und schon gar eine Liebe entgegen. Der Hund war wie ein Handwerkszeug, ein Sportgerät – er hatte zu funktionieren, gewisse Aufgaben zu erledigen – der Zutritt ins Haus war und ist ihm auch heute noch stets verwehrt! Wir engagierten uns überall, bauten Zwinger, Laufketten auf den Bauernhöfen, stellten weitere Hütten auf, impften, entwurmten, brachten Tiere zum Tierarzt und wenn jemand der Kastration zustimmte, bezahlten wir gern auch diese. Immer wieder gaben uns Hundehalter gleich ihre Tiere mit, entweder weil sie alt, krank oder einfach nicht mehr gewollt waren. |
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1994 lebten an unserem Häuschen schon viele Hunde und nicht zu vergessen, noch mehr Samtpfoten. In der Zwischenzeit standen wir in Kontakt mit einigen Tierärzten, die unsere Absichten erkannt hatten und froh waren, dass sie uns in vielen Fällen des Tierleids der nicht mehr gewollten Hunde und Katzen in Anspruch nehmen konnten. |
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Wir MUSSTEN ausweiten – 1994 bauten wir hinter unserem Haus für die Katzen zwei grosse Gewächshäuser auf, die heute, 12 Jahre später, immer noch sehr beliebt bei den Miezen sind. Sie sind mit lichtdurchlässigem Kunststoff ummantelt, innen mit Häuschen eingerichtet, die den Katzen, die nicht zu uns ins Haus kommen wollen, ein behagliches Leben ermöglichen. Und vom Haus 300 Meter entfernt wurde ein Stück Land eingezäunt, mit grossen Häusern bestückt, auf dem weitere Hunde leben konnten. |
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Trotz vielfacher Unterstützung aus der Schweiz und aus Deutschland waren wir auch mit dieser Erweiterung bald an die Grenzen des Machbaren gestossen. – Durch einen glücklichen Umstand bekamen wir 1997 das stromlose Bauernhaus CUPILONI zum Kauf angeboten, 1 km von uns entfernt, verbunden durch eine Schotterstrasse. Das Haus bietet mit seinen 200 qm Wohnfläche vielen armen Heimatlosen ein vorübergehendes oder auch endgültiges Zuhause. Wir stürzten uns in Schulden, in Sorgen, in noch mehr Arbeit und erfuhren gleichzeitig das grosse Glücksgefühl, keinen, der anklopfte, abweisen zu müssen! |
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WARUM NEHMEN WIR AUCH HUNDE AUS ANDEREN LÄNDERN AUF?? |
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ÜBER 300 TIERE LEBEN FEST BEI UNS |
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