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Gleich hier auf der Startseite wollen wir uns in wenigen Minuten bei Euch vorstellen, und einen Eindruck und Übersicht von unserer täglichen (an 7 Tagen der Woche) Arbeit für die Tiere verschaffen.
Wir würden uns freuen, wenn ihr Euch uns anschließt, und uns zukünftig, nach Euren Möglich- keiten, tatkräftig für die Tiere unterstützen würdet.

Im September 1992 haben wir (Helga Wallrath (damals noch Helga Selzle) und Helmut Eiber), nach einem langen Berufsleben - einer arbeitsreichen Zeit, den Schritt gewagt uns den Traum vieler zu verwirklichen und sind von München in unser neues Heim in die Toskana umgezogen.
Unsere Idee war ein ruhiges bescheidenes Leben auf dem Lande, im engeren Kontakt mit den Einheimischen, mit unseren damaligen fünf Hunden. Doch schon nach wenigen Wochen begann um uns herum die Treibjagd auf Wildschweine - neben den Menschen waren die meisten "Treiber" armselige und unterernährte Jagdhunde - jene die 9 Monate auf engem Raum mit anderen Hunden weggesperrt und nur einmal im Jahr zur Jagd ihren Bewegungsdrang ausleben können.
Es verging nur eine kurze Zeit bis wir die ersten verletzten oder verstreuten Hunde, welche den Weg zu ihrem Herren nicht mehr alleine fanden, aufsammelten und bei uns aufnahmen.



So holte uns hier schnell jene Arbeit für den Tierschutz, die wir damals von München aus, im Besonderen für ein Tierheim bei Belgrad leisteten, hier wieder ein.
Besuche bei den umliegenden Bauern brachten uns gleich dazu für die Hunde um Verbesserung in der Haltung (an kurzer Kette, wenig Wasser, eingeweichtes Brot, kein Schatten bei über 30 Grad) bei ihnen nicht nur zu bitten, sondern auch mit Geschenken (Futter, Entwurmungen, Hunde- hütten, etc.) einen Zugang zu den eher verschlossenen Menschen zu erreichen.
Da die Hunde nicht kastriert wurden (werden) ergab es sich, dass im Frühjahr 1993 viele Hündinnen schwanger wurden. Auf unsere Nachfrage, was denn mit den Welpen geschehe wurde letztlich immer gleich geantwortet, auch wenn die Macharten viele verschiedene waren - man brachte sie einfach brutalst um.
Wir baten die Bauern dieses Mal die Welpen am Leben zu lassen, und so lebten bei uns zu jener Zeit 23 Hunde - im Umkreis versorgten wir täglich weitere 15 Hunde - hierzu kamen natürlich noch eine Vielzahl von Samtpfoten.





Ständig weitete sich unser Radius mehr aus in dem wir tätig wurden, und an unserem eigenen Haus konnten wir keine weiteren Tiere mehr aufnehmen.
Durch einen glücklichen Umstand bekamen wir 1997 das nahegelegene Bauernhaus CUPILONI zum Kauf angeboten. Wir stürzten uns in Schulden, in Sorgen, in noch mehr Arbeit und erfuhren gleichzeitig das grosse Glücksgefühl, keinen, der anklopfte, abweisen zu müssen!
Jetzt verfestigte sich der Gedanke an ein privates Tierheim und so war im Jahre 1998 die Gründung von unserem Verein SOS ANIMALI INTERNATIONAL.
Der Zusatz International wurde von uns absichtlich hinzugefügt, da wir hiermit nach Außen auch unsere Bereitschaft signalisiern wollen Tieren in/aus anderen Ländern helfen zu wollen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich unter unseren Hunden, neben den Italienern, auch welche aus Bosnien Herzegowina, Spanien, Rumänien, Russland und Marokko (HIER zu sehen) in die Gruppe integriert haben.

HEUTE
leben am und im Häuschen von Helga und Helmut sowie am Tierhaus CUPILONI durchschnittlich immer zwischen 70 und 80 Hunde und etwas über 200 Katzen.
Besonders nehmen wir uns den kranken, behinderten oder alten Hunden an, die bei uns für den Rest ihres Lebens ihren festen Platz unter uns haben und alle Fürsorge bekommen die ihnen ihr Leben angenehmer und manche schlimmer Erfahrung von früher vergessen machen soll. Daneben kommen zu uns natürlich auch immer Mütter mit ihren Kindern, mutterlose Welpen sowie Hunde in allen Alterstufen zu uns, für die wir einen guten Platz für ihr zukünftiges Leben suchen. Hierbei kommt es auch immer wieder einmal vor, dass ein Hund, von dem man nicht meinte, dass er einmal einen tollen Menschen finden würde der ihn aufnimmt, genau jenen findet und in seine eigene Familie umziehen kann.
Die Hunde kommen fast ausschließlich aus den südlicheren Regionen Italiens (Rom und darunter), wo wir sie mit italienischen Tierschützern von der Strasse oder aus einem der unzähligen Hunde-LAGER (zumeist mehr als 300 Hunde pro Lager - manche bis zu über 1.000) adoptieren, in denen sie sonst lebenslänglich unter zumeist schlechtesten Bedingung weggesperrt bleiben würden.
Wir wollen hier aber nicht die vielen anderen wunderebaren Geschöpfe vergessen, die auch ein Heim aus den verschiedensten Gründen bei uns gefunden haben: Pferde, Esel, Ponny - Hühner, Gänse, Enten, Papageien, Exoten, Beo - Hasen, Kanninchen und Meerschweinchen.

Im Februar 2010 wurde für uns ein lang geträumter Traum wahr. Dank der Hilfe grosser Schutzengel konnten wir erweitern und hinter unserem Tierhaus CUPILONI ein kleines Häuschen mit grossem Grund als Mutter-und-Kind-Haus in Betrieb nehmen. (mehr Bilder und Text hierzu bei BAUTEN und HISTORIE)
Eine Oase mitten im Grünen, eine weitere Heimat für geschundene, verjagte, ungeliebte Tiere. Momentan leben an diesem Häuschen 14 Hunde fest, Neuzugänge nicht ausgeschlossen! Und Samtpfoten gibt es natürlich auch, etwa 25 an der Zahl. Betreut werden die Tiere momentan von Jana, die Tag und Nacht für alle da ist!

Der Beitrag von SOS animali International bei "Tiere suchen ein Zuhause" ( WDR) aus dem Jahre 1999 dauert knapp 8 Minuten, und er zeigt das Umfeld, den täglichen Arbeitseinsatz für die Tiere, die Erfolge der Arbeit seit 92 sowie den Willen in Zukunft noch mehr Tiere ein neues Zuhause zu geben.

WDR (Tiere suchen ein Zuhause) bei SOS 1999

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Auch als Dokumentation, was sich bei uns nach der ersten Ausstrahlung unseres WDR-Beitrages getan hatte, wurden wir in 2000 erneut vom WDR besucht und zu den Ergebnissen und weiteren Entwicklungen befragt - Filmdauer knapp 7 Minuten.

WDR (Tiere suchen ein Zuhause) bei SOS 2000

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Unsere tägliche Arbeit für die Tiere an 365 Tagen pro Jahr steht auf 4 Pfoten:

1) Wir geben alten, kranken, verletzten, behinderten und traumatisierten Hunden und Katzen (sowie anderen Tieren) einen Zufluchtsort besonderer Art, der sie die vorausgegangene Lebenszeit vergessen machen soll - sowie die vielschichtigen Verletzungen, Krankheiten und Behinderungen zu heilen, lindern und wieder Mobilität zu verschaffen

2) Aus Hundelagern oder von den Strassen Italiens (manchmal auch aus anderen Ländern Europas) sind wir bestrebt möglichst viele Hunde in ein neues, artgerechtes Leben mit einer Bezugsperson bei uns oder in eine neue Familie zu vermitteln

3) Gleichgesinnten italienischen Tierschützern bei ihrer täglichen Arbeit mit Rat, Futter für Hunde und Katzen, Sachspenden und Übernahme von so manchem Tier unter die Arme zu greifen

4) Bei der einheimischen Bevölkerung ein anderes Verständnis im artgerechten Umgang mit unseren treuen Tierfreunden zu schaffen – und wir leben ihnen dies jeden Tag vor